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State of the Game: PvE #18
Autor: 4thVariaty, letztes Update: 01.05.2007

Heute würde mir es wohl besonders leicht fallen der PvP Gemeinde auf den Schlips zu treten. Aber so bin ich nicht, deswegen kommt PvP nur am Rande vor. Ich will mir auch nicht nachsagen lassen, dass ich alle Probleme in GuildWars an Spielmechaniken festmache. Nein, heute geht es um eine Psychose, welche die gesamte Spielerschaft fest im Griff hat. So fest, dass Arenanet gar nicht hinterherkommt, wenn es darum geht dieser Psychose mit neuen Spielelementen Rechnung zu tragen. An keiner anderen Stelle färbt das echte Leben so sehr auf das Spiel ab, wie beim Thema...



Heute: Statussymbole



Kultureller Fortschritt? Na ich weiß nicht.

Sehe ich mir die frühesten so genannten Kunstwerke der Menschheit an, so macht sich bei mir Ernüchterung breit. Dicke Titten und übergroße Phallussymbole dominieren; funktionelle Sachen wurden spaßeshalber aus Gold gefertigt. Die Insignien des modernen Gangsterrap sind die gleichen wie in der Steinzeit. Manche fragen sich ob GuildWars ein Spiegel der Gesellschaft ist, und daher genauso verfällt wie man das von der Realität annimmt. Die eigentliche Frage müsste lauten, ob es der Mensch überhaupt schon gelernt hat, sich in seiner neuen virtuellen Umgebung anders zu verhalten als in der echten? Hier muss die Antwort eindeutig ‚Nein’ sein, denn zumindest im Onlinespiel verkörpert man doch selten jemand anderen als man wirklich ist. Meistens verkörpert man nur einen idealisierten Teilaspekt seiner selbst. Ohne den sonst üblichen gesellschaftlichen Druck sich anzupassen, geben die meisten Spieler ihren sonst sorgfältig behüteten Ticks freien Lauf. Angeblich verlieren wir dabei den Realitätssinn in einer Fantasywelt und vergessen wer wir wirklich sind. Selbst wenn wir uns bemühen dies zu erreichen, huldigen wir doch wieder, wie schon in der echten Welt, dem schnöden Mammon. Es ist eben doch nicht so leicht die echte Welt völlig hinter sich zu lassen. Daher gerät man selbst virtuell nur allzu leicht in den Bann der Statussymbole.


Die psychologische Falle wird lange vorher aufgebaut. Im Solospiel wird von Kindesbeinen antrainiert, dass man in der Umgebung eines Spieles jederzeit der größte Hecht im Karpfenteich ist. Der tollste, der größte, der einzigartige Held des Spiels. Bei Half-Life 2 ist es eigentlich nur noch peinlich wie die NSCs dem Spieler huldigen während er lediglich ein paar Aliens erschießt, primitive Hüpfsequenzen meistert und ‚physikalische’ Rätsel auf Kindergartenniveau löst. Aus panischer Angst man könnte den Kunden verlieren, wenn man ihn mit allzu kritischen Inhalten konfrontiert, oder gar den Rest der simulierten Welt über den Status eines kopflosen Hühnerhaufens erhebt, ist der Reflex der Hersteller entstanden jedem Kunden unumschränkte Beweihräucherung zu bescheren. Warum bei solchen Voraussetzungen keine Anti-Kriegsshooter entstehen, dürfte klar sein. Den Mut gegen den Strich zu gehen hat einfach keiner. Selbst die wenigen, die ihn besaßen werden vom technischen Fortschritt gefressen, die Spiel versinken entsprechend schnell in der Versenkung und werden alles, nur keine Klassiker genannt. Welche verheerenden Folgen es hat, wenn man sich mit dieser einseitigen Vorbildung bei einem Onlinespiel einloggt, sollte auch kein Wunder sein. Plötzlich geht man in einer Million Mitspieler unter, von denen jeder genauso durchschnittlich wie man selbst ist. Wie im echten Leben werden viele jetzt territorial und zwar mit Zähnen und Klauen; immerhin ist das an diesem Punkt der normale Lauf der Dinge. Wer jagt schon noch Shiro, das macht eh jeder, ein wenig exklusiver, individueller, aufsehenerregender darf es schon sein. Der Kampf um den Status hat begonnen: Gehen wir mal durch was es gibt.


GE huldigte dem Spieler nicht, ökologische Konsequenzen holten ihn zu schnell ein.


Sogar Jack Thompson gibt es schon in GW, hoffentlich verklagt er mich nicht.

Namen sind das erste Gut, welches vergriffen ist. Ob Anakin Sywalker, oder Chuck Norris, wer kann greift sich einen Namen in der Hoffnung, dass dessen Popularität und Berühmtheit etwas von seinem Glanz auf den Guild Wars User überträgt. Sämtliche Mutationen von Naruto und der gesamte Uchiha-Clan waren wohl schon an Tag 2 von Prophecies vergriffen, nicht mal wenig beliebte Charaktere, wie Jar Jar Binks, sind noch zu haben. Hat man die Chance auf sein Idol verpasst, bleibt immer noch der Umweg über einen Scherznamen. Damit erlangt man zumindest in den Foren seine fünf Zeilen Ruhm, dort wo zahlreiche „witzige Namen“ Threads kursieren. Ein spielerisches Ausrufezeichen ist es sicherlich nicht, wenn man sich Brad R Zaun nennt. Persönlich will ich mal nicht so sein und auch Dorfwand Darmkind eine Chance geben. Das Problem mit solchen Statussymbolen ist nur, dass sie den Usern nichts nützen, weil schrottige Namen nur bei den allerwenigsten etwas gelten. Einfach nur Johannes Müller als Namen zu wählen, ist dennoch zu vermeiden. Ein wenig auftragen sollte man schon, man ist unter all den NSCs ja in guter Gesellschaft.


Hat man den Wunschnamen gefunden geht es ans Eingemachte. Items und Rüstungen müssen her. Rein optische, oder gar funktionale Überlegungen sind, wie schon im echten Leben, hinten anzustellen. Expensiveness = Coolness, deswegen muss es die Rissrüstung mit Qualwaffe sein. Notfalls tut es auch weiterhin ein Kristallschwert. Im echten Leben müssen Autos auch zunächst einmal von außen gut aussehen. Innen ist es dann egal, ob die Beinfreiheit stimmt, oder Plastiklook herrscht. Das sieht schließlich kaum einer der Nachbarn. Über Geschmack lässt sich, laut Volksweise, nicht streiten, mit dem Wert aber in jedem Fall angeben; damit ist hierzulande die Diskussion über die Kaufentscheidung meist am Ende. Teurer muss zudem besser sein lautet ein deutsches Credo, damit kann man sich selbst am besten beruhigen wenn einem Zweifel hinsichtlich des Preises plagen. Wenn das schon bei der Qualität lange nicht mehr stimmt, so hat es sich wenigstens bei der Darstellbarkeit gegenüber der Außenwelt bewahren können. Die Devise Geiz ist Geil widerspricht dem nicht, die größte Ersparnis zu haben gilt auch schon jede Menge. Voller Stolz wird die Waffe gepingt die man einem Noob abgezockt hat; beim neuen Auto schwadroniert man auch immer rum wie man den Verkäufer heruntergehandelt hat, großzügig blenden dann alle Gesprächsparteien aus, dass ihr Instinkt ihnen eigentlich sagt, dass der Händler das schon vorher draufgeschlagen hat. Es dominiert nicht die Individualität, sondern lediglich das Preisniveau welches man zur Schau stellen kann. Was im echten leben schon peinlich ist, wird Online vollständig zur Farce. Perfektionsgrade werden peinlich genau tabellarisch festgehalten und sagen doch nichts aus. Mit Kampfhacke wäre man wohl wesentlich individueller als mit einem Kristallschwert, nur zählt die gewonnene Individualität nur dann etwas, wenn sie in Verbindung mit einem heftigen Preisschild einhergeht. Pech gehabt, die Hacke ist einfach zu billig zu haben. Wichtig ist auch wie ein Gegenstand erlangt wurde, zumindest in Guild Wars. Frontales Farmen ist weitaus schändlicher als reines Glück. Das Streben nach Geldmassen um solche Gegenstände zu erlangen, war der Nährboden warum Spieler echtes Geld in Gold tauschen. Den Irrsinn nur Raritäten besitzen zu wollen konnte man den Usern nicht austreiben, schon gar nicht wenn es immer mehr, immer restriktivere Items gab. Die Seltenheit der Gegenstände selbst landete so unweigerlich auf der Abschussliste ganz oben. Die Droprate des Hard-Mode leistet ganze Arbeit, wenn es darum geht Perfektion und modische Entscheidung miteinander zu kombinieren. Wenn sich hoffentlich noch das System der Inschriften auf die anderen Kapitel ausdehnt, steht dem Modezeitalter nichts mehr im Weg. Das Terrorregime der Zufallsdrops ist dann endgültig vorbei. Der Wert war ohnehin schon vorher weg, denn nach der ursprünglichen Euphorie und Statussucht rund um Gegenstände, ist deren Glanz doch stark verfallen. Dieser Geltungsdrang der User ist aber immer noch weit davon entfernt unter Kontrolle zu sein.


Promi, Teuer, Qualität. Die unheilige Dreifaltigkeit im Marketing.


Statistisch kann man nur verlieren, ein reiner Goldprotztitel also.

Bis zu diesem Punkt war es recht einfach sich Status zu verschaffen. Dummen Namen erfinden, frontal Gold farmen, oder für Euros kaufen, bisweilen ein paar Betrügereien. Schon konnte man sich sichtbar mit Statussymbolen behängen. Weil es jeder auch noch wollte, hatten Chinafarmer ihren heiß ersehnten Markt. Die Rettung vor solchen Kreisläufen ist längst in das Spiel integriert, als Ressource liegt sie noch etwas brach. Titel: Nicht-übertragbare, klar definierte, zeitlich ausgewogene und frei einteilbare Errungenschaften. Die optimalen Statussymbole. Die Reaktion der Community war denkbar schlecht. Konfrontiert mit dem Umstand, dass die neuen Statussymbole nicht über Gold zu kompensieren waren, wurden sie eben von jedem schlecht geredet der sie nicht erreichen konnte. Den Zorn traf vor allem die Kartographen, welche anfänglich alle nur dumme Rusher geschimpft wurden. Doch die Titel fanden ihre Fans und bald gab es auch Titel welche wirklich direkt im Zusammenhang mit Gold standen. Alkohol & Glücksspiel. Der Kampf nach Geltung kannte nun zwei Lager. Die eine Seite erhob die spielerisch zu erreichenden Titel in den Heiligenstand, wohingegen die andere Seite Stein und Bein auf Mechaniken schwor welche mit mechanischer Wiederholbarkeit zu erreichen waren. AreaNet betont bis heute bewusst vorsichtig, dass sie keinem Spieler seine Spielart verderben möchte. Die Vorsicht ist geboten, schließlich sind die aufrichtigen Goldfarmer, gemessen an ihrer Zahl, eine überproportional laute Gruppe in den Foren.


Mit dem Hard-Mode Update wendet sich das Blatt der Guild Wars Wirtschaft ednlich entscheidend zu deren Nachteil. Das Fehlen des frontalen Farmens nach Gold wird nachhaltig zu spüren sein. Ohne Inflationären Zustrom von Gold, sind die meisten Preise nicht haltbar. Den Goldfarmern wurde das Einkommen mal eben auf ein Zehntel reduziert. Viele müssen sogar umschulen und lernen wie man seltene Items gewinnbringend verkauft; gar nicht so leicht beim derzeitigen Überangebot. Die Chinafarmer wurden damit faktisch eliminiert, denn selbst wenn deren Bots nun länger laufen müssen, ist der entscheidende Faktor, dass der Account dann vielleicht schon gesperrt ist bevor er rentabel wurde. Dieses Fehlen der Goldzuströme wird sich vor allem in den Preisen zeigen, die aus drei Gründen drastisch einbrechen werden. Grund eins ist die hohe Droprate des Hard-Mode, der das Überangebot and Gegenständen noch weiter steigen lassen wird. Der zweite Grund ist der Umstand, dass niemand mehr Geld haben wird. Entweder wird man es zusammenhalten und nicht mehr bereit sein 100p+Ektos zu zahlen, oder man hat es bereits hinausgeworfen und ist jetzt blank. Die Option per Verkauf von goldenen Gegenständen so viel hereinzuholen wie früher ist eine Illusion, denn wer der Kistentitel hat, der weiß, dass man da gehörig draufzahlt. Der dritte und eigentliche Grund ist der schleichende Verlust an Status, den alle Items plagen. Mit Rissrüstung ist man nicht halb so einzigartig wie man denkt, Kristallschwerter, sogar mit Inschrift, gibt es wie Sand am Meer, Qualwaffen kann man schlichtweg nicht kaufen. Dazu denkt Gaile laut darüber nach, wie das so wäre, wenn alle Kapitel Inschriften hätten. Die Art und Weise mit der Gegenstände Statussymbole wurden ist somit völlig am Ende. Zwei bis drei Skins, welche nur in der Kiste der Halle der Helden droppen werden eine kleine Ausnahme bilden, doch ist auch das nur deswegen, weil dort die Kiste nur ca. alle zwanzig Minuten aufgeht. Im Gegensatz zu allen anderen Kisten, die gehen zwanzig mal pro Sekunde auf.


Billig kaufen und teuer verkaufen ist die neueste, illegale Masche


Meist betrügt, wer schon vorher keinen Plan vom Spiel hatte und sich dennoch für schlau hält

Das macht Titel nun zur einzigen inflationssicheren aussagekräftigen Währung im Spiel. Selbst wenn ihre Zahl zunimmt, bleibt der Wert bestehen, denn an der zu erbringenden Leistung wurde nicht gerüttelt. Ein Kartograph weiß, was er gemacht hat, ein Fertigkeitenjäger auch. Alle Spieler die sich die Mühe machen ein Kapitel richtig abzugrasen werden jetzt richtig belohnt. So kann selbst wer nur Prophecies besitzt nun ‚Eine Art große Sache’ werden. Ein Titel der fünf Maximaltitel voraussetzt. Am einfachsten, und das ist fern von einfach, ist folgende Methode. Zuerst deckt er die gesamte Karte auf; nichtmal die Wartower Karten waren vollständig bevor es den Kartographen-Titel gab! Dann sammelt alle Elitefertigkeiten mit einem Charakter, was vor allem in den südlichen Zittergipfeln einiges erfordert. Jetzt mal eben alle Missionen mit Bonus, dann das ganze auf hohem Schwierigkeitsgrad. Zuletzt rundet er seine Tour de Force mit dem Leerfegen aller Gebiete im Hard-Mode ab. Zumindest das könnte man ja mit dem Kartographieren verbinden. Wer das schafft muss sich von niemanden nachsagen lassen sein Titel wäre nichts wert. Ganz nebenbei hat er sich seinen Status weitaus abwechslungsreicher und spannender verdient als so mancher Duo-Farmer seine Rissrüstung. Dabei hat er mehr Leute kennen gelernt als die Solo-Farmer und dank jüngst modifizierter Droprate abwechslungsreichere Sachen gefunden wie jeder Kistenrusher. Ganz nebenbei spielt er danach besser PvE als alle UW-Grinder zusammen, der Titel ist gerechtfertigt und vor allem aussagekräftig. Wer will kann trotzdem weiter Factionspunkte grinden, Jade und Berstein haben schließlich auch einen Restwert. Die teuren Titel mit 10.000 Minuten Trunkenheit, 10.000 Schleckermaul Punkte, oder Glücksspieltitel dürften wohl nun unerschwinglich sein. Wenigstens bis sich die nächste Goldgrube auftut.


Trotzdem haben Titel die klassischen Statussymbole wie Gegenstand und Rüstung nicht abgelöst. Das liegt Allem voran am Gegenwert den der Spieler erhält. Eine kurze Textzeile unter dem Namen ist halt nicht so der Bringer im Vergleich zu einem graphisch aufreizenden Kostüm. Sogar die Animationen der PvPler machen da mehr her. Hier tut sich derzeit die größte spielerische Lücke auf. Wo ist die Kartographenkutte, die Jäger der Fertigkeiten Juppe, der Auslöscher-Anorak? Dort wo das System des Goldes kläglich versagt hat dem Spieler einen dauerhaften Gegenwert zu bieten, könnten Statusitems auf Titelbasis ihren Weg in das Spiel finden. Klar gibt es da schon ein paar Grüne, die man für das Durchspielen von Factions, bzw. Nightfall verliehen bekommt, doch da ist die Anforderung zu gering. Das Beenden aller Missionen wird von den Spielern vorausgesetzt und steht nicht auf einer Stufe mit einem der PvE Titel. Zudem sind die Gegenstände vorkonfiguriert, auch ein Grund warum die vielseitigeren Qualwaffen einen höheren Status haben. Denn wenn es um Modifikationen an der Waffe geht ist man schnell doch wieder Individualist und nicht reiner Goldprotzer.


Goldraffen, Hinlaufen & Kaufen ist keine Leistung.


Billige Bleiglaskiesel nenn ich sowas

Glaubt man dem Rauschen im Gerüchtewald könnte sich tatsächlich bald etwas ändern. Den reinen PvP Spielern dürstet schon lange nach einem schicken Look. Was früher immer deutlich dementiert wurde, wird inzwischen offener diskutiert. Die Community schätzt spielerische Leistungen inzwischen mehr und fordert weniger Features, die auf Kaufen beruhen. Ich habe auch noch keinen gesehen der selbst fünf Titel hatte und jetzt behauptet sie seien weniger wert, das behauptet nur, wer aus reiner Langeweile heraus motiviert, provozieren will. Zudem werden, laut Interviews, in der Halle der Monumente vornehmlich Titel gelistet, die sich in Guild Wars 2 dann in exklusiven Besitzstand verwandeln. Doch warum sollten wir solange warten um den Lohn der Titel zu ernten? Schon in Eye of the North bietet sich die Chance auf deutlich sichtbare Entlohnung für klar definierte und sehr umfangreiche Heldentaten; und nichts anderes sind Maximaltitel. Zwei Jahre lang hat man eine Goldwirtschaft mit Gegenständen und Rüstungen noch und nöcher gefüttert, die anschließend, von der Ignoranz und Eitelkeit der Spieler nur das allerteuerste Wert zu schätzen, komplett marginalisiert wurde. Höchste Zeit für den Versuch dem anderen Teil der Spielerschaft und dessen Werterwerbsschema etwas zu widmen. Den Ankündigungen nach enthält Eye of the North vier komplette Sätze neuer Rüstungen für alle Charakterklassen. Wenn man wieder nur einfach zum nächsten Schmied muss und einen Goldpreis zahlt, werden auch diese 40 aufwändigen Designs letztlich vergebliche Liebesmüh sein, deren Prestige ausschließlich am Preis gemessen wird. Eine reine Erweiterung, wie GW:EN eine sein wird, hat das nicht mehr nötig, und auch Guild Wars hat die Zeit hinter sich wo optische Schmankerl durch frontales Goldraffen erworben werden. Wie eingangs erwähnt wollten wir uns doch bemühen, dass wir uns in der virtuellen Welt ein wenig von der realen abgrenzen, schon vergessen? Wenn wir schon den Statussymbolen, dann eben in Titelform, nicht entkommen, so könnten wir doch wenigsten wirklich vergleichbare Leistungen honorieren, anstatt uns gegenseitig im Kampf ums Gold zu zerfleischen und unseren Ingame-Selbstwert am Erfolg zu messen den wir dabei haben.













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