phoenixarise
11.09.2006, 15:12
Das Schiff schaukelt sanft in den Wellen des Hafens
und der Kapitän wandte sich an einen der Passagiere.
„Wir haben Löwenstein erreicht und die Ladung gelöscht.
Wollt ihr Sie holen? “ Der Mann nickte nur,
und verschwand unter Deck. Im Gang bei den
Passagierkabinen blieb er stehen um noch einmal
tief Luft zu holen und sie dann zischend
entweichen zu lassen.
Er klopfte vorsichtig an eine Tür. „Milady? Wir haben
Löwenstein erreicht.“ Nur Stille antwortete ihm. Ein
etwas lauteres Klopfen folgte „Milady? Alles in Ordnung
bei euch?“ Immer noch keine Antwort. Er seufzte
und öffnete vorsichtig die Tür. „Milady? Wir sind
angekommen und können von Bord gehen,
wenn ihr soweit seit.“ Er öffnete die Tür komplett,
und sah Sie im Bett liegen und schlafen.
Er betrachtete sie nachdenklich. Lange rote Haare
die langsam grau wurden, die ersten Falten wurden
auch schon sichtbar aber trotzdem war sie noch
immer eine Schönheit, eine wilde, animalische Schönheit
die den Reiz der Gefahr ausstrahlte.
Selbst im Schlaf hatte sie noch eine Aura der
Würde und Weisheit. Er wusste nicht viel über sie,
aber wenn dass was er gehört hatte auch nur
zur Hälfte stimmte, dann hatte sie in ihrem Leben
sehr, sehr viel erlebt.
Gedanken zogen durch seinen Kopf „Die Charr-Invasion,
Titanen, Drachen, ungezählte Abenteuer
in Cantha, wenn man den Gerüchten Glauben durfte
hatte sie sogar Prinz Rurik gekannt.“
Er betrachtete sie noch eine Weile, dann räusperte
er sich „Milady? Milady, wir sind da.“
Die Gestalt auf dem Bett, schlug die Augen auf
„Was….wo bin ich, wer seid ihr?“
„Erinnert ihr euch nicht Milady? Wir sind in Löwenstein
angekommen und ich geleite euch auf eurer Reise nach
Alt-Ascalon.“ „Löwenstein…ja genau….ich komme
heim….wie heisst du mein Junge?“ „Samuel, Milady.“
„Gut…gut….sei ein guter Junge und dreh dich um dass ich
mich anziehen kann.“ Samuel errötete schlagartig
„Ich..äh..warte an Deck Milady“ und verliess fluchtartig die
Kabine.
Sie schmunzelte, und betrachtete nachdenklich
ihre Rüstung. Es war keine Farbe mehr erkennbar und
man musste suchen um eine Stelle zu finden die nicht
geflickt worden war. Die Rüstung eines Kämpfers, mit
mindestens genauso vielen Narben wie sie selbst. Sie zog
sich langsam an, nahm ihren Bogen und folgte ihm dann
aufs Deck.
Eine leichte Brise wehte übers Deck und sie
musste Blinzeln, wegen der ungewohnten Helligkeit, keine
einzige Wolke zeigte sich am Himmel und sie lächelte, als
sie Samuel sah, mit einem Becher Tee in der Hand. Sie hob
die Hand, als er ansetzte zu sprechen „Schon gut mein
Junge, danke für den Tee….“ Samuel errötete noch mehr
„Äh..ja Milady“
Sie drehten sich um als der Kapitän näher kam „Ah Milady,
ihr seit wach.“ „Ja, danke für die Überfahrt Kapitän, wie
viel schulde ich euch?“ Der Kapitän sah sie entgeistert an
„Nichts, Milady, bitte…es war eine Ehre für mich euch an
Bord haben zu dürfen. Ich bestehe darauf, ihr schuldet mir
nichst!“ Sie blickte ihn wortlos an „Na gut Kapitän, dann
gehabt euch wohl.“ Sie verneigte sich „Mögt ihr immer
gute Winde haben“ Der Kapitän blickte ihnen nach, als sie
dass Schiff verließen und im Gedränge des Marktes
verschwanden. Dann schmunzelte er, als er an
vergangene Zeiten dachte „Wieviele Jahre ist es her seit
ich sie kennengelernt habe? Wohl zulange wenn ich mich
nicht mehr erinnern kann.“ Er schüttelte den Kopf „Ich
schätze jeder wird mal alt.“
Er drehte sich um, als sein erster Offizier näher trat. „War
Sie dass, Kapitän?“ „Ja.“ „Eine Legende…stimmen die
Geschichten Kapitän?“ Der Kapitän lächelte. „Ja, dass tun
sie“ Er blickte den ersten Offizier an. „Es wird Zeit“ „Ich
fürchte ja, Kapitän“ „Gut, hiermit ernenne ich dich offiziell
zum neuen Kapitän.“ Er zögerte. „Pass auf gut auf dass
Schiff auf!“ „Ja, Sir! Es war mir eine Ehre unter euch
gedient zu haben“ „Ach hör auf mit den Quatsch, ich bin
alt..zu alt. Es wird Zeit mich zur Ruhe zu setzen. In drei
Tagen kommt die Karawane und dann…“ Er blickte sich
wehmütig um. „…werd ich meinen Ruhestand geniessen.“
„Immer noch die Fischeroase, Sir?“ „Ja…es ist schön
dort…na ja…wir werden uns wahrscheinlich nie wieder
sehen..mögen dir die Winde stets so treue Freunde sein
wie sie es mir waren.“ „Ja…danke..“
Der alte Kapitän drehte sich um und verliess dass Schiff,
dass solange seine Heimat gewesen war und war wenige
Sekunden später auch im Gedränge des Marktes
verschwunden.
To be continued...
/So liebe Leute, dass ist mein erster Versuch, sowas geschichten-ähnliches zu schreiben ;)
Also..Kommentare, Anregungen, Kritik..immer her damit :thumb:
und der Kapitän wandte sich an einen der Passagiere.
„Wir haben Löwenstein erreicht und die Ladung gelöscht.
Wollt ihr Sie holen? “ Der Mann nickte nur,
und verschwand unter Deck. Im Gang bei den
Passagierkabinen blieb er stehen um noch einmal
tief Luft zu holen und sie dann zischend
entweichen zu lassen.
Er klopfte vorsichtig an eine Tür. „Milady? Wir haben
Löwenstein erreicht.“ Nur Stille antwortete ihm. Ein
etwas lauteres Klopfen folgte „Milady? Alles in Ordnung
bei euch?“ Immer noch keine Antwort. Er seufzte
und öffnete vorsichtig die Tür. „Milady? Wir sind
angekommen und können von Bord gehen,
wenn ihr soweit seit.“ Er öffnete die Tür komplett,
und sah Sie im Bett liegen und schlafen.
Er betrachtete sie nachdenklich. Lange rote Haare
die langsam grau wurden, die ersten Falten wurden
auch schon sichtbar aber trotzdem war sie noch
immer eine Schönheit, eine wilde, animalische Schönheit
die den Reiz der Gefahr ausstrahlte.
Selbst im Schlaf hatte sie noch eine Aura der
Würde und Weisheit. Er wusste nicht viel über sie,
aber wenn dass was er gehört hatte auch nur
zur Hälfte stimmte, dann hatte sie in ihrem Leben
sehr, sehr viel erlebt.
Gedanken zogen durch seinen Kopf „Die Charr-Invasion,
Titanen, Drachen, ungezählte Abenteuer
in Cantha, wenn man den Gerüchten Glauben durfte
hatte sie sogar Prinz Rurik gekannt.“
Er betrachtete sie noch eine Weile, dann räusperte
er sich „Milady? Milady, wir sind da.“
Die Gestalt auf dem Bett, schlug die Augen auf
„Was….wo bin ich, wer seid ihr?“
„Erinnert ihr euch nicht Milady? Wir sind in Löwenstein
angekommen und ich geleite euch auf eurer Reise nach
Alt-Ascalon.“ „Löwenstein…ja genau….ich komme
heim….wie heisst du mein Junge?“ „Samuel, Milady.“
„Gut…gut….sei ein guter Junge und dreh dich um dass ich
mich anziehen kann.“ Samuel errötete schlagartig
„Ich..äh..warte an Deck Milady“ und verliess fluchtartig die
Kabine.
Sie schmunzelte, und betrachtete nachdenklich
ihre Rüstung. Es war keine Farbe mehr erkennbar und
man musste suchen um eine Stelle zu finden die nicht
geflickt worden war. Die Rüstung eines Kämpfers, mit
mindestens genauso vielen Narben wie sie selbst. Sie zog
sich langsam an, nahm ihren Bogen und folgte ihm dann
aufs Deck.
Eine leichte Brise wehte übers Deck und sie
musste Blinzeln, wegen der ungewohnten Helligkeit, keine
einzige Wolke zeigte sich am Himmel und sie lächelte, als
sie Samuel sah, mit einem Becher Tee in der Hand. Sie hob
die Hand, als er ansetzte zu sprechen „Schon gut mein
Junge, danke für den Tee….“ Samuel errötete noch mehr
„Äh..ja Milady“
Sie drehten sich um als der Kapitän näher kam „Ah Milady,
ihr seit wach.“ „Ja, danke für die Überfahrt Kapitän, wie
viel schulde ich euch?“ Der Kapitän sah sie entgeistert an
„Nichts, Milady, bitte…es war eine Ehre für mich euch an
Bord haben zu dürfen. Ich bestehe darauf, ihr schuldet mir
nichst!“ Sie blickte ihn wortlos an „Na gut Kapitän, dann
gehabt euch wohl.“ Sie verneigte sich „Mögt ihr immer
gute Winde haben“ Der Kapitän blickte ihnen nach, als sie
dass Schiff verließen und im Gedränge des Marktes
verschwanden. Dann schmunzelte er, als er an
vergangene Zeiten dachte „Wieviele Jahre ist es her seit
ich sie kennengelernt habe? Wohl zulange wenn ich mich
nicht mehr erinnern kann.“ Er schüttelte den Kopf „Ich
schätze jeder wird mal alt.“
Er drehte sich um, als sein erster Offizier näher trat. „War
Sie dass, Kapitän?“ „Ja.“ „Eine Legende…stimmen die
Geschichten Kapitän?“ Der Kapitän lächelte. „Ja, dass tun
sie“ Er blickte den ersten Offizier an. „Es wird Zeit“ „Ich
fürchte ja, Kapitän“ „Gut, hiermit ernenne ich dich offiziell
zum neuen Kapitän.“ Er zögerte. „Pass auf gut auf dass
Schiff auf!“ „Ja, Sir! Es war mir eine Ehre unter euch
gedient zu haben“ „Ach hör auf mit den Quatsch, ich bin
alt..zu alt. Es wird Zeit mich zur Ruhe zu setzen. In drei
Tagen kommt die Karawane und dann…“ Er blickte sich
wehmütig um. „…werd ich meinen Ruhestand geniessen.“
„Immer noch die Fischeroase, Sir?“ „Ja…es ist schön
dort…na ja…wir werden uns wahrscheinlich nie wieder
sehen..mögen dir die Winde stets so treue Freunde sein
wie sie es mir waren.“ „Ja…danke..“
Der alte Kapitän drehte sich um und verliess dass Schiff,
dass solange seine Heimat gewesen war und war wenige
Sekunden später auch im Gedränge des Marktes
verschwunden.
To be continued...
/So liebe Leute, dass ist mein erster Versuch, sowas geschichten-ähnliches zu schreiben ;)
Also..Kommentare, Anregungen, Kritik..immer her damit :thumb: