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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was müssen Nichtranger wissen!!!



Aleksander
12.02.2005, 23:49
Was wolltet ihr schon immer allen Nichrangern sagen?
Worauf soll die eigene Mannschaft achten im Umgang mit ihren Rangern?
Was müssen die anderen wissen, damit Ranger effektiver kämpfen können?


Absprache ist vor einer Mission ungemein wichtig. Zwar nicht nur beim Ranger, aber besonders bei ihm. Der Ranger kann vielseitig gehandhabt werden und das Team sollte wissen, worauf sich der Spieler nun mal spezialisert hat.
Als Beispiel:
Mönche, Eles, Necros oder Mesmer die verfolgt werden, können in meine Richtung laufen, damit ich sie mit Pindown verlangsamen kann. Stattdessen laufen die ans andere Ende der Welt, weil sie nicht wissen, wo sie ihre Verfolger loswerden können.
Viele sehen in dem Ranger auch nur einen Damage Dealer mit Pet -> Kommunikation!

Wintermute
13.02.2005, 00:16
Zu dem Thema fällt mir spontan eine PvE Mission ein bei der ich das Gefühl hatte die Leute können sich den Job eines Rangers nicht wirklich vorstellen. Nur mal als Beispiel: Als Ranger hat man einen enormen Vorteil wenn man von einer erhöhten Position auf die Gegner hinunterschießen kann. Der Schaden den man mit dem Bogen verursacht steigt dabei deutlich so dass man einen taktischen Vorteil hat wenn man 2 oder 3 Fernkämpfer an einer solchen Stelle positioniert und die Nahkämpfer die Gegner an einer Position binden die in Schussreichweite liegt. Viele Leute scheinen aber kein Verständnis dafür zu haben dass Ranger andere Positionen suchen als Nahkämpfer. Das sind dann nur die Feiglinge die sich im Hintergrund halten wollen. Stattdessen hat man einen merklichen Vorteil wenn man es den Rangern überlässt einzelne Gegner anzulocken und die dann in schussreichweite bekämpft statt der üblichen Kriegermethode zu folgen und auf die Gegner zuzurennen sobald sie in Sicht kommen.
Also ihr nicht-Ranger habt mehr Verständnis für die Taktik eines Fernkämpfers ! Der Ranger ist nun mal derjenige der oft den besseren Überblick über den Kampf hat und eingreifen kann wo's am nötigsten ist ... so lange die andern ihm auch die Chance geben seine Vorteile auszuspielen ...

Aedan
13.02.2005, 00:50
Ich denke das sind schon fast generelle Aussagen die man machen kann. Einfach losrennen bringt fast nie etwas, denn dann rennt man nicht nur aus der Ranger Schussweite, sondern auch aus der Mönchs Heilreichweite (und spätestens das werden das die etwas impulsiveren früher oder später merken).


Um effektiv kämpfen zu können muss man sich - wie Aleksander schon sagte - absprechen. Jeder muss sich darüber im klaren sein welche Rolle wer im Kampf einnimmt, und wer wen Notfalls ersetzen kann (Beispielsweise wenn mal die Krieger liegen, wer springt dann in die Bresche und hält den Gegner hin bis die Krieger wieder leben...).

Da wir uns hier aber nicht im Allgemeinen, sondern im Ranger-Forum befinden, kommen wir mal wieder zurück zu ihm ;)

Die Rolle die der Ranger einnehmen kann ist relativ Vielfältig, und deshalb schwerer zu definieren als bei den anderen Professionen. Ich versuche jetzt aber trotzdem mal im folgenden die "üblichen" Rollen des Rangers aufzulisten und zu beschreiben.

I. Schaden
II. Beschäftigung
III. Support
IV. Anti-Caster
V. Allrounder
VI. Generelles

I. Schaden
Der Ranger kann auf Vielfältige Arten Schaden verursachen. Das Beste Beispiel hierfür (und auch ein relativ gutes) ist die Kombination aus Power Shot und Marksmans Wager (+1-2 andere gute Schadensschüsse). Ein auf puren Schaden ausgelegter Ranger konzentriert sich auf einen Gegner und haut ihm so schnell es geht soviel Schaden wie möglich rein (vergleichbar mit Kriegern/Elementalisten). Durch seine Pfeile ist der Schaden eigentlich immer auf ein einziges Ziel konzentriert. Dadurch das der Ranger recht lange nahezu durchgängig seine Schadens-Skills nutzen kann, ist er in Ergänzung zu einem Krieger/Elementalisten dazu fähig ordentlich Schaden auszuteilen um den Gegner ein wenig schneller auf den Boden zu schicken.

II. Beschäftigung
Mag beim ersten Hinsehen genauso Aussehen wie der auf Schaden ausgelegte Ranger. Allerdings benutzt ein Ranger der möglichst viel stören will Gift-Skills und Tiere. Er versucht die feindlichen Mönche durchgängig so beschäftigt zu halten, das sie sich nicht effektiv auf die Tanks konzentrieren können, und immer wieder von einem Team-Mitglied zum anderen wechseln müssen. Ein solcher Ranger verteilt seinen Schaden auf verschiedene Gegner, unter zuhilfenahme von den verschiedenen Zustands-Änderungs-Skills (Gift-Pfeile z.B.).

III. Support
Der Supporter ist nicht darauf ausgelegt viel Schaden oder Beschäftigung zu verursachen, sondern das eigene Team zu unterstützen wo es notwendig wird. Er passt auf das kein Feind aus-/durchbricht, stoppt weglaufende Feinde. Erschiesst schwer angeschlagene Flüchtlinge oder rettet eigene Supporter wie Mönche/Mesmer vor Angreifern über Crippling und ähnliches. Dieser Ranger überblickt quasi das komplette Schlachtfeld und greift dort ein wo es brenzlig/notwendig wird. Dadurch ist er auch als Schlachten-Leader gut zu gebrauchen, da er durch seine Rolle meistens einen guten Überblick hat, ohne in grössere Gefahren zu geraten.

IV. Anti-Caster
Der Anti-Caster ist, wie der Name schon sagt, auf bestimmte Formen von Supportern spezialisiert. Diese versucht er mit Unterbrechungs-, Zustands- und Angriffsskills unter Kontrolle - und wenn möglich unter der Erde - zu halten. Jetzt werden einige sicherlich sagen das der Mesmer für diese Aufgabe wesentlich geeigneter ist, jedoch kann der Anti-Caster in Notfall Situationen auch partiell andere Rollen übernehmen (wie übrigends eigentlich jeder Ranger).

V. Allrounder
Der Allrounder hat eigentlich keine direkte Rolle. Er ist einfach nur ein Ranger mit den 2-3 Standard Skills, während die restlichen Skill-Slots mit verschiedenen Skills belegt sind die man in den "üblichen" Situationen braucht. Diese Art von Ranger kann immer dort einspringen und die Rolle einnehmen die gerade benötigt wird, allerdings mit Abstrichen bei der Effektivität. Leider kann man nicht alles gleichzeitig machen ;)
Der Vorteil ist das der Ranger recht selbstständig ist, und wenn er nicht Ziel eines massiven Angriffs wird (oder einfach Unfähig/Dumm oder beides ist), kommt er ganz gut alleine zurecht, ohne das die Mönche ihn noch durchgehend beobachten müssen. Dadurch verringert er die Aufgaben der Mönche, die sich stärker auf die Krieger in der ersten Reihe, oder die übermütigen Spellcater zwischen den Kriegern konzentrieren können...

VI. Generelles
Der Ranger ist Vielfältig. Das hat zum einen den Vorteil das er nahezu in jede Rolle schlüpfen kann. Allerdings auch den Nachteil das er nirgendwo der absolut beste ist. Seine Stärke liegt in der Mischung. Deshalb ist es auch eher selten das man einen Ranger trifft, der nur auf eines der oben genannten Felder spezialisiert ist. Im Normalfall können sie zumindest Ansatzweise auch eine zweite Rolle einnehmen. Eine Kombination aus zwei der genannten Gebiete ist also eigentlich der Regelfall.
Ein weiterer Vorteil am Ranger ist seine gute Kombinationsfähigkeit. Er ist mit einer anderen Profession zusammen noch effektiver als er es ohnehin schon ist, da er über Naturrituale(insbesondere diese!) und verschiedene Angriffs/Verteidigungs Skills sehr gute Team-Skill-Kombos ermöglicht.


So, das reicht jetzt für diesen Post, da meine Müdigkeit zunimmt und ich lieber in wachem Zustand weiterschreibe(philosophiere :cool: )...
Falls euch Fehler auffallen...postet sie (wie sonst auch immer :p ).

Milchknilch
13.02.2005, 02:04
[Füttern und Streicheln verboten]:boggled:

Llewellyn
13.02.2005, 13:03
Sehr gute Beschreibung. :vibes:

Golum
24.09.2005, 13:57
KAnn ich nur zustimmen :D
Ohne absprache einen Ranger in PvP zu Spielen hat keinen Sinn.

Ich finde eine Mischung aus unterbrechen und Schaden ist das beste. Ich nehme einem Ele/mesmer/Necro 50% des Lebens mit Glück noch mehr :)

Oder wenn man mal sieht da will einer flüchten schnell nen Doppelschuss hinterher und das wars, also wenn man sich richtig skillt ist ein Ragner nicht ohne.