Erivium
24.02.2007, 12:55
Ich hatte mir schon längere Zeit vorgenommen eine Geschichte über mein Alter Ego zu schreiben. Also meinen Waldläufer. Nun ist Teil eins fertig abgetippt. Ich hoffe auf Kritik und Anregungen. Die Geschichte wird selbstredent fortgesetzt. Ich hoffe ihr könnt mir ein kurzes FeedBack geben
Teil 1. Die Chronik
Kapitel 1
Es war ein kalter Herbsttag in Ascalon. Die Stadt lag friedlich und beschützt hinter den riesigen Festungsmauern, und unten in einer kleinen Hütten ummantelt von Blättern lag ein kleiner Säugling. Alleine, ohne Eltern. Er lag einfach so da. Atmete ruhig, und schlief. Ein Waise. Neben ihm lag ein kleiner Brief.
Tage später fand man endlich das Kind und lies einen Brief zum örtlichen Waisenhaus schicken. Der Säugling lag in dieser Hütte noch zwei volle Tage. Ohne Essen. Ohne Trinken. Völlig unterkühlt und abgemagert hatte man den Säugling gefunden. Und den Brief. Ein Wunder sei es, dass der Säugling überhaupt noch lebte. Frau Matilde, die Mutter aller Waisenkinder dieser Gegend, nahm den Säugling zu sich. Der immense Lebenswille war es, wieso sie ihn sofort in ihr Herz geschlossen hatte. Den Brief laß sie. Was genau in ihm stand wusste niemand außer Sie. Sie hat dann dem Säugling auch einen Namen gegeben. Gary nannte sie den Säugling. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich Gary zu einen stattlichen jungen Burschen, der eine erstaunliche Verbindung zur Natur hatte. Es schien fast so als gehorchten ihm alle Tiere des Waldes. Alle Bäume, Pflanzen und Sträucher. Und sogar die Vögel des Himmels sollen auf sein Wort gehört haben. Jahrelang ging er jeden Tag in den Wald. Frau Matilde unterstützte ihn dabei so gut es ging. Sie war wie eine Mutter für ihn. Er studierte die Bäume, und Sträucher des Waldes. Eines Tages als Gary gerade volljährig geworden war verspürte er, als er gerade beim Studium war ein seltsames Gefühl. Er hörte die Bäume flüstern. Er hörte sie ihn warnen. Was mag nur vorgefallen sein. Er ging nach Hause, und auf dem Weg befiel ihn das ungute Gefühl und wurde noch stärker als zuvor. Er konnte sich nicht entscheiden, ob das Gefühl Aberglaube war, oder etwas ernstes. Er erkannte es schnell als am Horizont die Mauern Ascalons auftauchten. Sie waren niedergerissen. Er rannte. Er rannte schneller als er jemals sonst gerannt war. Sprang über Zäune und Bäche. Stolperte. Zog sich viele Wunden und Verletzungen zu als er durch das Dornendickicht lief. Es war ihm egal. Er kam schnell vorwärts. Es kam ihm vor als ob der Wind ihn tragen würde. Er kam an den Stadttoren an, die völlig niedergebrannt waren. Als er Ascalon betrat durchströmte ein Leichengeruch seine Lungen. Wo er auch hinsah Leichen und zerstörte Gebäude. Er ging geschockt weiter, und kam schlussendlich zu seiner Heimat. Dem Waisenhaus. Zögerlich überlegte er, ob er hinein gehen solle. Er fasste seinen Mut zusammen, und schleppte sich hinein. Was er drinnen sah schockte ihn. Alle seine Freunde lagen zusammen auf einem Scheiterhaufen. Oben über war ein Pfahl hineingehauen. Alles brannte. An dem Pfahl hang verbrannt, und durchschlitzt. Frau Matilde. Gary schrie auf. Er fiel auf die Erde, und er merkte wie der harte Holzboden nass wurde. Durch sein Blut. Es war ihm egal. Alle Menschen die ihm etwas bedeuteten waren gestorben. Blutrünstig ermordet worden. Ohne Gnade abgeschlachtet. Er rannte hinaus. Er rannte soweit er nur konnte aus Ascalon hinaus. Wut kochte in ihm. Er rannte immer weiter. Tag und Nacht. Alles um ihn herum wurde dunkel. Er versank in Depressionen. Als er nach dem langen davonlaufen vor etwas wovon er nichts wusste ermüdet an einer Höhle zusammengebrochen war, entschied er sich für das Exil. Jahrelang hörte man nichts von ihm. Man sah ihn nicht, und man vergaß ihn. Niemand kannte ihn mehr. Im Exil lebte er 10 Jahre. Er hatte dort so vieles gelernt. Wenn er nicht gesehen werden wollte sah man ihn nicht. Wenn er nicht gehört werden wollte hörte man ihn nicht. Er war eins mit dem Wald. Eine Person. Er lernte zu jagen und zu schnitzen Er schnitzte sich einen Bogen. Er nannte sein Meisterwerk den Heroen Bogen. Er war sein ganzes Hab und Gut. Niemand sonst konnte nach diesen Jahren so präzise schießen wie er. Er wurde abgehärtet, und ein ruhiger Jäger. Ein intelligenter Jäger. Ein gewitzter Jäger. Er war so wie Kopfgeldjäger sein mussten. Hinterhältig und listig. Unsichtbar, nicht vorhanden. Und scheinbar unbesiegbar.
Kapitel 2
Ein hektischer Trubel herrschte auf dem Basar in Löwenstein. Hektisch bauten die Händler ihre Stände auf, und tischten dir Waren auf. Scheinbar wie an jedem gewöhnlichen Tag. Die Felle fanden in der Kälte des Winters regen Absatz, und auch der Farbverkauf florierte, da die Leute von Welt nicht nur Kleidung haben wollten, die warm hält, sondern auch hübsche Kleider.
In Windeseile war ein riesiger Basar auf Löwensteins Marktplatz vor den großen Stadttoren entstanden. Tosender Lärm, der Händler die hier und da immer wieder ihre Waren anhimmelten tobte durch die Luft. Durch die Stadttore kamen und gingen die Leute. Niemand stach hervor. Wie sollte man es auch bemerken wenn ein Mann, in einem Waldesgrünen Mantel mit Kapuze und Mundtuch durch die Stadttore schlüpfte. Er ging vorbei an allen Martständen. Den Kopf bewegte er nicht. Er atmete ruhig, und ging leichtfüßig durch die staubigen Straßen. Er bog ab, und ging geradewegs auf den Hafen zu. An der riesigen Statue des Löwen vergeudete er keine Sekunde. Aber eilig hatte er es wiederum auch nicht. Im Hafen herrschte ein stechender Geruch. Der Mann sah die Fischer draußen im Meer ihre Netze auswerfen. Doch er ging zu einem Schiff. Als er angekommen war, und der Kapitän ihn sah nahm der Mann seine Kapuze ab. Das geflochtene schulterlange Haar lugte heraus. Ein kleiner Zopf wurde offensichtlich, der mit einem Stück Liane zusammengebunden war. „Gary!“ schrie der Kapitän. „Unglaublich. Dich sieht man auch noch mal? Wie geht’s alter Junge“. Gary hielt den Finger vor dem Mund. Er sagte kein Wort.
Verdutzt bat ihn der Kapitän doch an Bord zu kommen.
Das Schiff war nicht größer als ein gewöhnliches Fischerboot. Kaum aufsehen erregend. Am Bug war mit roter Farbe der Name „Lion’s Ship“ zu lesen. Dieser Name verdutze die Passanten immer wieder. Wie könne man nur ein gewöhnliches Fischerboot auf so einen holden und edlen Namen taufen. Eine Dreistigkeit wäre das.
Gary ging hastig unter Deck „Verdammt Roland. Soll ich dir ein Zwergophon holen? Damit dich auch die Zwerge in der Feste meinem Namen schreien hören? Sei gefälligst etwas vorsichtiger was du von dir gibst. Du weißt doch. Ich will hier Incognito bleiben.“
Roland der Kapitän lies sich in einen kleinen Sessel unter Deck fallen.
„Tut mir Leid, Gary. Es freut mich, dass du wohlauf bist. Wann willst du aufbrechen?“
Gary überlegte kurz, bevor er antwortete: „Es würde mich freuen, wenn wir sofort aufbrechen könnten.“
Die „Lion’s Ship“ war klein genug, um von nur einer Person gesegelt zu werden. Roland ging die Reling hinunter, und band die Taue loß. Er bezahlte die Gebühr von 500 Gold an den Hafenwärter, der ihn mit einer Verbeugung verlies, und das Geld in einen kleinen Sack stopfte den er in eine Truhe unterhalb eines kleinen Tisches verstaute. Roland ging wieder an Bord und hisste die Segel. Unter Deck machte Gary es sich bequem. Er kramte in seinen Taschen, und zog nach einer Weile ein kleines Büchlein hervor, und fing an darin zu schreiben. Währendessen machte sich die „Lion’s Ship“ auf und man sah sie den Hafen von Löwenstein verlassen. In der Ferne wurde sie immer kleiner, und Gary und Roland wussten. Es gab nur ein Ziel, das jetzt wichtig war. Elona.
Teil 1. Die Chronik
Kapitel 1
Es war ein kalter Herbsttag in Ascalon. Die Stadt lag friedlich und beschützt hinter den riesigen Festungsmauern, und unten in einer kleinen Hütten ummantelt von Blättern lag ein kleiner Säugling. Alleine, ohne Eltern. Er lag einfach so da. Atmete ruhig, und schlief. Ein Waise. Neben ihm lag ein kleiner Brief.
Tage später fand man endlich das Kind und lies einen Brief zum örtlichen Waisenhaus schicken. Der Säugling lag in dieser Hütte noch zwei volle Tage. Ohne Essen. Ohne Trinken. Völlig unterkühlt und abgemagert hatte man den Säugling gefunden. Und den Brief. Ein Wunder sei es, dass der Säugling überhaupt noch lebte. Frau Matilde, die Mutter aller Waisenkinder dieser Gegend, nahm den Säugling zu sich. Der immense Lebenswille war es, wieso sie ihn sofort in ihr Herz geschlossen hatte. Den Brief laß sie. Was genau in ihm stand wusste niemand außer Sie. Sie hat dann dem Säugling auch einen Namen gegeben. Gary nannte sie den Säugling. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich Gary zu einen stattlichen jungen Burschen, der eine erstaunliche Verbindung zur Natur hatte. Es schien fast so als gehorchten ihm alle Tiere des Waldes. Alle Bäume, Pflanzen und Sträucher. Und sogar die Vögel des Himmels sollen auf sein Wort gehört haben. Jahrelang ging er jeden Tag in den Wald. Frau Matilde unterstützte ihn dabei so gut es ging. Sie war wie eine Mutter für ihn. Er studierte die Bäume, und Sträucher des Waldes. Eines Tages als Gary gerade volljährig geworden war verspürte er, als er gerade beim Studium war ein seltsames Gefühl. Er hörte die Bäume flüstern. Er hörte sie ihn warnen. Was mag nur vorgefallen sein. Er ging nach Hause, und auf dem Weg befiel ihn das ungute Gefühl und wurde noch stärker als zuvor. Er konnte sich nicht entscheiden, ob das Gefühl Aberglaube war, oder etwas ernstes. Er erkannte es schnell als am Horizont die Mauern Ascalons auftauchten. Sie waren niedergerissen. Er rannte. Er rannte schneller als er jemals sonst gerannt war. Sprang über Zäune und Bäche. Stolperte. Zog sich viele Wunden und Verletzungen zu als er durch das Dornendickicht lief. Es war ihm egal. Er kam schnell vorwärts. Es kam ihm vor als ob der Wind ihn tragen würde. Er kam an den Stadttoren an, die völlig niedergebrannt waren. Als er Ascalon betrat durchströmte ein Leichengeruch seine Lungen. Wo er auch hinsah Leichen und zerstörte Gebäude. Er ging geschockt weiter, und kam schlussendlich zu seiner Heimat. Dem Waisenhaus. Zögerlich überlegte er, ob er hinein gehen solle. Er fasste seinen Mut zusammen, und schleppte sich hinein. Was er drinnen sah schockte ihn. Alle seine Freunde lagen zusammen auf einem Scheiterhaufen. Oben über war ein Pfahl hineingehauen. Alles brannte. An dem Pfahl hang verbrannt, und durchschlitzt. Frau Matilde. Gary schrie auf. Er fiel auf die Erde, und er merkte wie der harte Holzboden nass wurde. Durch sein Blut. Es war ihm egal. Alle Menschen die ihm etwas bedeuteten waren gestorben. Blutrünstig ermordet worden. Ohne Gnade abgeschlachtet. Er rannte hinaus. Er rannte soweit er nur konnte aus Ascalon hinaus. Wut kochte in ihm. Er rannte immer weiter. Tag und Nacht. Alles um ihn herum wurde dunkel. Er versank in Depressionen. Als er nach dem langen davonlaufen vor etwas wovon er nichts wusste ermüdet an einer Höhle zusammengebrochen war, entschied er sich für das Exil. Jahrelang hörte man nichts von ihm. Man sah ihn nicht, und man vergaß ihn. Niemand kannte ihn mehr. Im Exil lebte er 10 Jahre. Er hatte dort so vieles gelernt. Wenn er nicht gesehen werden wollte sah man ihn nicht. Wenn er nicht gehört werden wollte hörte man ihn nicht. Er war eins mit dem Wald. Eine Person. Er lernte zu jagen und zu schnitzen Er schnitzte sich einen Bogen. Er nannte sein Meisterwerk den Heroen Bogen. Er war sein ganzes Hab und Gut. Niemand sonst konnte nach diesen Jahren so präzise schießen wie er. Er wurde abgehärtet, und ein ruhiger Jäger. Ein intelligenter Jäger. Ein gewitzter Jäger. Er war so wie Kopfgeldjäger sein mussten. Hinterhältig und listig. Unsichtbar, nicht vorhanden. Und scheinbar unbesiegbar.
Kapitel 2
Ein hektischer Trubel herrschte auf dem Basar in Löwenstein. Hektisch bauten die Händler ihre Stände auf, und tischten dir Waren auf. Scheinbar wie an jedem gewöhnlichen Tag. Die Felle fanden in der Kälte des Winters regen Absatz, und auch der Farbverkauf florierte, da die Leute von Welt nicht nur Kleidung haben wollten, die warm hält, sondern auch hübsche Kleider.
In Windeseile war ein riesiger Basar auf Löwensteins Marktplatz vor den großen Stadttoren entstanden. Tosender Lärm, der Händler die hier und da immer wieder ihre Waren anhimmelten tobte durch die Luft. Durch die Stadttore kamen und gingen die Leute. Niemand stach hervor. Wie sollte man es auch bemerken wenn ein Mann, in einem Waldesgrünen Mantel mit Kapuze und Mundtuch durch die Stadttore schlüpfte. Er ging vorbei an allen Martständen. Den Kopf bewegte er nicht. Er atmete ruhig, und ging leichtfüßig durch die staubigen Straßen. Er bog ab, und ging geradewegs auf den Hafen zu. An der riesigen Statue des Löwen vergeudete er keine Sekunde. Aber eilig hatte er es wiederum auch nicht. Im Hafen herrschte ein stechender Geruch. Der Mann sah die Fischer draußen im Meer ihre Netze auswerfen. Doch er ging zu einem Schiff. Als er angekommen war, und der Kapitän ihn sah nahm der Mann seine Kapuze ab. Das geflochtene schulterlange Haar lugte heraus. Ein kleiner Zopf wurde offensichtlich, der mit einem Stück Liane zusammengebunden war. „Gary!“ schrie der Kapitän. „Unglaublich. Dich sieht man auch noch mal? Wie geht’s alter Junge“. Gary hielt den Finger vor dem Mund. Er sagte kein Wort.
Verdutzt bat ihn der Kapitän doch an Bord zu kommen.
Das Schiff war nicht größer als ein gewöhnliches Fischerboot. Kaum aufsehen erregend. Am Bug war mit roter Farbe der Name „Lion’s Ship“ zu lesen. Dieser Name verdutze die Passanten immer wieder. Wie könne man nur ein gewöhnliches Fischerboot auf so einen holden und edlen Namen taufen. Eine Dreistigkeit wäre das.
Gary ging hastig unter Deck „Verdammt Roland. Soll ich dir ein Zwergophon holen? Damit dich auch die Zwerge in der Feste meinem Namen schreien hören? Sei gefälligst etwas vorsichtiger was du von dir gibst. Du weißt doch. Ich will hier Incognito bleiben.“
Roland der Kapitän lies sich in einen kleinen Sessel unter Deck fallen.
„Tut mir Leid, Gary. Es freut mich, dass du wohlauf bist. Wann willst du aufbrechen?“
Gary überlegte kurz, bevor er antwortete: „Es würde mich freuen, wenn wir sofort aufbrechen könnten.“
Die „Lion’s Ship“ war klein genug, um von nur einer Person gesegelt zu werden. Roland ging die Reling hinunter, und band die Taue loß. Er bezahlte die Gebühr von 500 Gold an den Hafenwärter, der ihn mit einer Verbeugung verlies, und das Geld in einen kleinen Sack stopfte den er in eine Truhe unterhalb eines kleinen Tisches verstaute. Roland ging wieder an Bord und hisste die Segel. Unter Deck machte Gary es sich bequem. Er kramte in seinen Taschen, und zog nach einer Weile ein kleines Büchlein hervor, und fing an darin zu schreiben. Währendessen machte sich die „Lion’s Ship“ auf und man sah sie den Hafen von Löwenstein verlassen. In der Ferne wurde sie immer kleiner, und Gary und Roland wussten. Es gab nur ein Ziel, das jetzt wichtig war. Elona.