Bloan
04.04.2007, 21:17
Einleitung:
Es war einmal, lange Zeit nachdem das das virtuelle Reich Canthas entstand, ein Zeigefinger der langsam und bedächtig auf eine linke Maustaste klickte und einen Charakter ins Leben rief, der sich Astra Diz nannte und noch bis heute nennt. Dieser Charakter war eine zierliche und noch sehr unerfahrene Ritualistin, die ihr Glück auf der Insel Shing Jea suchte.
Die erste Berufung:
Zusammen mit ihren künstlichen Freunden Kisai, Lukas und Taya ging sie nun munter und gespannt aus dem Kloster, um Abenteuer zu erleben und vorallem, um überhaupt erst einmal zu verstehen, was es heißt eine Ritualistin zu sein. So eignete sich die Ritualistin ihre ersten Fertigkeiten an und begann damit finster dreinschauende, aber irgendwie dennoch knuddlige Geister aus dem Erdboden zu beschwören, um gegen fiese Nagas und Kappas gewappnet zu sein.
Es war ein ziemlich wildes durcheinander aus kanalisierenden, zwiesprächigen, wiederherstellenden und herbeirufenden Zaubern, Binderitualen und anderen Fertigkeiten. Als nun jedoch einige Zeit verstrich und die Aufgaben, welche die junge Ritualistin bewältigen sollte, schwieriger und komplexer wurden, war es an der Zeit Prioritäten zu setzen. Was in diesem Falle nichts anderes heißen sollte, als sich zu entscheiden, ob man nun Geister herbeiruft, Blitzmagie verwendet oder sich dem zu diesem Zeitpunkt recht schwierigen Unterfangen des Heilens der Gefährten widmet.
Also klick-klack-kluckte Astra Diz ihre Entscheidung mit Kisai und Taya aus und entschied sich für die Zwiesprache, was einerseits ganz nett war, da sie sich gern über den Ätherweg mit Ahnen und alten Helden unterhielt und was andererseits in ihren noch naiven Augen sehr sinnvoll war.
Das Festland ist keine Insel:
Frohen Mutes und glücklich, eine Entscheidung getroffen zu haben, stellte sich die Ritulistin nun den kniffligen Aufgaben, wie z.B. einen gefangenen Sohn zu retten oder das Tal Zen Daijuns vom Miasma zu befreien. Immer eifrig legte sie dazu ihre Geister, die Schaden abhielten, aber auch Schaden austeilten, kümmerte sich um jene und verteilte großzügig nebenbei Waffenzauber, die z.B. die Lebenspunkte der Verbündeten erhöhten. Sie hatte das Gefühl, als erfüllte sie ihre Aufgabe sehr gut und fasste den Entschluss sich weiter auf die Zwiesprache zu spezialisieren. An diesem Punkt der Geschichte war ihr jedoch noch nicht klar, was sie außerhalb der gehüteten Insel erwarten sollte.
So kam es nun dazu, dass sie alle Aufgaben in Shing Jea erledigte und sie angehalten war, das Festland bzw. Kaineng zu betreten, um der mysteriösen Pest auf die Spur zu kommen. Da dachte sich die Ritualistin, dass es doch ein Klacks sei, dort bei den Großstädtern ein wenig aufzuräumen. Also segelte sie gen Nord-Osten und führte ihr Abenteuer fort.
In Kaineng angekommen, nahm sie die erst besten Gefolgsleute in ihre Gruppe auf und stürzte sich in die Stadt. Bald machte sie Bekanntschaft mit den dort ansäßigen Jugendbanden der AmFahs und Jadebrüdern, die, wie sie bald feststellte, schon eine größere Herrausforderung darstellten als Quimangs Purpurschädel in Shing Jea. Dennoch liefen die ersten Aufträge gut und ohnmächtige Gefolgsleute hier und da konnten aus ihren Träumen geweckt werden.
Doch es sollte alles anders werden. Die Aufgabe nannte sich "Chaos am Markt", wie üblich machte sich Astra Diz auf den Weg und war bereits ein klein wenig stolz auf ihre ausgetüfftelten Fertigkeiten. Die Gruppe betrat nun die sogenannte Unterstadt, ein sehr verwahrloster Ort und traf dort zum ersten Mal af eine größere Gruppe von "Befallenen". Sie rief ihre Geister herbei und griff ohne Rücksicht auf Verluste das erst beste Ziel an und rief ihre Gefolgsleute zu Hilfe. Da geschah es dann, der erste, der fiel, war Talon Silberflügel, ein Krieger, den sie in Shing Jea kennengelernt hatte und der eher ein Vogel als Mensch war. Als nächstes kippte Taya um, dahingerafft von einem Gefallenen, der explodierte, als er in die Knie ging. Nacheinander fielen die tapferen Kameraden und die herumstehenden Geister verschwanden so schnell, wie sie herbeigerufen waren oder machten nichteinmal den Hauch von Schaden an diesen Kreaturen.
Die komplette Gruppe ging vor die Hunde und wenn schon Hunde, dann wirklich große, böse, menschen(und vögel)fressende Hunde. Natürlich gab die Ritualistin Astra Diz nicht auf und versuchte diese Aufgabe nocheinmal, aber wieder mit dem selben Resultat, der Aufopferung der gesamten Gruppe. Irgendwann, nach vielen, gar unzähligen Versuchen schafften sie es dennoch, aber auch nur um festzustellen, dass diese Aufgabe nur ein kleiner Vorgeschmack auf das bevorstehende sein sollte, der Vizunahplatz.
Pre-Vizunah, Vizunah und Post-Vizunah
Der Vizunahplatz war einer der Scheidewege im Leben der Ritualistin Astra Diz und inmitten dieses, nennen wir es "Prozesses" war der anfänglich erwähnte Zeigefinger drauf und dran den Butten "Charakter löschen" zu betätigen.
Zu allererst versuchte die Ritualistin (diesmal in einer Gruppe aus weiteren menschlichen Mitgliedern) ihre althergebrachte Fertigkeitenzusammenstellung, stellte aber fest, dass die Geister minder erfolgreich bis zu weilen sinnfrei in der Bewältigung der Mission waren. Die Angriffsgeister zielten wahllos auf verschiedene Ziele und Geister die der Defensive dienen sollten, erschienen, um eine bis zwei Sekunden später wieder zu verschwinden. Nach mehreren Fehlversuchen entschied sich die Ritualistin mächtige Blitzzauber einzusetzen, um Befallene zu bearbeiten, die erfahrungsgemäß geringe Rüstungswerte aufzeigten. Doch die im wesentlichen positiven Erfahrungen, die sie damit in Shing Jea machte, wurden am Vizunahplatz nicht bestätigt. Monster liefen auf Geisterrissen, gelenkte Schläge kratzten nur an der Oberfläche und Waffenzauber auf Kriegern führten nur dazu, dass die vernichteten Ziele der Krieger und auch Attentäter eben diese durch die Explosionen der Befallenen dahinrafften.
Was sollte die Ritualistin nun tun? Aufgeben? Hoffen, dass irgendeine Gruppe sie durchschleift? Aus diesen Fragen resultierte eine weitere; Ist die Ritualistin überhaupt ein hilfreicher Charakter, um in dieser Welt zu bestehen? Diese Frage führte den Besitzer des Zeigefingers dazu, einige Zeit Abstand von der Ritualistin zu nehmen.
Doch nach einiger Zeit wurde das Projekt Vizunahplatz wiedererweckt und diesmal sollte sich zeigen, wozu die Ritualistin fähig sei. Astra Diz entdeckte die Magie der Wiederherstellung und nutzte direkte Heilung und heilende Geister, um der Gruppe dienlich zu sein. Auch entpuppten sich einige Waffenzauber als wahre Wunder, die vorher nie in Betracht gezogen wurden. Natürlich klappte es nicht beim ersten Mal, weil die Ritualistin einfach noch nicht die Erfahrung hatte, um effizient heilen und beschützen zu können, aber nach vielen weiteren Versuchen war es geschafft. Shiro wurde als Ursache der Pest entpuppt und Astra Diz hatte ihre neue Profession entdeckt, das Heilen und Beschützen.
Die zweite Berufung:
Das Heilen war eine Kunst, die, wie die Ritualistin zuvor glaubte, primär eher von Mönchen betrieben wurden. Heilende Ritualisten standen somit mehr oder minder in Konkurrenz mit eben diesen, was oftmals dazu führte, dass Astra Diz von ihnen belächelt und weniger akzeptiert wurde. War eine Aufgabe oder gar eine Mission erfolgreich in schneller Zeit gemeistert, gab es Beifall für die Mönche, aber nur in seltensten Fällen auch für die Ritualistin. Wurde eine Gruppe zusammengestellt, gingen die Rufe in die Richtung der Mönche, nicht in ihre. Suchte man nach Schutz bei Aufgaben, suchte man die Schutzgebete der Mönche, nicht ihre Geister und Waffenzauber.
So schritt die Ritualistin wenig wahrgenommen durch die canthanische Geschichte, erfolgreich mit ihren Heilkünsten, aber dennoch unzufrieden damit, weder Ruhm noch Akzeptanz zu ernten.
Das Ende Shiros und das "Danach"
Mit der Erlösung Kunnavangs, der Auslöschung der Shiroken im Raisu-Palast und letztendlich mit der Vernichtung und Verbannung Shiros ging die Ära der canthanischen Pest zu Ende und das erste große Kapitel der Geschichte der Ritualistin Astra Diz ebenso. Mittlerweile hatte sie ihre Heilfertigkeit gemeistert und begriff, welche Fertigkeiten, in welchem Gebiet, in welcher Gruppenzusammenstellung und gegen welche Gegner am besten funktionierten und harmonierten. Doch war das alles? War Astra Diz als Ritualistin, als eigenständige Charakterklasse nur ein Mönchersatz? Waren andere Professionen nur schönes Beiwerk, aber in Aufgaben und Missionen unnütz?
In ihrem Gedanken und Befürchtungen versunken trat Mhenlo an sie heran und berichtete ihr von weiteren Abenteuern im Land von Tyria. Fest entschlossen ihre wahre Bestimmung dort zu finden und voller Hoffnung andere Aufgaben übernehmen zu können, willigte die Ritualistin ein und machte sich auf nach Tyria.
Testgebiet Tyria
In Löwenstein angekommen und ausgerüstet mit einem breiten Schatz an neuen Fertigkeiten zog Astra Diz los und teste neue, komplexe Fertigkeitszusammenstellungen, die ihr viel Erfahrung brachten, aber hin und wieder völlig daneben waren. Da wäre zum Beispiel die Benutzung eines Bogens, der mit einem Schadenserhöhenden Waffenzauber die Angriffsgeister unterstützen sollte. Die Ritter in weißen Mänteln, welche ihre Feinde waren gesellten sich plötzlich mit ihren Gruppenmitgliedern zusammen, nur um über sie zu lachen, was, wie Astra Diz im Nachhinein feststellen musste, eigentlich auch berechtigt war.
Nun gab es jedoch auch sehr überragende Fertigkeitszusammenstellungen, die vorallem durch die Kanalisierungsmagie ermöglicht wurden. So wurden Krieger und Waldläufer mit splitternden Waffen und Pfeilen unterstützt, die vernichtende Auswirkungen hatten oder Attentäter konnten mit einem Waffenzauber gegnerische Magiewirker und Mönche dauerhaft unterbrechen. Aber auch aktive Schadenszauber wirkten in Kombination mit einigen Geistern wahre Wunder.
Je weiter die Ritualistin in die Intrigen und Kriege Tyrias vordrang, umso mehr verstand sie es, dass die Gruppenzusammenstellung das wichtigste war, um eine sinnvolle und effiziente Nutzung ihrer Fähigkeiten zu gewährleisten. Immerwieder stellte sie ihre Fertigkeiten um und gewann das richtige Gefühl, für die bevorstehende Aufgabe.
Wie Tyria geformt hat
Mit der Vernichtung des Untoten Lichs waren zweierlei Dinge erledigt. Erstens wurde Tyria gerettet, wenn man von den umherstreifenden Titanen mal absieht, und zweitens hat die Ritualistin Astra Diz "zu sich selbst gefunden". Sie hat die Fülle ihrer Möglichkeiten verstanden, was es bedeutet als Heilerin aufzutreten, weiß um die Macht der Geisterverbündeten bescheid und versteht sich darauf mit Blitzzaubern die Legionen der Feinde niederzuringen und was das wichtigste, sie hat begriffen, dass ihre größte Stärke die Unterstützung der Gruppe ist.
Als unglaublich wandlungsfähiger und flexibler Charakter ist sie eine große Bereicherung für eine jede Gruppe geworden.
Elona und die Stärke der Geister
Mit der Entstehung Elonas, der dritten Welt lernte die Ritualistin eine Vielzahl neuer Fertigkeiten kennen, die ihr dabei halfen, ihre bereits komplexen Einsatzmöglichkeiten noch zu spezialisieren und zu vervollkommnen. Eine der entscheidensten Errungenschaften war die Stärke der Geister, mit der sie ihre Angriffe, sei es mit den Waffen der Paragone oder mit dem Schwert des Kriegers unglaublich stärken konnte. Zum ersten Mal konnte sie sich speziell auf die Aufgabe des "Druck machens" konzentrieren und einzelnde Ziele vernichtend treffen. Fast die komplette Geschichte des Elonischen Kontinents hat sie so bestritten, wobei hin und wieder auch eine andere ihrer Aufgaben zur Geltung kamen.
Mit dem Betreten des Strudels und den dortigen Aufgaben, legte sie vorallem wieder Wert auf ihre unterstützende Kräfte und wurde oftmals in Gruppen zu einer entscheidenden Figur, um den mächtigen Feinden dort Herr zu werden.
Abaddon wurde von ihr und anderen starken Sonnenspeeren bezwungen und Kormir nahm dessen Platz als neue Göttin ein.
Mit dem Abschluss dieser dritten und letzten Kampagne war es für Astra Diz allmählich Zeit, ein Fazit zu ziehen, doch zuvor wollte sie sich in anderen, noch schwierigeren Gebieten ihren Ruhm verdienen.
Die zerrissende Pein der Unterwelt
Nun gab es drei wesentliche herrausfordernde Gebiete, den Riss, das Tor der Pein und die Unterwelt.
Der Riss war die erste Reise, die Astra Diz antrat. Zusammen mit ihrer Gilde betrat sie diese zum ersten Mal und fungierte dort als Beschützerin der Gruppe, in dem sie mächtige Verteidigungsgeister herbeirief und im Einklang mit ihren bisherigen Erfahrungen einschätzen konnte, wie sie die Geister effizient nutzen konnte, um die Gruppe zu behüten. Nach einiger Zeit verzichtete sie auf bestimmte Teile ihrer komplexen Aufgaben, da sie merkte, dass sie in dieser Gruppe nicht gebraucht waren. Dies steigerte sich soweit, dass sie auf halber Strecke der Unternehmung kaum noch Geister herbeirief, da die Gruppe nichtmehr auf sie angewiesen war. Sei es wegen des immensen Schadens der Gesamtgruppe oder den herrausragenden Leistungen der beteiligten Mönche. Hinzu kam das Faktum, dass ihre Geisterverbündeten unbewegsame Helfer waren und außerdem lange Zeit brauchten, um erneut herbeigerufen zu werden.
Das Gefühl der Sinnlosigkeit von damals stellte sich schnell wieder ein. Mit veränderten Fertigkeiten, wie beispielsweise Waffenzauber und direkte Schadenszauber konnten ebenfalls nicht von besonderem Nutzen sein. Astra Diz entwickelte sich zum fünften Rad am Wagen, der durch den Riss preschte.
Ihre zweite Reise führte sie in die Unterwelt, an dessen Toren es galt, eine Gruppe zu finden und vielmehr lässt sich dazu nicht sagen. In diesem Gebiet waren kaum Gruppen gefragt, viele Abenteurer stellten sich alleine den Gegnern in der Unterwelt, um deren Reichtümer alleine zu erbeuten. Mit speziellen Fertigkeitszusammenstellungen gelang es ihnen dort allein zu überleben. Auch die Ritualistin probierte sich an diesem Phänomen, meisterte dies auch, aber stellte fest, dass ihre Interesse doch eher darauf abzielte, gemeinsam mit Abenteurern Gefahren zu trotzen und Schätze zu erbeuten. Ernüchtert vom Gefühl der Nutzlosigkeit gab sie auch dieses Unternehmen auf.
Letztendlich führte ihr Weg sie an das Tor der Pein, um dort Jagd zu machen auf das mächtigste Wesen, das existiert, Mallyx. Sie wurde schnell darauf aufmerksam gemacht, dass sie führ das Bestehen in diesen trostlosen Landen ein Lichtbringer werden muss, um an diesen Orten zu bestehen. Also zog sie los und machte Jagd auf Margoniter in den umliegenden Domänen und verdiente sich viele Lichtbringerbelohungspunkte.
Genau an diesem Punkt der Geschichte befindet sich die Ritualistin Astra Diz genau jetzt und genau an diesem Punkt ist es Zeit, das bereits früher erwähnte Fazit zu ziehen...
Astra Diz zieht ein Fazit
Ich habe alle drei Kampagnen mit dem Beschützertitel abgeschlossen.
Ich habe nahezu alle Nebenquests abgeschlossen.
Ich habe alle Ritualistenfertigkeiten erlernt und erbeutet.
Ich habe für jede meiner Fertigkeitszusammenstellungen die passende Rüstung gekauft, gesammelt und getauscht.
Ich denke, dass ich dazu in der Lage bin, jegliche Fertigkeit, wenn sie an sich sinnvoll ist, ebenso sinnvoll in meinen Aufgabenbereich einzubauen.
Ich weiß um die Stärken und Schwächen meines Charakter bescheid.
Kurzum, ich kenne diese Charakterklasse sehr gut.
Warum sage ich all das? Was will ich mit dieser ganzen Geschichte überhaupt sagen?
Es geht mir um folgendes;
meine Ritualisten ist ein wunderbarer Charakter, er ist eine große Hilfe, um andere Charakter bei Missionen, Quests und anderen Unternehmungen zu helfen, aber das entscheidende, für mich derzeit wichtige, kann mir dieser Charakter nicht bieten. Er ist nicht anerkannt in Elitegebieten, alles was dir Charakter bietet kann ein anderer Charakter auch, nur besser.
Ein Elementarmagier mit der Spezialisierung ist mir weit überlegen, wenn es darum geht, Schaden zu verursachen. Ein Mönch ist mir in allen Belangen der Heilung und des Schutzes überlegen und ist in diesem Aufgabenbereich wesentlich flexibler und vorallem mobiler. Ein Krieger, Waldläufer, Paragon und andere sind mir im Nahkampf und Fernkampf mit direktem Waffenschaden überlegen. Zwar ist Geisterstärle eine mächtige Fertigkeit, aber nicht ebenbürtig zu den Fertigkeiten der genannten Klassen, zumal diese nebenbei noch andere Aufgaben übernehmen können.
Geister sind eine solide Stärke und sinnvoll in vielen Bereichen, bringen jedoch keinen wesentlichen Vorteil zu den Stärken anderer Charakterklassen, die an meiner Stelle in der Gruppe Platz gefunden hätten. Meine Ritualistin ist in allen Belangen ersetzbar und das in allen Bereichen.
In Elitegebieten, wie dem Riss und der Unterwelt brauch man einfach keine Ritualistin, das Areal dort ist erschlossen und bestimmte Gruppenzusammenstellungen setzen sich dort einfach durch.
Meine letzte Hoffnung war das Tor der Pein und der Kampf gegen Mallyx, da ich viele Worte hörte, dass dort Ritualisten gebraucht werden, da ihre Geister gegen Mallyx extrem hilfreich seien. Diese Hoffnung wurde durch die Bestätigung der Vernichtung Mallyx ohne diese Charakterklasse zunichte gemacht. Was bedeutet, dass Astra Diz auch dort nicht gebraucht werden wird.
Die letzte Entscheidung des kleinen Zeigefingers
Zusammenfassend sei zu sagen, dass diese Odysee der Ritualistin, die bereits einen immensen Erfahrungsschatz angereichert hat, kurz vor ihrem Ende steht. Es begann mit einem Klick-Klack-Kluck mit Kisai und Taya und jetzt über zwei Millionen Erfahrungspunkte später ist der Zeigefinger drauf und dran den berüchtigten Button "Charakter löschen" zu betätigen.
Nun Frage ich euch oder vielmehr bitte euch um Rat. Versteht ihr diesen Gedanken, könnt ihr ihn vielleicht selbst nachvollziehen? Würdet ihr der Ritualistin eine Chance geben, was würdet ihr dann tun?
Vielen Dank fürs Lesen und vielen Dank fürs Antworten,
mit freundlichsten Grüßen,
der Besitzer des Zeigefingers
post scriptum:
Bezüglich meiner Ritualistin geht mein Dank an (unbekannterweise) Lunatic_NEo, Aki Yoshikawa, das medium und andere in diesem Forum für viel Inspiration.
Rechtschreib- und Grammatikfehler bitte ich zu entschuldigen, ich habe mir Mühe gegeben.
Es war einmal, lange Zeit nachdem das das virtuelle Reich Canthas entstand, ein Zeigefinger der langsam und bedächtig auf eine linke Maustaste klickte und einen Charakter ins Leben rief, der sich Astra Diz nannte und noch bis heute nennt. Dieser Charakter war eine zierliche und noch sehr unerfahrene Ritualistin, die ihr Glück auf der Insel Shing Jea suchte.
Die erste Berufung:
Zusammen mit ihren künstlichen Freunden Kisai, Lukas und Taya ging sie nun munter und gespannt aus dem Kloster, um Abenteuer zu erleben und vorallem, um überhaupt erst einmal zu verstehen, was es heißt eine Ritualistin zu sein. So eignete sich die Ritualistin ihre ersten Fertigkeiten an und begann damit finster dreinschauende, aber irgendwie dennoch knuddlige Geister aus dem Erdboden zu beschwören, um gegen fiese Nagas und Kappas gewappnet zu sein.
Es war ein ziemlich wildes durcheinander aus kanalisierenden, zwiesprächigen, wiederherstellenden und herbeirufenden Zaubern, Binderitualen und anderen Fertigkeiten. Als nun jedoch einige Zeit verstrich und die Aufgaben, welche die junge Ritualistin bewältigen sollte, schwieriger und komplexer wurden, war es an der Zeit Prioritäten zu setzen. Was in diesem Falle nichts anderes heißen sollte, als sich zu entscheiden, ob man nun Geister herbeiruft, Blitzmagie verwendet oder sich dem zu diesem Zeitpunkt recht schwierigen Unterfangen des Heilens der Gefährten widmet.
Also klick-klack-kluckte Astra Diz ihre Entscheidung mit Kisai und Taya aus und entschied sich für die Zwiesprache, was einerseits ganz nett war, da sie sich gern über den Ätherweg mit Ahnen und alten Helden unterhielt und was andererseits in ihren noch naiven Augen sehr sinnvoll war.
Das Festland ist keine Insel:
Frohen Mutes und glücklich, eine Entscheidung getroffen zu haben, stellte sich die Ritulistin nun den kniffligen Aufgaben, wie z.B. einen gefangenen Sohn zu retten oder das Tal Zen Daijuns vom Miasma zu befreien. Immer eifrig legte sie dazu ihre Geister, die Schaden abhielten, aber auch Schaden austeilten, kümmerte sich um jene und verteilte großzügig nebenbei Waffenzauber, die z.B. die Lebenspunkte der Verbündeten erhöhten. Sie hatte das Gefühl, als erfüllte sie ihre Aufgabe sehr gut und fasste den Entschluss sich weiter auf die Zwiesprache zu spezialisieren. An diesem Punkt der Geschichte war ihr jedoch noch nicht klar, was sie außerhalb der gehüteten Insel erwarten sollte.
So kam es nun dazu, dass sie alle Aufgaben in Shing Jea erledigte und sie angehalten war, das Festland bzw. Kaineng zu betreten, um der mysteriösen Pest auf die Spur zu kommen. Da dachte sich die Ritualistin, dass es doch ein Klacks sei, dort bei den Großstädtern ein wenig aufzuräumen. Also segelte sie gen Nord-Osten und führte ihr Abenteuer fort.
In Kaineng angekommen, nahm sie die erst besten Gefolgsleute in ihre Gruppe auf und stürzte sich in die Stadt. Bald machte sie Bekanntschaft mit den dort ansäßigen Jugendbanden der AmFahs und Jadebrüdern, die, wie sie bald feststellte, schon eine größere Herrausforderung darstellten als Quimangs Purpurschädel in Shing Jea. Dennoch liefen die ersten Aufträge gut und ohnmächtige Gefolgsleute hier und da konnten aus ihren Träumen geweckt werden.
Doch es sollte alles anders werden. Die Aufgabe nannte sich "Chaos am Markt", wie üblich machte sich Astra Diz auf den Weg und war bereits ein klein wenig stolz auf ihre ausgetüfftelten Fertigkeiten. Die Gruppe betrat nun die sogenannte Unterstadt, ein sehr verwahrloster Ort und traf dort zum ersten Mal af eine größere Gruppe von "Befallenen". Sie rief ihre Geister herbei und griff ohne Rücksicht auf Verluste das erst beste Ziel an und rief ihre Gefolgsleute zu Hilfe. Da geschah es dann, der erste, der fiel, war Talon Silberflügel, ein Krieger, den sie in Shing Jea kennengelernt hatte und der eher ein Vogel als Mensch war. Als nächstes kippte Taya um, dahingerafft von einem Gefallenen, der explodierte, als er in die Knie ging. Nacheinander fielen die tapferen Kameraden und die herumstehenden Geister verschwanden so schnell, wie sie herbeigerufen waren oder machten nichteinmal den Hauch von Schaden an diesen Kreaturen.
Die komplette Gruppe ging vor die Hunde und wenn schon Hunde, dann wirklich große, böse, menschen(und vögel)fressende Hunde. Natürlich gab die Ritualistin Astra Diz nicht auf und versuchte diese Aufgabe nocheinmal, aber wieder mit dem selben Resultat, der Aufopferung der gesamten Gruppe. Irgendwann, nach vielen, gar unzähligen Versuchen schafften sie es dennoch, aber auch nur um festzustellen, dass diese Aufgabe nur ein kleiner Vorgeschmack auf das bevorstehende sein sollte, der Vizunahplatz.
Pre-Vizunah, Vizunah und Post-Vizunah
Der Vizunahplatz war einer der Scheidewege im Leben der Ritualistin Astra Diz und inmitten dieses, nennen wir es "Prozesses" war der anfänglich erwähnte Zeigefinger drauf und dran den Butten "Charakter löschen" zu betätigen.
Zu allererst versuchte die Ritualistin (diesmal in einer Gruppe aus weiteren menschlichen Mitgliedern) ihre althergebrachte Fertigkeitenzusammenstellung, stellte aber fest, dass die Geister minder erfolgreich bis zu weilen sinnfrei in der Bewältigung der Mission waren. Die Angriffsgeister zielten wahllos auf verschiedene Ziele und Geister die der Defensive dienen sollten, erschienen, um eine bis zwei Sekunden später wieder zu verschwinden. Nach mehreren Fehlversuchen entschied sich die Ritualistin mächtige Blitzzauber einzusetzen, um Befallene zu bearbeiten, die erfahrungsgemäß geringe Rüstungswerte aufzeigten. Doch die im wesentlichen positiven Erfahrungen, die sie damit in Shing Jea machte, wurden am Vizunahplatz nicht bestätigt. Monster liefen auf Geisterrissen, gelenkte Schläge kratzten nur an der Oberfläche und Waffenzauber auf Kriegern führten nur dazu, dass die vernichteten Ziele der Krieger und auch Attentäter eben diese durch die Explosionen der Befallenen dahinrafften.
Was sollte die Ritualistin nun tun? Aufgeben? Hoffen, dass irgendeine Gruppe sie durchschleift? Aus diesen Fragen resultierte eine weitere; Ist die Ritualistin überhaupt ein hilfreicher Charakter, um in dieser Welt zu bestehen? Diese Frage führte den Besitzer des Zeigefingers dazu, einige Zeit Abstand von der Ritualistin zu nehmen.
Doch nach einiger Zeit wurde das Projekt Vizunahplatz wiedererweckt und diesmal sollte sich zeigen, wozu die Ritualistin fähig sei. Astra Diz entdeckte die Magie der Wiederherstellung und nutzte direkte Heilung und heilende Geister, um der Gruppe dienlich zu sein. Auch entpuppten sich einige Waffenzauber als wahre Wunder, die vorher nie in Betracht gezogen wurden. Natürlich klappte es nicht beim ersten Mal, weil die Ritualistin einfach noch nicht die Erfahrung hatte, um effizient heilen und beschützen zu können, aber nach vielen weiteren Versuchen war es geschafft. Shiro wurde als Ursache der Pest entpuppt und Astra Diz hatte ihre neue Profession entdeckt, das Heilen und Beschützen.
Die zweite Berufung:
Das Heilen war eine Kunst, die, wie die Ritualistin zuvor glaubte, primär eher von Mönchen betrieben wurden. Heilende Ritualisten standen somit mehr oder minder in Konkurrenz mit eben diesen, was oftmals dazu führte, dass Astra Diz von ihnen belächelt und weniger akzeptiert wurde. War eine Aufgabe oder gar eine Mission erfolgreich in schneller Zeit gemeistert, gab es Beifall für die Mönche, aber nur in seltensten Fällen auch für die Ritualistin. Wurde eine Gruppe zusammengestellt, gingen die Rufe in die Richtung der Mönche, nicht in ihre. Suchte man nach Schutz bei Aufgaben, suchte man die Schutzgebete der Mönche, nicht ihre Geister und Waffenzauber.
So schritt die Ritualistin wenig wahrgenommen durch die canthanische Geschichte, erfolgreich mit ihren Heilkünsten, aber dennoch unzufrieden damit, weder Ruhm noch Akzeptanz zu ernten.
Das Ende Shiros und das "Danach"
Mit der Erlösung Kunnavangs, der Auslöschung der Shiroken im Raisu-Palast und letztendlich mit der Vernichtung und Verbannung Shiros ging die Ära der canthanischen Pest zu Ende und das erste große Kapitel der Geschichte der Ritualistin Astra Diz ebenso. Mittlerweile hatte sie ihre Heilfertigkeit gemeistert und begriff, welche Fertigkeiten, in welchem Gebiet, in welcher Gruppenzusammenstellung und gegen welche Gegner am besten funktionierten und harmonierten. Doch war das alles? War Astra Diz als Ritualistin, als eigenständige Charakterklasse nur ein Mönchersatz? Waren andere Professionen nur schönes Beiwerk, aber in Aufgaben und Missionen unnütz?
In ihrem Gedanken und Befürchtungen versunken trat Mhenlo an sie heran und berichtete ihr von weiteren Abenteuern im Land von Tyria. Fest entschlossen ihre wahre Bestimmung dort zu finden und voller Hoffnung andere Aufgaben übernehmen zu können, willigte die Ritualistin ein und machte sich auf nach Tyria.
Testgebiet Tyria
In Löwenstein angekommen und ausgerüstet mit einem breiten Schatz an neuen Fertigkeiten zog Astra Diz los und teste neue, komplexe Fertigkeitszusammenstellungen, die ihr viel Erfahrung brachten, aber hin und wieder völlig daneben waren. Da wäre zum Beispiel die Benutzung eines Bogens, der mit einem Schadenserhöhenden Waffenzauber die Angriffsgeister unterstützen sollte. Die Ritter in weißen Mänteln, welche ihre Feinde waren gesellten sich plötzlich mit ihren Gruppenmitgliedern zusammen, nur um über sie zu lachen, was, wie Astra Diz im Nachhinein feststellen musste, eigentlich auch berechtigt war.
Nun gab es jedoch auch sehr überragende Fertigkeitszusammenstellungen, die vorallem durch die Kanalisierungsmagie ermöglicht wurden. So wurden Krieger und Waldläufer mit splitternden Waffen und Pfeilen unterstützt, die vernichtende Auswirkungen hatten oder Attentäter konnten mit einem Waffenzauber gegnerische Magiewirker und Mönche dauerhaft unterbrechen. Aber auch aktive Schadenszauber wirkten in Kombination mit einigen Geistern wahre Wunder.
Je weiter die Ritualistin in die Intrigen und Kriege Tyrias vordrang, umso mehr verstand sie es, dass die Gruppenzusammenstellung das wichtigste war, um eine sinnvolle und effiziente Nutzung ihrer Fähigkeiten zu gewährleisten. Immerwieder stellte sie ihre Fertigkeiten um und gewann das richtige Gefühl, für die bevorstehende Aufgabe.
Wie Tyria geformt hat
Mit der Vernichtung des Untoten Lichs waren zweierlei Dinge erledigt. Erstens wurde Tyria gerettet, wenn man von den umherstreifenden Titanen mal absieht, und zweitens hat die Ritualistin Astra Diz "zu sich selbst gefunden". Sie hat die Fülle ihrer Möglichkeiten verstanden, was es bedeutet als Heilerin aufzutreten, weiß um die Macht der Geisterverbündeten bescheid und versteht sich darauf mit Blitzzaubern die Legionen der Feinde niederzuringen und was das wichtigste, sie hat begriffen, dass ihre größte Stärke die Unterstützung der Gruppe ist.
Als unglaublich wandlungsfähiger und flexibler Charakter ist sie eine große Bereicherung für eine jede Gruppe geworden.
Elona und die Stärke der Geister
Mit der Entstehung Elonas, der dritten Welt lernte die Ritualistin eine Vielzahl neuer Fertigkeiten kennen, die ihr dabei halfen, ihre bereits komplexen Einsatzmöglichkeiten noch zu spezialisieren und zu vervollkommnen. Eine der entscheidensten Errungenschaften war die Stärke der Geister, mit der sie ihre Angriffe, sei es mit den Waffen der Paragone oder mit dem Schwert des Kriegers unglaublich stärken konnte. Zum ersten Mal konnte sie sich speziell auf die Aufgabe des "Druck machens" konzentrieren und einzelnde Ziele vernichtend treffen. Fast die komplette Geschichte des Elonischen Kontinents hat sie so bestritten, wobei hin und wieder auch eine andere ihrer Aufgaben zur Geltung kamen.
Mit dem Betreten des Strudels und den dortigen Aufgaben, legte sie vorallem wieder Wert auf ihre unterstützende Kräfte und wurde oftmals in Gruppen zu einer entscheidenden Figur, um den mächtigen Feinden dort Herr zu werden.
Abaddon wurde von ihr und anderen starken Sonnenspeeren bezwungen und Kormir nahm dessen Platz als neue Göttin ein.
Mit dem Abschluss dieser dritten und letzten Kampagne war es für Astra Diz allmählich Zeit, ein Fazit zu ziehen, doch zuvor wollte sie sich in anderen, noch schwierigeren Gebieten ihren Ruhm verdienen.
Die zerrissende Pein der Unterwelt
Nun gab es drei wesentliche herrausfordernde Gebiete, den Riss, das Tor der Pein und die Unterwelt.
Der Riss war die erste Reise, die Astra Diz antrat. Zusammen mit ihrer Gilde betrat sie diese zum ersten Mal und fungierte dort als Beschützerin der Gruppe, in dem sie mächtige Verteidigungsgeister herbeirief und im Einklang mit ihren bisherigen Erfahrungen einschätzen konnte, wie sie die Geister effizient nutzen konnte, um die Gruppe zu behüten. Nach einiger Zeit verzichtete sie auf bestimmte Teile ihrer komplexen Aufgaben, da sie merkte, dass sie in dieser Gruppe nicht gebraucht waren. Dies steigerte sich soweit, dass sie auf halber Strecke der Unternehmung kaum noch Geister herbeirief, da die Gruppe nichtmehr auf sie angewiesen war. Sei es wegen des immensen Schadens der Gesamtgruppe oder den herrausragenden Leistungen der beteiligten Mönche. Hinzu kam das Faktum, dass ihre Geisterverbündeten unbewegsame Helfer waren und außerdem lange Zeit brauchten, um erneut herbeigerufen zu werden.
Das Gefühl der Sinnlosigkeit von damals stellte sich schnell wieder ein. Mit veränderten Fertigkeiten, wie beispielsweise Waffenzauber und direkte Schadenszauber konnten ebenfalls nicht von besonderem Nutzen sein. Astra Diz entwickelte sich zum fünften Rad am Wagen, der durch den Riss preschte.
Ihre zweite Reise führte sie in die Unterwelt, an dessen Toren es galt, eine Gruppe zu finden und vielmehr lässt sich dazu nicht sagen. In diesem Gebiet waren kaum Gruppen gefragt, viele Abenteurer stellten sich alleine den Gegnern in der Unterwelt, um deren Reichtümer alleine zu erbeuten. Mit speziellen Fertigkeitszusammenstellungen gelang es ihnen dort allein zu überleben. Auch die Ritualistin probierte sich an diesem Phänomen, meisterte dies auch, aber stellte fest, dass ihre Interesse doch eher darauf abzielte, gemeinsam mit Abenteurern Gefahren zu trotzen und Schätze zu erbeuten. Ernüchtert vom Gefühl der Nutzlosigkeit gab sie auch dieses Unternehmen auf.
Letztendlich führte ihr Weg sie an das Tor der Pein, um dort Jagd zu machen auf das mächtigste Wesen, das existiert, Mallyx. Sie wurde schnell darauf aufmerksam gemacht, dass sie führ das Bestehen in diesen trostlosen Landen ein Lichtbringer werden muss, um an diesen Orten zu bestehen. Also zog sie los und machte Jagd auf Margoniter in den umliegenden Domänen und verdiente sich viele Lichtbringerbelohungspunkte.
Genau an diesem Punkt der Geschichte befindet sich die Ritualistin Astra Diz genau jetzt und genau an diesem Punkt ist es Zeit, das bereits früher erwähnte Fazit zu ziehen...
Astra Diz zieht ein Fazit
Ich habe alle drei Kampagnen mit dem Beschützertitel abgeschlossen.
Ich habe nahezu alle Nebenquests abgeschlossen.
Ich habe alle Ritualistenfertigkeiten erlernt und erbeutet.
Ich habe für jede meiner Fertigkeitszusammenstellungen die passende Rüstung gekauft, gesammelt und getauscht.
Ich denke, dass ich dazu in der Lage bin, jegliche Fertigkeit, wenn sie an sich sinnvoll ist, ebenso sinnvoll in meinen Aufgabenbereich einzubauen.
Ich weiß um die Stärken und Schwächen meines Charakter bescheid.
Kurzum, ich kenne diese Charakterklasse sehr gut.
Warum sage ich all das? Was will ich mit dieser ganzen Geschichte überhaupt sagen?
Es geht mir um folgendes;
meine Ritualisten ist ein wunderbarer Charakter, er ist eine große Hilfe, um andere Charakter bei Missionen, Quests und anderen Unternehmungen zu helfen, aber das entscheidende, für mich derzeit wichtige, kann mir dieser Charakter nicht bieten. Er ist nicht anerkannt in Elitegebieten, alles was dir Charakter bietet kann ein anderer Charakter auch, nur besser.
Ein Elementarmagier mit der Spezialisierung ist mir weit überlegen, wenn es darum geht, Schaden zu verursachen. Ein Mönch ist mir in allen Belangen der Heilung und des Schutzes überlegen und ist in diesem Aufgabenbereich wesentlich flexibler und vorallem mobiler. Ein Krieger, Waldläufer, Paragon und andere sind mir im Nahkampf und Fernkampf mit direktem Waffenschaden überlegen. Zwar ist Geisterstärle eine mächtige Fertigkeit, aber nicht ebenbürtig zu den Fertigkeiten der genannten Klassen, zumal diese nebenbei noch andere Aufgaben übernehmen können.
Geister sind eine solide Stärke und sinnvoll in vielen Bereichen, bringen jedoch keinen wesentlichen Vorteil zu den Stärken anderer Charakterklassen, die an meiner Stelle in der Gruppe Platz gefunden hätten. Meine Ritualistin ist in allen Belangen ersetzbar und das in allen Bereichen.
In Elitegebieten, wie dem Riss und der Unterwelt brauch man einfach keine Ritualistin, das Areal dort ist erschlossen und bestimmte Gruppenzusammenstellungen setzen sich dort einfach durch.
Meine letzte Hoffnung war das Tor der Pein und der Kampf gegen Mallyx, da ich viele Worte hörte, dass dort Ritualisten gebraucht werden, da ihre Geister gegen Mallyx extrem hilfreich seien. Diese Hoffnung wurde durch die Bestätigung der Vernichtung Mallyx ohne diese Charakterklasse zunichte gemacht. Was bedeutet, dass Astra Diz auch dort nicht gebraucht werden wird.
Die letzte Entscheidung des kleinen Zeigefingers
Zusammenfassend sei zu sagen, dass diese Odysee der Ritualistin, die bereits einen immensen Erfahrungsschatz angereichert hat, kurz vor ihrem Ende steht. Es begann mit einem Klick-Klack-Kluck mit Kisai und Taya und jetzt über zwei Millionen Erfahrungspunkte später ist der Zeigefinger drauf und dran den berüchtigten Button "Charakter löschen" zu betätigen.
Nun Frage ich euch oder vielmehr bitte euch um Rat. Versteht ihr diesen Gedanken, könnt ihr ihn vielleicht selbst nachvollziehen? Würdet ihr der Ritualistin eine Chance geben, was würdet ihr dann tun?
Vielen Dank fürs Lesen und vielen Dank fürs Antworten,
mit freundlichsten Grüßen,
der Besitzer des Zeigefingers
post scriptum:
Bezüglich meiner Ritualistin geht mein Dank an (unbekannterweise) Lunatic_NEo, Aki Yoshikawa, das medium und andere in diesem Forum für viel Inspiration.
Rechtschreib- und Grammatikfehler bitte ich zu entschuldigen, ich habe mir Mühe gegeben.