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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mal ne nicht-gw bezogene story



Hylia Cyth
27.04.2007, 19:57
Zuersteinmal:
Srry ich war mir nicht sicher ob das jetz hierher oder in die kreativecke sollte
bitte verschieben wenns hier falsch is bitte closen wenns stört^^

aaalso zur sache
ich beschäftige mich seit....boff 2-3 monaten mit einer eigenen kleinen geschichte...wer vielleicht viel im forum aktiv ist weiß vielleicht sogar schon das ich solange noch garnet gw spiele und dass sich diese Geschichte so gesehen garnet auf gw beziehen kann.

Diese story handelt von einem jungen...und wer die geschichte des jungen merlin gelesen hat regt sich vielleicht über ein paar geklaute ideen auf^^

In ordnung...ich habe das sytsem noch einmal überdacht. ich gebe hier gleich mal ne runde aus....Aber lob und kritik will ich trozdem höhren^^





PROLOG


Auf einer Insel,
an einem nach Salz riechendem Strand,
auf einem Felsen,
lag ein Junge.
Eine neben ihm stehende Möwe stellte fest, dass er bewusstlos sein musste. Außerdem kam sie zu dem Schluss, er sei wohl vom Meer angespült worden, da Seetang an seiner Kleidung hing. Wäre die Möwe ein wenig über ihren Möwenverstand hinausgegangen, so hätte sie erkannt, dass der Junge etwa 13 Jahre alt sein musste.
Der Vogel hüpfte um seinen Fund herum. Die Augen dieses Menschen gefielen ihm, das heißt sie hätten ihm gefallen, hätte die Möwe einen Sinn für schöne Augen gehabt. Das tiefe dunkle Braun in ihnen machte den Eindruck eines Allwissenden. Schulterlange braune Haare lagen verfilzt um den Kopf des Fremden.
Weiter kam die Möwe mit ihren Untersuchungen nicht. Ein lautes Stöhnen kam von den Lippen des Jungen. Erschrocken flog das Tier davon, überließ den Jungen seinem Schicksal.

Er erwachte ohne Erinnerung.
Schmerzen, das war das Einzige was er im Moment für real hielt. Mühsam stellte sich der Junge auf die Beine, und sah sich um. Das erste was er erblickte war eine Wasserlache. Er taumelte zu ihr hinüber wobei seine schritte einen extrem unsicheren Eindruck machten.
Er starrte hinein und erblickte ein vertrautes Gesicht. Tiefe braune Augen und schulterlange braune haare tönten sein Gesicht in Weisheit, wären die haare nicht so zerfilzt gewesen. Das Gesicht Erinnerte ihn an ein Wort. Marvin. Er dachte darüber nach. Langsam kam ihm eine Erinnerung.
Marvin, das war sein Name. Immerhin etwas das er noch wusste.
Er sah sich genauer um. Wasser. Jede Menge Wasser. Und dass in allen Richtungen.
Wo auch immer er war, so würde es eindeutig Probleme geben wieder von hier wegzukommen.
Seine Gedanken wurden von einem lauten Geräusch unterbrochen. Es kam vom Ende des Strandes, dort, wo abrupt der Sand in Büsche und Bäume überging. Und genau in diesem Gebüsch schien sich etwas zu bewegen. Die Angst des Jungen wurde von seiner Neugier übertroffen. Langsam näherte er sich dem Busch, wo er ein Geräusch vermutet hatte.
Ein Fehler wie sich herausstellte. Nach kaum fünf Metern brach er zusammen und landete mit dem Gesicht im Sand. Er gab eine Mischung aus Schrei und Stöhnen von sich, und schluckte eine Menge, von seiner spucke genässten, Sand.
Er hörte erschrockene Stimmen und schnelle Schritte, bevor er in erneut das Bewusstsein verlor.














Kapitel 1

Marvin warf erneut einen Stein ins Wasser.
Seit drei tagen befand er sich schon auf dieser Insel und das hatte genügt um sie vollständig auszukundschaften. Das einzig essbare was er gefunden hatte waren Beeren irgendeiner art. Er hatte auch eine quelle gefunden aus der er trinken konnte, aber von den wesen die, die Geräusche verursacht hatten gab es immer noch keine spur.
Langsam gab er die Hoffnung auf. Er hatte sich die stimmen wohl nur eingebildet, so etwas kam vor wenn man das Bewusstsein verliert.
Ein weiterer Stein landete im Wasser.
Kreise zogen sich sanft um den stelle wo er gelandet war.
Marvin hatte keine Erinnerung mehr an das was geschehen war bevor er hierher kam. Sein Name war die einzige Hoffnung die er hatte. Er wusste nur dass es mehr Land auf der Welt gab als diese Insel .
Irgendwo musste auch dieses Germany liegen in denen seine Hosen anscheinend hergestellt wurden. „Made in Germany“ er wusste nicht woher aber etwas sagte ihm, dass dies bedeutete dass seine Hosen in Germany entstanden waren. Hosen und ein kurzes Hemd waren das einzige was er am leibe trug. Er wusste nicht wozu sie dienten aber er vermutete, dass sie einfach ein praktischer Schutz vor Kälte waren.

Das war nicht Marvins Problem, das Klima hier war erträglich. Viel schlimmer war die Einsamkeit. Der einzige Gesprächspartner den er hier gefunden hatte, war eine Möwe die sich hin und wieder zu ihm gesellte, die war zwar ein guter Zuhöhrer, aber Für ein richtiges Gespräch reichte sie nicht
Doch Trotz seinem verlorenen Gedächnis, wusste er dass er nicht der einzige Mensch auf der Welt war und er hatte das Bedürfnis andere seiner Art zu treffen. Nur kam er in seinem momentanem zustand nicht weg von hier. Auf seinem kopf hatte sich eine große Wunde gebildet, genau an der stelle an der er sich angeschlagen hatte als er von dem Wasser angespült worden war. Sie hatte aufgehört zu bluten, doch sie Schmerzte jede Nacht wenn er sich hinlegen wollte.
Doch irgendwie musste er hier wegkommen…
Marvin wurde jäh in seinen Überlegungen gestört. Er hörte stimmen. Wieder die gleichen stimmen, die er vor drei tagen gehört hatte, oder zumindest glaubte er das sie es waren.
Er wusste nicht, was er tun sollte. Wenn er ihnen entgegenkam, so liefen die wesen vielleicht wieder weg. Wenn er hier verharrte gingen sie womöglich an ihm vorbei ohne ihn zu bemerken.


Noch während er zwischen den Möglichkeiten schwankte fasste ihm ein hand auf die Schulter.
Erschrocken dreht Marvin sich um. Vor ihm stand eine hochgewachsene gestalt in voller Rüstung und einer Lanze in der hand. „ ich habe, was wir suchen“ rief der Mann immer noch mit fester hand auf Marvins Schulter.
Wie auf befehl eilten ein dutzend weitere Männer herbei alle in Rüstung und mit der Lanze in der hand. Der größte von ihnen beugte sich zu Marvin vor. Er trug einen langen umhang um seine Rüstung, Marvin vermutete dass es sich um den Anführer handelte. „verstehst du, was wir sagen?“ sagte der große. Marvin brachte nicht mehr als ein stottern heraus. „ j-j-j-ja“ war die antwort schließlich.
Der Anführer lachte. „ schon wieder so ein verwirrter Knilch“, war sein Kommentar, mehr zu sich selbst als zu dem Rest. „ also gut folge uns“, sagte er schließlich.
Die hand des erste Kriegers ruhte immer noch auf Marvins Schulter. Der Mann sah in bewundernd an so als ob Marvin das währe, was ihm die nächsten Monate nicht aus dem kopf gehen würde. „trödel’ nicht so Sarbo“, kam es von dem Anführer „wir wollen unseren gast nicht auf die Folter spannen.


































Kapitel 2

Marvin war verwirrt. Er ging mit einigen Männern in eiserner Rüstung durch den winzigen Wald der Insel. Er vertraute diesen Männern obwohl er sie noch nie zuvor gesehen hatte. Um genau zu sein war es nichteinmal möglich dass sie hier existierten, denn die Insel war viel zu klein um sich darauf zu verstecken. Er hätte sie längst gefunden.
Der eine Mann der anscheinend Sarbo hieß, versuchte ein Gespräch mit Marvin anzufangen, jedoch ohne erfolg. Fragen wie „woher kommst du“ konnte Marvin nicht beantworten aber damit schien Sarbo zu rechnen.
Der junge war von dem plötzlichen Wechsel fasziniert. Noch vor einigen Minuten schien alles so hoffnungslos und nun schien es neu zu beginnen.
Marvin riss die Augen auf. Sie hatten nun exakt die Mitte der Insel erreicht. Der Anführer des Trupps hob beide Hände. Und dann passiert etwas an das Marvin sich noch Jahrzehnte später wieder Erinnern würde. Ein violettes licht erschien, und dehnte sich zu einem oval aus. Das oval wurde mannsgroß und der Truppenführer stieg einfach hindurch. Er war verschwunden.
Die anderem taten es ihm nach bis schließlich Marvin und Sarbo an der reihe waren. Sarbo zog den jungen, der eindeutig etwas dagegen hatte durch dieses Portal zu steigen, hinter sich her.
Marvin sah sich um. Er befand sich in einer völlig anderen Umgebung. Um ihn herum standen einfach gebaute Zelte. Der Wald war verschwunden, die gesamte Insel war nicht mehr zu sehen.
Rund um ihn herum gingen Menschen ihrer alltäglichen arbeit nach, sie beachteten ihn gar nicht.
Marvin hatte nicht genug zeit sich weiter zu wundern. Sarbo nahm ihn am Ärmel und zog ihn schnell hinter sich her.
Schlussendlich kam der kleine Trupp vor dem größten der Zelte zu stehen. Der Anführer bedeute Marvin mit einer Handbewegung das Zelt zu betreten er selbst jedoch blieb draußen.
Marvin schritt durch den Vorhang der als Eingang diente hindurch, dabei klingelten einige Glocken die and dem Vorhang angebracht waren um Besucher anzukündigen.
Ein älterer Herr in goldenem gewand drehte sich erschrocken um, und sah Marvin an. Eine volle Minute lang starrten sich Marvin und der Mann an.
Der alte Herr hatte einen langen weißen Bart und meerblaue Augen. Die wenigen haare die er noch auf seinem kopf hatte waren weiß. Das goldene gewand das er trug fiel bis zu den Knöcheln herab. Er stand aufrecht, was für sein alter beachtlich war.
Im allgemeinen machte der alte einen unglaublich sympathischen ausdruck
Schließlich brach der Mann das schweigen. „ich grüße dich mein Freund. Mein Name ist Haaral. Und wie ist deiner? „ sagte er in einem sehr deutlichen und höflichen ton. „ich heiße Marvin“ sagte Marvin schließlich knapp.
Haaral schien erleichtert, dass der junge seine Sprache verstand, und fing sofort an schneller zu sprechen. „Nun, Marvin es freut mich das du hier bist. Im Gegensatz zu dir weiß ich eine menge über dich. Weniger über deine Vergangenheit als über deine Zukunft.“ Sagte er.
Marvin glaubte zum ersten mal seit drei tagen dass er jemanden gefunden hatte der ihm helfen konnte, uns so fragte er sofort drauf los „Du kennst mich? Du hast Antworten? bitte sagt mir. Woher komme ich? Wer bin ich eigentlich? Wie ist mein leben bisher verlaufen?“ .
Haaral lachte. „mein junge auf alle diese fragen kann ich dir keine antwort geben. Die musst du selbst finden. Das einzige was ich tun kann ist dich dabei zu unterstützen. Ich besitze etwas was jahrelang auf dich gewartet hat, etwas das von Generation zu Generation in meiner Familie weitervererbt wurde. Mein Vater sagte mir ich soll es dir geben wenn du kommst.“
Mit diesen Worten überreichte der alte Mann Marvin ein stück Pergament. Nur ein einziges Wort stand darauf geschrieben.
Margereth
„Mutter“ sagte Marvin leise.






























KAPITEL 3

Marvin saß auf einem Baumstumpf und dachte nach. Er Erinnerte sich an vieles. Der Name seiner Mutter hatte ihm einen großen teil seines Gedächnis zurückgegeben. Er wusste nun wieder dass er 13 Jahre alt war, das sein Geburtstag in der Jahreszeit lag wo es draußen kalt und verschneit war, und noch einige andere dinge. Er erinnerte sich an seine freunde und an ihre Namen. Er Wusste in etwa woher er kam und er hatte ein bild der gesamten Welt vor Augen, das mit Namen wie „Amerika“ oder „Europa“ beschriftet war.
Doch blieben ihm einige dinge schleierhaft. Er wusste das seine Zivilisation weiter fortgeschritten war als diese hier, trotzdem wusste er nicht genau wie weit genau.
Und dann war da noch die Sache mit seinem Vater. Seine Mutter hieß Margereth doch den Namen seines Vaters wusste er nicht.
Der Krieger Sarbo gesellte sich zu ihm. Er sah Ihn nun zum ersten mal ohne Rüstung trotzdem erkannte er ihn auf Anhieb wieder, da er eine ganz eigene art hatte sich zu bewegen.
Zum ersten mal sah Marvin nun den ersten Menschen den er auf der Insel entdeckt hatte. Seine braunen Augen hatten exakt dieselbe Farbe wie du haare die ihm in fransen in die Stirn hingen. Er war bartlos obwohl er aussah wie ein dreißigjähriger Mann. Er trug ein ähnliches gewand wie Haaral, dieses jedoch war azurblau gefärbt.
Sarbo sah ihn an. „erinnerst du dich wieder?“ Marvin nickte. Sarbo seufzte. „ es sieht so aus als wärst du immer noch nicht sonderlich gesprächig“ .
Marvin machte ein bejahendes Geräusch.
Stumm saßen die beiden da uns sahen sich an. Schließlich brach Marvin die stille : „ weißt du warum ich den Namen meines Vaters immer noch nicht kenne?“
Der Soldat lächelte. „Mit solchen fragen solltest du dich nicht an mich wenden sondern an Haaral er ist nicht umsonst der älteste ins unserem Dorf. Er hat übrigens nach dir rufen lassen nur warst du zu sehr in Gedanken versunken als das jemand es gewagt hätte dich überhaupt anzusprechen.“
Marvin war aufgefallen wie freundlich sich sarbo ihm gegenüber benommen hatte seit er angekommen war.
Er schob die Gedanken über Sarbo weg. Er hatte im Moment wichtigeres zu tun als über einen Menschen den er vor rund 12 stunden kennen gelernt hatte nachzudenken. Er machte sich wieder auf den weg zu Haarals Zelt.
Er betrat das Zelt und der älteste des Dorfes sah ihm freudig entgegen. „schön das du wieder hier bist. Komm setzt dich wir müssen über einige dinge reden.“
Marvin setzte sich auf den Stuhl auf den Haaral gedeutet hatte. „nun zuerst einmal sollten wir an die praktischen dinge denken, zum Beispiel an eine angemessene Kleidung. Dir wird vielleicht aufgefallen sein das wir alle hier solche umhänge tragen wie ich.“ Erklärte Haaral.
Marvin nickte und Haaral setzte fort:
„ nun der einzige unterschied ist die Farbe. Die braune Kleidung deutet darauf hin das der Träger oder die Trägerin sich als Bauer, Baumeister, oder anderen alltäglichen arbeiten sein Geld verdient. Ein grüner Mantel weißt seinen träger als Priester aus und ein blauer deutet auf einen Soldaten hin. Ich als ältester und Führer des Dorfes habe die ehre einen goldenen Mantel zu tragen. Nur für dich…“
Er ließ den Satz absichtlich offen um Marvin raten zu lassen. „ ich weiß nicht was für einen Mantel ich tragen darf Herr, welchen würdet ihr mir denn zuweisen?“
Haaral lächelte freundlich. „Bitte nenn mich nicht Herr, nenn mich einfach Haaral. Nun, du bist etwas Besonderes unter uns. Warum, das werde ich dir in den nächsten erklären. Auf jedenfall steht dir dieses gewand zur Verfügung.“ Haaral griff in eine Schublade und holte eine rote Kutte mit goldenen Verzierungen heraus. Marvin blieb die Luft weg. „Herr, ääh ich meine Haaral meint ihr wirklich ich habe es verdient einen so prunkvollen Mantel zu tragen, wo ich doch nicht einmal hierher gehöre?“ meinte er
Haaral sah den junge besorgt an „ich fürchte du wirst es dir noch verdienen mein Freund auch wenn ich das nicht von dir verlangen will.“ Sprach er mit kühler stimme „aber davon wollen wir heute nicht sprechen“ schloss er ab und sein Gesicht hellte sich wieder auf. „ also los zieh es an“ sagt er „in dem Raum dort drüben kannst du dich umziehen“

Einige Minuten später kam Marvin zurück, in dem prunkvollen gewand das vorher noch in der Schublade von Haaral gelegen hatte. Es hatte seltsamerweise genau seine Größe gehabt. „wundervoll“ meinte der alte. „so und nun wird es zeit das wir uns um deine Unterkunft kümmern. Du darfst in den nächsten Wochen hier in meinem Zelt schlafen danach sehn wir weiter.
Erst jetzt viel Marvin auf wie müde er wirklich war. er lies sich von Haaral sein Zimmer zeigen und fiel müde in sein bett.




























KAPITEL 4

Marvin erwachte. Seine Gedanken gingen noch einmal die Erlebnisse der letzten tage durch bevor sie sich wieder Marvins Kontrolle unterwarfen. Der Junge lag im bett, rollte immer wieder hin und her und versuchte klare Gedanken zu fassen. Sein kopf war so voll mit Verwirrungen und Entwirrungen, dass er selbst nicht mehr wusste welches der letzten Ereignisse nun wahr oder geträumt war.
Auch die Wunde an seinem Kopf schmerzte, wenn auch weniger als in den letzten Tagen, da er auf einem weichen kissen gelegen hatte
Als er nach längeren denken diese Problem gelöst hatte wurde sein kopf endlich wieder etwas klarer. Es kamen eine menge Fragen in seinem kopf auf. Er hatte immer noch vor Haaral nach seinem Vater zu fragen, und er wusste immer noch nicht warum er so bevorzugend behandelt wurde. Außerdem dachte er zum ersten Mal seit seiner Ankunft darüber nach warum er eigentlich hierher gekommen war und wie groß die restliche Bevölkerung an diesem Ort war.
Nach einer guten halben Stunde war Marvin zu dem Schluss gekommen das seine Grübeleien wohl oder übel erst dann ein ende haben würden wenn er sich aus seinem bett erhob. Er stand auf und alles drehte sich. Er hatte in den letzten tagen eindeutig zu wenig schlaf gehabt.
Er öffnete den kleinen Vorhang der als Trennwand zwischen den räumen diente und sah sich nach Haaral um. Der alte Mann hockte in der ecke des Raumes und las in Schriftrollen.
Das Geräusch von Marvins schritten ließ ihn hochfahren und mit erstaunlicher Geschwindigkeit sah er gut zwanzig Jahre jünger aus. Marvin vermutete dass der alte dieses Äußere jedes Mal vortäuschte wenn er unter Leuten war. Noch mal musste Marvin das Alter des Mannes schätzen. Die versteckten Augenringe und falten auf der Stirn bewiesen ein Alter von doch ungefähr 90 Jahren.
Marvin ließ es sich nicht entgehen Haaral sofort mit seinen fragen zu bewerfen.
„Haaral, ich habe einige fragen an dich. Warum bin ich denn jetzt etwas Besonderes?
Und warum habe ich immer noch nur unklare Vorstellungen meiner Vergangenheit?
Wieder ließ Haaral das beruhigende lächeln aufblitzen, das er bereits in den tagen davor so oft angewandt hatte um Marvins fragen auszuweichen.
„Mein junge du hast mehr fragen als ich sie dir jemals beantworten kann. Aber zumindest die erste frage sollst du nun beantwortet bekommen“
Mit diesen Worten öffnete der alte eine der im zelt stehenden Truhen und nahm mehrere kleine Bilder heraus.
„was du hier siehst ist die bildliche Erzählung von der Sage des Schreins. Es ist mehr als nur eine Sage. Sie hat sich in den letzten hundert Jahren als Wirklichkeit erwiesen.“
Marvin betrachtete das erste bild. Es zeigte einen kleinen Kasten, eine Mischung aus Nachtkästchen und Truhe , mit 3 Schubladen.
„dieses bild zeigt den Schrein selbst. Es handelt sich dabei um einen kleine Schachtel, nicht größer als die faust eine erwachsenen Mannes, die Mienenarbeiter vor langer etwa einem jahrhundert in einer Eisenmiene fanden. Leider beinhaltet die Überlieferung einige alte ausdrücke, so dass wir nicht sicher sind was genau in den Schubladen des Schreins ist. Eine der wenigen Dinge die sicher sind, ist das die oberste Schublade einen Gegenstand enthält der unglaubliche Energie speichern muss. Wir wissen nicht in welcher form diese Energie gespeichert ist, ob es magische oder natürliche Energie ist, aber es ist auf jedenfalls mehr Kraft in diesem Ding als hunderte von Generationen der stärksten Männer aufbringen können.“
Erklärte Haaral. Dann zeigte er Marvin das zweite bild. Marvin erkannte einen dunklen schwarzen umriss, der sich auf dem bild selbst zu bewegen schien. Er hatte die form von etwas, das wie eine Mischung aus Mensch und Drache aussah.
„ dieses bild soll den Khenor zeigen. Ich bin ihm noch nie begegnet, daher kann ich dir über ihn kaum etwas sagen als, das wenige die ihm schon begegnet sind noch die Möglichkeit haben davon zu berichten. Niemand weiß genau was der Khenor ist, aber auf jedenfalls ist er ein menschliches wesen mit unglaublicher kraft. Überall wo man den schwarzen umriss der auf dem bild zu sehen ist gesehen hat, herrschte bald Verwüstung , alles was sich bewegte wurde auf mysteriöse weise vernichtet“
Marvin war zwar an der Geschichte interessiert, begriff aber immer noch nicht was das alles mit ihm zu tun hatte.
Haaral zeigte das dritte der vier Bilder her. Marvin sah darauf den Schatten und einen Menschen der ihm den Schrein entgegenhielt.
Haaral erzählte:
„Und kurz nachdem der Schrein gefunden wurde, war er bereits wieder verschwunden. Wir wissen das der Khenor ihn nun besitzt und die Energie des Gegenstandes darin nutzt um sich eine Armee aufzubauen. Diese Armee besteht hauptsächlich aus wesen die wir Orks nennen. Eventuell kommt dir dieser Name bekannt vor, das erkläre ich dir später.“
Marvin nickte nur,
schließlich zog Haaral das letzte Bild heraus. Es zeigte einen jungen Mann der die selbe Kleidung trug wie er sie gestern bekommen hatte.
„ und das ist der Schlüsselpunkt der Geschichte. Das hier zeigt einen jungen Mann, der von außerhalb kommt. Dieser Mann hat unsere Welt noch nie zuvor gesehen. Seine Aufgabe ist es, den Schrein aus den Händen des Khenors zu befreien. Das was ihn auszeichnet ist, das sein blut durch doppelt so viele Adern fließt als wir haben.

Marvin war erleichtert. Er hatte zuerst befürchtet es würde sich bei diesem Mann um ihn handeln, aber sein Körper besaß eine völlig normale Anzahl an Adern.
Marvin fragte: „ und was hat dies jetzt mit mir zu tun?“
Haarals antwort war ein griff auf seinen eigenen hals, auf dem eine Pulsader zu sehen war.
Eine.
Nur eine.






Fortesetzung folgt^^ bald^^


also...ich hoffe auf baldige antworten....achja rechtschreibfehler....meingott bitte bitte BITTE alle rechtschreibfehler ignorieren. ich bin 13 und mein verhältniss zur rechtschreibung steht irgendwo zwischen graunvoll und albtraumartig

danke im vorhinein

Trollchen
27.04.2007, 20:13
Passt ganz gut da rein denk ich mal:


Hoftheater:

Rollenspieler, Poeten und Autoren finden hier die Bühne und das Publikum zur Darbietung Ihres Könnens.

*Aus der Laberecke rüber schubs*

Hylia Cyth
27.04.2007, 20:25
ok srry ich hab mir nur gedacht irgendwie ises ein mittelding^^