Hakim Arkadas
09.02.2006, 23:45
Guten Abend ihr lieben Mitspieler ab 40 jahren.:)
Wollte hiermit einen Thread eröffnen und fragen
was ihr gerade für einen Song hört? :confused:
( Ich weiss das es schon einen ähnlichen Thread gibt, da schreiben haupt-
sächlich nur die jüngeren! Spreche aber mit meinen Thread die ab 40
jährigen an .:D )
So fange mal an.;D
Black Uhuru " Sponji Reggae "
Info:
" Black Uhuru , 1974 in Kingston, Jamaika, gegründet, sahen ihre Aufgabe darin, "ein Volk in Wartestellung aufzuklären, zu afrikanisieren, Traditionsbewußtsein wiederzuerwecken und alle Gleichgesinnten von den systemverordneten Denkschablonen der westlich-babylonischen Ideologie zu befreien". Mit einer Vortragsweise, die an "hebräische Kantorgesänge" ("Rolling Stone") und afrikanische Stammes-Beschwörungen erinnerte, lasen sie ihrem Ghetto-Publikum und der repressiven Oberschicht die Leviten. Dabei verzichteten die Sänger weitgehend auf die unter rastafarischen Reggae-Predigern übliche biblische Symbolsprache und bedienten sich statt dessen des deftigen Jargons aus dem "babylonischen" Alltag. Songs wie General Penitentiary, Plastic Smile, Guess Who's Coming To Dinner, Shine Eye Gal, What Is Life? trugen sie als perfekte "Synthese aus elektronischen Klangtableaux, Afro-Reggae-Rhythmen und politischen Manifesten" ("Village Voice") vor, unterstützt von der kraftvollen, erfindungsreichen Rhythmus-Sektion Sly and Robbie. Derrick "Dukkie" Simpson, geboren am 24. Juni 1950 in Kingston, Jamaika, hatte Uhuru (afrikanisch für "Freiheit") zunächst mit Rudolph "Garth" Dennis (geb. 2. Dezember 1949), Don Carlos (bürgerlich Eurin Spencer, geb. 29. Juni 1952) formiert, die dann gegen Michael Rose, Errol Nelson ausgetauscht wurden. In dieser Besetzung fanden Black Uhuru mit Natural Mystic, I Love King Selassie erste Hiterfolge in England. Nach dem Fortgang Nelsons komplettierte die amerikanische Sozialarbeiterin Sandra "Puma" Jones (geb. 5. Oktober 1953 in South Carolina), die mit ihrer hohen Stimme und ausgreifenden Tänzen der Gruppe die Unverwechselbarkeit gab, die "beständigste Reggae-Band der Welt" ("Billboard"). 1986 trat Junior Reid an die Stelle von Rose. Getrieben von Sly and Robbies elektronisch orientierter Soundtüftelei, hatte sich die Black Uhuru-Musik mittlerweile zu einem Funk-lastigen "Sound des modernen Jamaika" ("New Musical Express") "verkleistert" ("City Limits"). Reid schien mit seinem Roots Reggae-Gesangsstil immer weniger in dieses Konzept zu passen und gab zugunsten einer Solo-Karriere auf. Carlos kehrte als Leadsänger zurück. Als Puma Jones am 28. Januar 1990 starb, knickte die Karriere der ohnehin stagnierenden Band ein. Konzerte Mitte der neunziger Jahre zeigten eine ausgebrannte Gruppe von Musikern, die ihrem eigenen Mythos nicht mehr gerecht werden konnten."
Wollte hiermit einen Thread eröffnen und fragen
was ihr gerade für einen Song hört? :confused:
( Ich weiss das es schon einen ähnlichen Thread gibt, da schreiben haupt-
sächlich nur die jüngeren! Spreche aber mit meinen Thread die ab 40
jährigen an .:D )
So fange mal an.;D
Black Uhuru " Sponji Reggae "
Info:
" Black Uhuru , 1974 in Kingston, Jamaika, gegründet, sahen ihre Aufgabe darin, "ein Volk in Wartestellung aufzuklären, zu afrikanisieren, Traditionsbewußtsein wiederzuerwecken und alle Gleichgesinnten von den systemverordneten Denkschablonen der westlich-babylonischen Ideologie zu befreien". Mit einer Vortragsweise, die an "hebräische Kantorgesänge" ("Rolling Stone") und afrikanische Stammes-Beschwörungen erinnerte, lasen sie ihrem Ghetto-Publikum und der repressiven Oberschicht die Leviten. Dabei verzichteten die Sänger weitgehend auf die unter rastafarischen Reggae-Predigern übliche biblische Symbolsprache und bedienten sich statt dessen des deftigen Jargons aus dem "babylonischen" Alltag. Songs wie General Penitentiary, Plastic Smile, Guess Who's Coming To Dinner, Shine Eye Gal, What Is Life? trugen sie als perfekte "Synthese aus elektronischen Klangtableaux, Afro-Reggae-Rhythmen und politischen Manifesten" ("Village Voice") vor, unterstützt von der kraftvollen, erfindungsreichen Rhythmus-Sektion Sly and Robbie. Derrick "Dukkie" Simpson, geboren am 24. Juni 1950 in Kingston, Jamaika, hatte Uhuru (afrikanisch für "Freiheit") zunächst mit Rudolph "Garth" Dennis (geb. 2. Dezember 1949), Don Carlos (bürgerlich Eurin Spencer, geb. 29. Juni 1952) formiert, die dann gegen Michael Rose, Errol Nelson ausgetauscht wurden. In dieser Besetzung fanden Black Uhuru mit Natural Mystic, I Love King Selassie erste Hiterfolge in England. Nach dem Fortgang Nelsons komplettierte die amerikanische Sozialarbeiterin Sandra "Puma" Jones (geb. 5. Oktober 1953 in South Carolina), die mit ihrer hohen Stimme und ausgreifenden Tänzen der Gruppe die Unverwechselbarkeit gab, die "beständigste Reggae-Band der Welt" ("Billboard"). 1986 trat Junior Reid an die Stelle von Rose. Getrieben von Sly and Robbies elektronisch orientierter Soundtüftelei, hatte sich die Black Uhuru-Musik mittlerweile zu einem Funk-lastigen "Sound des modernen Jamaika" ("New Musical Express") "verkleistert" ("City Limits"). Reid schien mit seinem Roots Reggae-Gesangsstil immer weniger in dieses Konzept zu passen und gab zugunsten einer Solo-Karriere auf. Carlos kehrte als Leadsänger zurück. Als Puma Jones am 28. Januar 1990 starb, knickte die Karriere der ohnehin stagnierenden Band ein. Konzerte Mitte der neunziger Jahre zeigten eine ausgebrannte Gruppe von Musikern, die ihrem eigenen Mythos nicht mehr gerecht werden konnten."