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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meine Gildengeschichte



AnotherWannabe
04.03.2006, 08:52
Seid mir gegrüsst stolze Recken!

Ich benötige Auskunft bei den Chronisten unter euch, da ich es mir zur aufgabe gemacht habe, die Geschichte meiner Gilde zu dokumentieren. Ist die Geschichte (http://www.der-gothic-shop.de/forum/thread.php?threadid=157) chronisch nachvollziehbar einzuordnen? Oder gibt es grundlegende Fehler, die zu beheben wären? Kritik anregungen usw, bin für alles dankbar.
Grüsse:
Xerah/Roderick/WannaBe

Lireal
04.03.2006, 09:31
Von mir eigentlich noch keine, bis auf das man ohne account/passwort immo sie nicht lesen kann ;)
Ich hoffe wir sehen uns auch mal ingame

AnotherWannabe
04.03.2006, 12:38
/doh
jaja ich kopiers rein mom

Die Geschichte Des Schwarzen Mantels


Der Orden des schwarzen mantels hat seine Wurzeln im Lin-Kuei-Clan, einem Attentäterclan, der mit einer der ersten existierenden Gilden in Tyria überhaupt war. Denn so alt wie die kriegerische Natur des Menschen ist auch die blutige arbeit des bezahlten Tötens....
Von den einstigen Mitgliedern ist wenig bekannt,es ist aber belegt, dass vor allem die Anführer über viel Macht, Einfluss und nicht zuletzt entsprechend grosse finanzielle Mittel verfügten ( auch das ascalonische Königshaus soll mitunter ein lukrativer Auftraggeber gewesen sein). Natürlich wickelte der Clan nicht nur Morde, sondern auch Spionage-aufträge, Kurierdienste für Vertrauliche Dinge und andere Dienstleistungen ab.
Durch seine zweifelhaften Machenschaften aber war früher oder später absehbar, was mit den Gilden-Kriegen Wahrheit wurde.
In einem Streit um die Frage, auf wessen Seite man in diesem Krieg zu stehen habe, war der Clan ohnehin schon in mehrere Lager getreilt.
Intrigen, gesponnen von machtsüchtigen Clanmitgliedern, Verrat an den eigenen Verwandten, Mord, Gier und falsche Loyalität taten ihr Übriges und nun fras das, was den Clan einst so mächtig gemachte hatte, von innen heraus auf. Nachdem sogar das von allen verehrte und geschätzte Oberhaupt Fahnenflucht begangen hatte, zerstreuten sich die Mitglieder in alle Winde oder gingen in anderen Gilden auf.
Und natürlich folgten so einige auch den Gerüchten um den geheimnissvollen Mann namens Saul D`Allesio , der in diesen dunklen Zeiten den Menschen in Kryta von Neuen Göttern predigte die ihnen eine goldene und sichere Zukunft schenken würden. Begeistert von dem neuen Glauben schlossen sie sich dem damals jungen "Weissen Mantel" an.
Wie den Meisten bekannt ist, gelang es dem "Weissen Mantel" auch, die Charr, die damals das Land verwüsteten und verbrannten, aus Kryta zu vertreiben und einen glorreichen Sieg zu erringen. Auch Sauls Tod in der letzten Offensive gegen die Charr trug eher zu einer Stärkung des Glaubens bei, als den "Weissen Mantel" wirklich zu schwächen...
Zwei Jahre nach Sauls Tod aber nahmen die einstigen Lin-Kuei-Clan-Mitglieder einen Verfall der Werte, die Saul D`Allesio einst gepredigt hatte, wahr. Mehr und mehr entfernte sich der Mantel von dem, was die Clanner einst so begeistert hatte, der Fanatismus der Führer und Mantel-anhänger wuchs mit jedem neuen Tag. Schwerer und schwerer wurde es, sich mit dem zu identifizieren, woran man einst so begeistert geglaubt hatte. Das Misstrauen den Führern des Mantels gegenüber und die Angst um die eigene Sicherheit wuchsen. Zu gut war den Clannern der einstige Niedergang ihres geliebten Clans im Gedächtnis geblieben.
So dauerte es auch nicht lange bis die junge Clan-Waldläuferin Ellia Gwyn (eine damalige Anführerin des ehemaligen Clans) heraus fand, was wirklich mit den Auserwählten, die der Mantel Jahr für Jahr als Novizen für den Orden auserkor, geschah, als sie aus reiner Neugier dem Zeremonien-Zug in den Dschungel folgte.
Das blutige Ritual, in dem die Auserwählten ohne Sinn und Zweck auf dem Blutstein grausam ihr Leben lassen mussten, brachte sie dazu, empört einzugreifen. Aber die schiere zahlenmässige Überlegenheit der Mantel-justiziare zwang sie in die Flucht.
Drei ganze Tage lang flüchtete sie vor den fanatischen Rittern, drei Nächte verbrachte sie versteckt in den Wäldern, ohne aus Angst auch nur einmal ruhigen Schlaf zu finden, bevor es ihr gelang die anderen Clanner über die erschreckenden Taten zu informieren. Einstimmmig wurde beschlossen, dass man dem "Weissen Mantel" den Rücken kehren müsse. Es gelang den Clannern auch, einige wenige Aussenstehende von der Falschheit ihres Glaubens zu überzeugen und sich ihnen anzuschliessen.
Ihr altes Clan-Erbe, das immer im Geheimen aufrecht erhalten worden war (der Mantel erlaubte keine Doktrinfremden Ideologien), war nun natürlich von grossem Nutzen. Nur dadurch war es ihnen vergönnt, rechtzeitig der Festnahme und unweigerlichen Hinrichtung wegen Ketzerei durch die Mantel-Anhänger zu entgehen und nach Ascalon -ihrem einstigen Heimatland- zu fliehen (Dieses wird in den Gilden-Chroniken auch als "Der Exodus" bezeichnet). Unter der Führung der Nekromantin Yra Necrem fand die kleine Gruppe glücklicher Weise einen Unterschlupf in den alten Katakomben unter Aschfurt. Hungernd, erschöpft und ausgelaugt von der wochenlangen Flucht schlug man ein Lager in einer alten unterirdischen Kathedrale auf (die im Übrigen noch heute als Gildenhalle dient) und schwor, den Weissen Mantel eines Tages zu seinem alten Wesen zurückzuführen
oder ihn zu vernichten.
Der "Orden des Schwarzen Mantels" war geboren.

Lireal
04.03.2006, 14:48
so ich hab mal reingelesen.. klingt ganz gut...

AnotherWannabe
04.03.2006, 16:29
danke...