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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Fest des Tyrion



Imrik Hammerfal
25.03.2006, 11:48
Meine Geschichte beginnt in einem frostigen Winter vor vielen Jahren. Da begab es sich das ein Elf durch den Wald zog um vielleicht noch etwas essbares zu finden. Es war bitter kalt an diesem Tage und er hatte nur seinen kaputten Mantel und einen Langbogen dabei.Wie der magere, schwache Jäger so einsam durch den Wald ging merkte er nichts davon das er schon seit geraumer zeit beobachtet wurde. Zwei weitere Elfen waren ihm im Schutze der Dunkelheit gebenden Bäume, gefolgt. Es waren zei stämmige Krieger sowie der Jäger es auch war mit dem Unterschied das er ausgehungert und schwach war. Die beiden interesierten sich dafür was er in ihrem Territorium zu suchen hatte. Plötzlich war ein lautes knacken zu vernehmen – ein Bär. Wie Elfen nunmal so sind bewegte der Jäger – sein Name war übrigens Alkatesh – sich ohne Laute von sich zu geben in einen Schatten und beobachtete den Bär. Die beiden Beobachter begriffen was er vor hatte und schlichen sich von hinten an ihn heran. Er wollte gerade den Bogen spannen da wurde ihm eine Hand auf den Mund gelegt und er wurde in die tiefe Dunkelheit des düsteren Siriuswaldes hinein gezogen. Etwas hartes traf ihn am Kopf und er wurde ohnmächtig. Als er nach einiger Zeit wieder erwachte kam es ihm vor als hätte er Stunden geschlafen, dabei waren es nur ein paar wenige Minuten gewesen. Sein Schädel brummte als hätte er einen Schwarm Bienen im Hirn. Er öffnete die Augen und alles wurde hell. Alkateshs Verfolger hatten bemerkt das er sich regte, sie waren aufgestanden und blickten in seine verwirrten Augen. Alkatesh erschrak und versuchte nach hinten weg zu krabbeln, doch er lag an einem Baum. Jetzt bemerkte er erst das er gefesselt war. ,,W-w-w-e-e-r seid ihr?“ stammelte er.
,,Wir stellen die fragen!“ brüllte einer der beiden ,,Was suchst du in unserem Wald?!“ Er zögerte mit seiner Antwort. ,,Ich bin fast vor Hunger gestorben! Ich wollte nach etwas essbarem jagen.“
,,Niemand aber auch Niemand darf ohne die Erlaubnis des Königs des Waldes, seine Hoheit Orion der I, jagen! Auch wenn es den Tod bedeutet.“ sagte der andere. Ein Pfeil surrte an Alkateshs Kopf vorbei und lies dabei seine Haare nach oben wehen. Eine Horde Orks kam durch die Bäume gestürzt. Die zwei Elfen zogen ihre Kurzschwerter und begannen sich damit zu verteidigen. ,,Hey macht mich los, ich kann euch helfen!“ schrie Alkatesh. ,, Gut ich mache dich los, mein Name ist übrigens Realman.“ Es war derjenige der ihm gerade sagte das er lieber hätte sterben sollen als hoier zu jagen. ,, Achja das isrt Imrik!“ sagte er und gab ihm seinen Bogen zurück. Sogleich spannte er ihn und spießte zwei Orks auf einmal auf. Sie kämpften erbittert weiter bis sie nun gleich auf gleich 3 gegen 3 mit den Orks waren. Alkatesh packte an seinen Gürtel und holte ein Pulver herraus, es war gelblich rot. Er nahm eine Hand voll und schleuderte es auf die Orks, wie aus dem Nichts erschien ein Feuerball. Die Orks erschraken und liefen brennend davon. Erschöpft brach Alkatesh zusammen. ,,Was meinst du wir sollten ihm helfen ich meine er hat uns auch geholfen.“ sprach Imrik zu Realman. ,,Ja gib ihm ein wenig von unserem Heiltrank.“ antwortete Realman. Gemeinsam
setzten sie ihn auf und gaben ihm von dem Trank. Sofort riss er die augen auf und sprang auf die Beine. ,,Wir sollten aufbrechen, heute ist schließlich nicht irgend ein Tag es ist das Fest des großen Tyrion. Lasst uns Heim kehren und mit unseren Brüdern und Schwestern feiern, essen und trinken.“ freute sich Imrik. Nach einem langen Marsch kamen sie in eine Stadt hoch oben auf den Bäumen. Prächtig sah sie aus alles glänzte durch den Schnee der auf den Dächern lag, alles war rot geschmückt. Kinder eilten herbei um die Krieger zu begrüßen und gingen sogleich wieder einen Schritt zurück als sie merkten das ein unbekanntes Gesicht unter ihnen war. ,,Wir sollten erst einmal zu König Orion gehen und um eine Erlaubnis für dich bitten damit du bei uns bleiben kannst.“ meinte Imrik. Zusammen stiegen sie einige Treppen nach oben und traten in das größte Haus. Wenn man es sah konnte man sich gar nicht vorstellen das der Baum auf dem es stand diese gewaltige Baute aushalten konnte. ,,Mein König“ sagten Imrik und Realman gleichzeitig. ,,Wir haben diesen Elfen hier im Wald gefunden und ihm auf die Beine geholfen denn er war fast verhungert. Als Gegenleistung rettete er uns vor einer Horde Orks. Würdet ihr ihm die Erlaubnis geben das Fest des großen Tyrion mit uns zu feiern?“ sagte Realman diesmal alleine. ,,Ihr sagt er hat euer Leben gerettet? Stimmt das?“ sagte Orion mit erhabener Stimme. ,,Ja ohne ihn hätte uns die Orks abgeschlachtet!“ erwiderte Imrik. ,,Dann soll er bei uns immer willkommen sein wann auch immer er kommen mag! Wenn ihr wollt könnt ihr in unsere Leibwache eintreten und an Imriks und Realmans Seite für mich kämpfen.“ sagte Orion. ,,Ich werde darüber nachdenken. Danke für eure Gastfreundsschaft.“

Seit diesem Tage war der kleine Trupp der Waldelfen geboren. Sie selbst nannten sich In Extremo.
Jedes Jahr am Tage des großen Tyrion (in der Menschenwelt wird dieser Tag auch als Weihnachten bezeichnet allerdings feiern die Menschen keinen Kriegshelden sondern den Sohn Gottest) feiern sie die Gründung des Clanes. Doch vor einiger Zeit verstarb Alkatesh und der Clan brach auseinander wie es dazu kam erzähle ich beim nächsten mal.
Oder kommt doch nach Galdrien und gebt mir ein Bier aus vielleicht erzähle ich sie euch dann.
Der alte Mann zog die Kapuze über den Kopf und ließ seine Zuhörer in der Taverne sitzen.
,,Dabei bin ich doch gar nicht tot.“ dachte er sich und ein Lächeln ging über seine Lippen.