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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Violence is a beautiful thing!" - Oder?



7
27.01.2010, 13:41
Im "Andere Spiele"-Forum taucht in nem Thread kurz mal wieder das Thema auf, in Filmdiskussionen hatten wirs auch schon - generell wollt ich mal reinhören in die WT-Comm:

Wie is das eigentlich bei Euch?

Findet ihr Gewalt in Spielen / Filmen / Liedtexten / Literatur gut bzw ein Muss? Greift Ihr wenn dann zu unzensierten Versionen? Ists Euch egal? Oder könnt Ihr deutliche Gewaltdarstellungen gar nicht Leiden und greift gar bewusst zu beschnittenen Versionen bzw fahrt bei Spielen, die die Optionen bieten, den Gewaltlevel runter?

Und wenn Gewalt ein Muss für Euch ist, warum genau legt Ihr Wert auf Splattereffekte, warum müssen Liedtexte hart und brutal sein?



Discuss.

EDIT:
Angabe von Geschlecht und Alter machen das ganze natürlich interessanter.

-DukE-
27.01.2010, 13:53
Hallo,

also zunächst (bevor ich die Antwortmöglichkeiten gelesen habe) wollte ich sagen: Wenn es in die Story passt, gut.
Ich habe mich jetzt für Antwort 3 entschieden, da sie eigentlich meine Meinung gut widerspiegelt.

Ich hasse Filme, wo übertrieben viel Blut spritzt oder wo es komplett nur um Gewalt geht (von SAW habe ich 5 Minuten geguckt und ich finde es einfach nur erbärmlich, wie kann man sich das nur 2 Stunden angucken und dann auchnoch 4 Teile:rolleyes:). Wenn die Story des Films gut ist und es auf eine brutale Szene hinausläuft oder mal etwas Gewalt zwischendurch kommt, ich trotzdem den Film wegen dem "Drumherum" gucke, dann hat es der Regisseur geschafft, mich zu beeindrucken.

Hm, ich merke gerade, dass meine Antwort etwas komisch klingt, evtl. versteht ja doch einer, was ich meine...:p

Ich bin übrigens 18 und männlich.;)


Zu der Frage, wieso die Sachen immer brutaler werden: Die Leute sind anders nicht mehr zu beeindrucken - traurig aber wahr.

Prince of Persi
27.01.2010, 14:00
Als Stilmittel am Rande? Gern. Übertrieben? No way.




Es ist einfach nervig und unrealistisch, wenn Blutfontänen aus Leute schiessen, die gerade einen Arm verloren haben...
So wie z.B. bei Assassin's Creed sind die Effekte gut, nicht übertrieben, aber gänzlich ohne ist auch nicht das Gelbe vom Ei

Negative Beispiele sind z.B.Warhammer 40k Dawn of War

Gor1lla
27.01.2010, 14:03
Hallo,

also zunächst (bevor ich die Antwortmöglichkeiten gelesen habe) wollte ich sagen: Wenn es in die Story passt, gut.

Wenn es dazu passt ja. Siehe Fallout mit dem sarkastischem Unterton oder in Quake 4 fand ich es gut in Szene gesetzt. Die Brutes (?) waren sehr brutal und ich fand es widerlich und abschreckend.

In Gewssiem Maße gehört es dazu (bei Fighting/Shootern etc) Aber nur damits da ist brauch ichs nicht.

Afria Arterem
27.01.2010, 14:21
Männlich, 17

Ich hab mich mal für Punkt 2 entschieden.
Wobei ich dazu sagen muss, dass ich da noch zwischen Computer und Film unterscheiden muss.
Bei Computerspielen, find ich zumindest, gehört das "Blutgespritze" dazu. Auf herumfliegende Körperteile kann ich aber gut und gerne verzichten.
Bei Filmen stört mich dieses hirnlose Gesplattere ala Saw. Aber auch hier muss ich sagen, dass mich nur diese explizite Gewaltdarstellung stört. Mit Filmen in denen "nur" haufenweise Leute über den Haufen geschossen werden hab ich hingegen kein Problem.

Guppy
27.01.2010, 14:26
21, männlich
generell unzensierte (nicht nur Gewalt auch Erotik/verbale Gewalt) Versionen von Lieder/Filmen/Spielen. Ich mache keine halben Sachen, warum sollte ich mir nur einen halben Film anschauen?

Bei Filmen kommt es mir generell auf die Story/Dialoge an, aber auch die Action sollte bei manchen Titeln nicht zu kurz kommen. Wenn es um Gewaltdarstellungen geht ist es für mich wichtig dass sie möglichst realistisch ist. Wenn jemandem die Kehle durchgeschnitten wird dann soll das Blut auch spritzen, einfach weils andernfalls unnatürlich wäre. Gut, ich habe das Beispiel noch nie real beobachtet und auch nicht unbedingt das Bedürftnis danach, aber in Filmen erwarte ich es einfach.

Filme nur deswegen anzuschauen ist aber auch nicht mein Ding. Mal ein Splatter zwischendurch mit Freunden damit man was zu lachen hat ok, aber auf meiner Filmliste stehen dann doch eher andere Titel..

@Umfrage: verstimmt >.<

denkprekariat
27.01.2010, 14:39
Also Filme ohne Gewalt können natürlich auch gut sein, aber es gibt einfach Beispiele, das geht nicht. Stellt euch nen Tarantino ohne Gewalt vor. Das verliert total seinen Charme und in dem Beispiel wahrscheinlich gänzlich seinen Sinn.

Es gibt glaub ich bei allen Medien Beispiele, wo Gewaltdarstellung unabdingbar ist, es gibt Beispiele wo sie erlässlich ist und welche, wo Gewalt stumpf am falschen Platz ist und einfach nervt.
So genau kann man das nicht sagen - ich hab sowohl an brutalen als auch an nicht brutalen Medien Freude, solange sie gut gemacht sind.

Nyall
27.01.2010, 15:00
Ich ziehe Spiele vor, in denen man selbst entscheiden kann, ob - oder auf welchem Level/welcher Ebene - die Gewaltdarstellung zensiert wird.
Als erwachsener Mensch sollte man >meiner Ansicht nach< selbst entscheiden können.
Zensurula muss nicht alles unter die Finger bekommen...
Zumal mir so einiges ziemlich willkürlich erscheint:
Vergleich:
CoD W@W Zombie Mode (http://www.youtube.com/watch?v=_796WItPk0Y)
Killing Floor (http://www.youtube.com/watch?v=u0hMkEpW7UQ)

Ersteres ist bei der Deutschen Version komplett herausgenommen worden.
Zweiteres hat keinerlei Zensur erfahren und so bei Steam erhältlich...

Ich als erwachsener Deutscher fühle mich schlichtweg betrogen.

Ich selbst bin zwar niemand, der auf solch übertriebene Gewaltdarstellung steht - aber ich fühle mich schlichtweg um ein bereits bezahltes Element des Spiels gebracht...
Ich zahle den gleichen Betrag, wie ein Brite: warum erlaubt mir meine Regierung nicht dafür die selbe Leistung zu erhalten?
Sollte ich als Erwachsener nicht selbst entscheiden können, ob ich damit umgehen kann oder nicht?

Zumal diese ganze Zensur unter dem Punkt der "Killerspieldiskussion" ohnehin kompletter Dummfug ist.
Amokläufer sind nicht das Problem...
Das Problem sind die Schläger und die nachts unterbesetzte Polizei, die Energiesparlampen bei denen man kaum das Gesicht der Täter sehen kann.
Das sage ich als jemand, der mit Gips und zersplittertem Daumenknochen vor dem Rechner sitzt und für den als "Killerspieler" Gewaltanwendung selbst zu Selbstverteidigungszwecken eine arges Stück an Selbstüberwindung kostet.

Gewalt in Spielen ist ungleich Gewalt im richtigen Leben - man sollte den Abschreckungsfaktor nicht vernachlässigen.
Man muss sich nur vorstellen, dass man mal selbst nicht der kerl auf der Gewinner Seite ist, sondern der, der blutüberströmt auf dem Boden liegt...

mat
27.01.2010, 15:04
mir fehlt das, "mal hier mal da"-ankreuzfeld.

ich schau gerne filme wie saw/300 oder spiele spiele mit blut(mir fällt grad kein gutes bsp ein, komisch oO )

andererseits mag ich filme die ein ruhigeres genre anzielen auch toll, genau wie spiele ohne blut, like fifa oder littlebigplanet.

Ein "Ballerspiel" kann ruhig blutig sein, jedoch sollte es in die thematik passen. CoD mit blutfontänen wäre auch nicht das ware, genauso wie mit gar nicht.

Wyvern Blade
27.01.2010, 15:39
ich bin für "blut=gut, ohne geht aber auch" mit anderen worten: ich will von spielen immer die blutigste/unzensierteste version spielen (dasselbe gilt bei filmen) nur unblutige spiele wie mario etc. spiel ich halt auch

... hab jetzt aber mal dennoch für die 1. antwortmöglichkeit gestimmt
EDIT: kann mich im endeffekt meinem vorredner anschliessen
spiele spiele mit blut(mir fällt grad kein gutes bsp ein, komisch oO ) "prototype" is nen sehr blutiges spiel: ich zocks aber sehr gerne


männlich 18

talianna
27.01.2010, 15:41
Als Stilmittel am Rande? Gern. Übertrieben? Ebenfalls !

Gerade in Filmen wie 300, Sin City und mit Abstrichen diverse Tarantino/Rodriguez-Streifen (Desperado, Kill Bill, Pulp Fiction) finde ich die explizite Darstellung von Gewalt enorm Atmosphäre-fördernd.

Im Gegensatz dazu finde ich aber reine "Splatter"-Filme ätzend, und auch in Spielen mag ich es nicht, wenn - wie schon mehrfach hier erwähnt - das Blut in meterhohen Fontänen durch die Gegend spritzt..

:angel:

Dark Messjah
27.01.2010, 15:54
Wenn das zum Spiel / Film dazu passt , dann will ich das auch dabei haben.
Nicht das ich Gewalt "geil" finde. Zerstört für mich nur einen Teil der "Atmosphäre", wenn was geschnitten ist.
Bei Texten .... hmmm fällt mir etz spontan nix ein.

€: Splater mag ich auch nicht sonderlich - > keine Story , langweilig

quaximeffiska
27.01.2010, 15:56
Findet ihr Gewalt in Spielen / Filmen / Liedtexten / Literatur gut bzw ein Muss? Greift Ihr wenn dann zu unzensierten Versionen?

muss: nö.
wenn, dann unzensiert: ja.

wozu gewaltdarstellung überhaupt:
emotion. ich steh nunmal drauf, wenn ein film (spiel/text/buch) unter die haut geht - und dass darf er gern auch mit NEGATIVEN emotionen wie zB trauer, schmerz oder gar ekel machen (solange es nicht nur darum geht).
bei nem spiel darfs gern noch ne ecke brutaler zugehen als im film (möglicherweise weil das medium einfach so oder so weniger realistisch wirkt?), bei liedtexten sehe ich eigentlich kaum einen grund für explizite gewalt und in büchern würde es mich wohl am wenigsten interessieren.
die blutigen rüstungen in dragon age habe ich aber so ziemlich als erstes abgestellt - nicht, weil mich das blut stört, sondern weil es lächerlichst übertrieben aussieht.

aber wenn ich mir schon mal nen splatter extra in 3D im kino ansehe, dann darf der auch so richtig abartig mit körperteilen herumwerfen. :cheerful: *immer noch final destination 4 in 3D genial find*

alter + geschlecht kennst du ja, aber fürs protokoll: 25, weiblich.

/edit: ach ja... unterscheidest du zwischen ausgeführter und vollendeter gewalt? vollendete gewalt (als beispiel: eine makaber verstümmelte leiche) im richtigen kontext seh ich mir nämlich durchaus ganz gern mal an, die ausführung davon aber (wie nun jemand genau diese leiche grade frisch zerlegt) weniger.

hatte da mal ein nettes morbides adventure gespielt, welches durch solche bilder von vollendeter gewalt ziemlichen horror erzeugen konnte (obwohl adventures dafür ja nicht so geeignet sind normalerweise).

7
27.01.2010, 16:24
/edit: ach ja... unterscheidest du zwischen ausgeführter und vollendeter gewalt? vollendete gewalt (als beispiel: eine makaber verstümmelte leiche) im richtigen kontext seh ich mir nämlich durchaus ganz gern mal an, die ausführung davon aber (wie nun jemand genau diese leiche grade frisch zerlegt) weniger.


Nö. Nur zwischen dargestellter und nicht dargestellter Gewalt :D
Mir gehts drum, ob man Blut oder Brutalität sehen will oder nicht.

Im ernst:
Es gibt szenen, bei denen ist es viel irrer wenn etwas nur angedeutet wird, man aber weiss, was da passiert (ist).
Hübsches Beispiel ist From Dusk till Dawn, wo der eine Bruder den andern zusammenmotzt, was er scon wieder angestelt hat (die reingeschnittenen Einzelbilder mal hin oder her - Ohne pausefunktion sieht man sie nicht und beim ersten Sehen des FIlms hat man wohl kaum sich die EInzelbilder angeschaut).

Ein anderes Beispiel ist Watchmen. Da ist gar nicht mal so viel explizit dargestelltes Massaker von Rorschach... da kommts viel krasser, wenn zB in der Gefängnis-Szene einfach nur das Blut unter der Klowand rausläuft. Was genau Rorschach mit dem Herrn anstellte, darf man sich denken.



Persönlich kommts mir auf den Kontext an - Ein Kill Bill VOl. 1 - Ja, da grose Schlitzerei im letzte Kapitel, das macht schon Spass, auch und grade deswegen weil man immer vor Augen hat, dass es sich hierbei um eine Hommage handelt und einem eigentlich alles immer nur mit Augenzwinkern serviert wird.
CHambarra (wie auch immer es geschrieben wird) - Filme muss ich mir dennoch nicht reintun.

Saw 1 kam ausserdem auch gut bei mir an - Grade weil man eben doch nicht alles in allen Details sieht (man weiss, was passiert - das reicht) - Der eigentliche Horror der Todesfallen in dem Streifen entstand bei mir im Kopf. Die Nachfolger verzichteten leider drauf, Abzublenden...
DIe Bärenfalle fand ich da eigetlich am ekligsten, obwohl hier eben *nichts* passiert ist und man noch wusste wies ausgeht. Der Film passiert im eigenen Kopf. Das ist manchmal mächtiger als noch so heftige Bilder.

Bei Computerspielen. Öhm. Nein, ich muss es nicht unbedingt brutal haben, dann gibts aber auch spiele, bei denen das Gesplattere einfach sein muss - Meist sind das Sachen, die eh mit nem Augenzwinkern präsentiert werden. Extreme Gewalt in nüchtern realistischem Setting? Nein, muss nicht sein, kein Bock drauf.
Ein L4D macht halt auch grad deswegen Spass, weils einem auch mal um die Ohren fliegt. (Zugegeben: Angenommen man hätte einen Shooter in dem man nur gegen Roboter die nicht übertrieben Menschlich aussehen, sondern nur nackte Stahlgerüste kmpft - Ja, es würde bei mir auch Freude aufkommen, wenn mir da Schrauben und Stahlteile um die Ohren fliegen. Ich glaube, es geht mehr um das Fliegen als um das, WAS einem da um die Ohren fliegt. Ich steh auch sehr drauf, die Fahrzeuge in UT3 zu zerlegen).

Im endeffekt: Blut gerne, im Film wie im Spiel - Aber es muss entweder passen (Sprich: Stilmittel sein) oder in einen entsprechenden Kontext eingebettet sein. Nen Militärshooter mit Realitätssetting ohne ironische Untertöne sondern schlichtweg realistisch, im man realistisch verblutende Gegner hat, nahezu fotorealistische Durchschüsse und offene Brüche sieht, dazu eben authentische Schmerzensschreie - Nein Danke.

Cyphestro
27.01.2010, 16:46
[x] True, frag doch nicht immer so undifferenziert!

:D

Kommt bei mir ganz stark auf den Kontext an.

Ich liebe Braindead und generell das Zombie-Splattergenre bei Filmen (ebenso auch L4D :thumb:) einfachs weils so lustig absurd ist.
Andererseits habe ich auch sehr viel Spaß an Dead Space gehabt, nicht wegen dem Splatter an sich, sondern weil es (die Gewalt) sauber in den Spielkontext und die Atmosphäre eingebettet wurde. Es wirkt einfach weitaus bedrohlicher für den Spieler, wenn überall "Überreste" rumliegen, man an meterlangen Blutspuren am Boden vorbeigeht und ebenso auch NPCs vor dem eigenen Auge von Aliens zerfetzt werden.
Immersion ist das Zauberwort und bei Dead Space hats für mich wunderbar funktioniert und möchte es wirklich nicht missen.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich auch an SoF, gerade wegen dem Gore, ne Menge Spaß hatte, wobei SoF da auch schon wieder so stark seitens Raven übertrieben wurde, dass man das Spiel nicht für voll nehmen konnte.

Ich würde halt ganz stark differenzieren, ob das Spiel oder der Film sich selbst Ernst nimmt.

Mein Verständnis von Geschmacklosigkeit beschränkt sich auf platte Stories, hohle Charakter, hirnlose Dialoge und schlechten Humor, aber nicht auf übertriebene oder unnötige Gewaltdarstellung.

300 fand ich übrigens auch sehr schön, da einem der fehlende Ernst bei diesem Film quasi in den Arsch beißt. Hier ist dann schlichtweg klar, dass die Gewaltdarstellung rein kunstvolles Stilmittel ist.


Nen Militärshooter mit Realitätssetting ohne ironische Untertöne sondern schlichtweg realistisch, im man realistisch verblutende Gegner hat, nahezu fotorealistische Durchschüsse und offene Brüche sieht, dazu eben authentische Schmerzensschreie - Nein Danke.

Fänd ich widerrum auch nicht schlecht, wenn der Kontext dahingehend aussieht, dass dies den "Horror des Krieges" darstellen soll.
Bei der Szene in Call of Duty 4, bei der man nachm Nuklearangriff ausm Hubschrauber kriecht, den Atompilz im Hintergrund im Blick und Ascheregen überall um einen herrum, nur um dann ein paar Sekunden später den Löffel abzugeben...ganz harter Tobak.

Noch schärfer Kritik üben kann man eigentlich nicht.

Mir fällt grad eigentlich gar kein Spiel ein, das eine völlig kritik- und kontextlose Gewalt geboten hatte.
Hilf mir mal wer auf die Sprünge.

4thVariety
27.01.2010, 16:50
Blut ist nicht gleich Blut.


Grenzerfahrung wie in Saw
Zum Lachen wie in Armee der Finsternis
Spannung wie in Sieben
Abschreckung wie in Band of Brothers
Verbotene Frucht wie in manchen fps


Ich bin mir sicher es fallen jedem noch weitere Blut und Gewaltanwendungen ein. Es wird sich auch nicht vermeiden lassen, dass sich jeder mit allen Aspekten der Gewaltdarstellung auseinandersetzen wird. Danach wird jeder selber wissen, welche Unterkategorien er konsumiert und welche nicht.

Die Diskussion um die "Beeinträchtigung der Jugend" ist imo etwas verlogen, da wir in D ein riesengroßes System aus Staat und Kirche haben, die den ganzen Tag nichts anderes tun als Jugendliche zu beeinträchtigen. Inklusive Zorn der Eltern, wenn es nicht nach deren Nase geht. Die Frage ist also nicht ob, sondern wie Jugendliche beeinträchtigt werden. Da würde man sich dann schon wünschen es wäre mehr Vernunft im Spiel. Aber Vernunft ist nicht der Freund derer die ihren Lebensunterhalt damit verbringen nützliche Dogmen zu verbreiten, deren Hinterfragung denen am meisten schadet die sie verbreiten. Was interessiert den Papst ob es stimmt was er predigt? Es macht in zum Papst also mehr davon bitte.

EpiCo
27.01.2010, 17:04
Als Stilmittel am Rande? Gern. Übertrieben? Ebenfalls !
qft.

solangs nicht nur darum geht. manchmal passt auch "übertreibung" dazu.




von SAW habe ich 5 Minuten geguckt und ich finde es einfach nur erbärmlich, wie kann man sich das nur 2 Stunden angucken und dann auchnoch 4 Teile

4? 6 :p

Satyriel
27.01.2010, 17:52
Findet ihr Gewalt in Spielen / Filmen / Liedtexten / Literatur gut bzw ein Muss?
Ich beschränke mich nicht auf Medien, in denen Gewalt dargestellt wird (Tetris/Komödien etc.), daher ist Gewalt für mich sicherlich kein Muss.

Greift Ihr wenn dann zu unzensierten Versionen? Ists Euch egal? Oder könnt Ihr deutliche Gewaltdarstellungen gar nicht Leiden und greift gar bewusst zu beschnittenen Versionen bzw fahrt bei Spielen, die die Optionen bieten, den Gewaltlevel runter?
Ersteres, ich würde kein Geld für geschnittene Versionen ausgeben.

In meinen favorisierten Filmgenres spielt Gewalt eine große Rolle und ich spiele auch recht gerne Shooter. Es ist einfach nicht real und dient der Unterhaltung, daher habe ich damit auch keine Probleme.

sachi
27.01.2010, 18:24
ich finde es kommt drauf an.

bei manchen sachen gehörts halt einfach dazu, ansonsten würde es blöd aussehen, bei anderen sachen, wie 4th auch schon schrieb, ist es einfach lustig, weil so schön übertrieben und bei spielen muss ich sagen, das ich es halt auch als "betrug am kunden" ansehe, wenn man z.b. in deutschland die geschnittene version ohne blut kaufen muss, aber im ausland gibts quasi die unzensierte version fürs gleiche, wenn nicht sogar für weniger geld. ich meine, da zahle ich dann ja mehr für weniger inhalt.

ich finde es allerdings ok, wenn man auf kinder und jugendliche rücksicht nimmt. das ist einfach sinnvoll. die können "brutalere" szenen einfach noch nicht so gut verarbeiten oder davon abschalten. wobei es mich ja auch oft wundert, das psycho-horrorfilme z.b. schon ab 12 od 16 sind, aber ein film, mit ein bissel blut dann gleich ab 16
ich bin ja der meinung, dass so psychosachen, viel verängstigender sind. z.b. so japan. horror.

bei musik, ich weiß nicht.. was mich halt nervt, das die das rammsteinalbum zensiert haben.. ich würds mir gern kaufen, aber zensiert?

Ocard
27.01.2010, 18:33
Antwort 3 ist blöd gestellt weil missverständlich. Wenn die Gewaltdarstellung übertrieben ist, dann heißt das ja schon per Definition, dass ich sie nicht haben will, aber deswegen kann ich ja trotzdem je nach Fall meterhohe Blutfontänen und explodierende Körper haben, die ich nicht übertrieben finde. Angeklickt hab ich (24, männlich) jetzt die vierte Option.


Ich brauch keine Gewalt in Spielen/Filmen/Büchern/Liedern, aber wenn sie schon mal drin ist, dann haben sich die Schöpfer meist auch was dabei gedacht und dann will ich sie gefälligst auch haben. Bei Musik fällt mir jetzt allerdings keine explizite Gewalt ein, da wird ja eher über Gewalt gesungen, sie aber nicht beschrieben.
Grade in nem Buch kann die genaue Beschreibung von Gewalt sehr emotional sein und einen tief in das Buch rein ziehen, reiner Splatter ohne erzählerischen Belang würde in nem Buch hingegen herzlich dämlich wirken. Im Film gehört Gewalt an manchen Stellen einfach mit dazu, aber es kann je nach Anlage des Films auch besser sein, es nicht zu zeigen. Eine Szene in einem Film (weiß leider den Titel nicht mehr) zum Beispiel in dem ein Schriftsteller von nem verrückten Fan gefangen gehalten wird - nachdem er versucht zu fliehen betäubt sie ihn und er wacht ans Bett gefesselt wieder auf mit nem Holzklotz zwischen den Knöcheln. Sie erklärt ihm, dass es "Humpeln" genannt wurde, wenn früher Sklaven die zu fliehen versuchten die Knöchel gebrochen wurden damit sie da blieben. Man sieht nur noch wie sie ausholt und dann kommt ne Schwarzblende. Obwohl man rein gar nichts sieht ist das so ziemlich die brutalste Filmszene an die ich mich erinnern kann.
Hingegen ein Last Man Standing oder Die Hard ohne sichtbare Gewalt? Völlig undenkbar, da gehört's einfach mit dazu und zwar genau in der Menge wie's auch zu sehen ist.
Bei 300 finde ich's persönlich schon etwas überzogen aber nicht störend. Bei Starhip Troopers passt's dann wieder perfekt, wie Leuten der Arm gebrochen, Blutergüsse/Questschungen zugefügt, ein Messer durch die Handfläche gebohrt oder auch mal der komplette Unterkörper abgerissen wird und man alles sieht, obgleich mit Blut sehr sparsam gehaushaltet wird. Also Blut ist nicht alles was Gewalt ausmacht.
Bei Computerspielen schließlich hab ich schon bei Baldur's Gate damals die "Blut Option" aktiviert, bei der dann nach kritischen Treffern Körperteile (naja... es sah eher aus wie 2D-Kartoffeln...) durch die Gegend flogen, bei Dragon Age gehört das Blut nach anfänglicher Skepsis einfach mit dazu, ich hab's richtig lieb gewonnen. Und bei GW sind die Sterbegeräusche eines der liebevollsten Details am Spiel - der Kampf gegen humanoide Gegner (oder das Sterben eines Gruppenmitglieds *hust*) ist für mich immer wieder ein Highlight. Umgekehrt kommt ein Shooter wie Battlefront perfekt ohne Blut aus, ohne dass ich das Gefühl hätte dass was fehlt - es würde aber auch nicht stören wenn's Blut gäbe.



Also Blut und Gewalt sind weder in positiver noch in negativer Weise ein Qualitätskriterium, sie gehören einfach dazu oder nicht und ich nehme sie dort wo sie vorgesehen sind und find's in aller Regel auch gut aber nicht immer notwendig.
Lächerlich wird's dann, wenn man versucht Gewalt im Medium nicht mehr nur als stilistisches Mittel zu sehen sondern irgend ne Moralkeule schwingt, wie's auch im Jugendschutz sehr oft der Fall ist.

schwammi
27.01.2010, 18:50
Als Stilmittel am Rande? Gern. Übertrieben? Ebenfalls !

Gerade in Filmen wie 300, Sin City und mit Abstrichen diverse Tarantino/Rodriguez-Streifen (Desperado, Kill Bill, Pulp Fiction) finde ich die explizite Darstellung von Gewalt enorm Atmosphäre-fördernd.

Im Gegensatz dazu finde ich aber reine "Splatter"-Filme ätzend, und auch in Spielen mag ich es nicht, wenn - wie schon mehrfach hier erwähnt - das Blut in meterhohen Fontänen durch die Gegend spritzt..

:angel:

Seh ich genauso :nod:

Das selbe gilt imo aber auch für Spiele. Bei zB. GTA4 würde übertriebene Gewalt stören, da das Spiel sehr auf der Realismus-Schiene fährt.
Bei Vice City passt die übertriebene Gewalt aber, weil das Spiel sehr comic-mäßig rüberkommt.

cj de
27.01.2010, 19:22
Seh ich genauso :nod:

Das selbe gilt imo aber auch für Spiele. Bei zB. GTA4 würde übertriebene Gewalt stören, da das Spiel sehr auf der Realismus-Schiene fährt.
Bei Vice City passt die übertriebene Gewalt aber, weil das Spiel sehr comic-mäßig rüberkommt.

Gewalt an sich passt perfekt in das Setting von GTA4(ist ja auch reichlich vorhanden), aber übermäßiges Blut usw überhaupt nicht.Ich bin sicher du meintest das selbe, wollte nur mal pingelig sein.

B2T:
Filme wie Sin City oder 300 möchte ich ohne Blut und überzogene Gewalt(*hust* Sin City) nicht sehen, gerade bei Sin City ist ja auch nichts dabei wenn Bruce Willis/Mike Rourke 42 Kugeln in die Brust bekommt und trotzdem weiterleben, deswegen kann man auch leute mit Revolver-läufen im Kopf rumsitzen lassen :'D.

Bei spielen sehe ich das ähnlich wie Ocard:
Wenn Gewalt im Spiel vorkommt werden sich die Entwickler schon was dabei gedacht haben.
Ausnahme: Fallout 3:
Die ungeschnittene Fassung hat dermaßen überzogene und schlechte Gore-Effekte, dass ich sie nicht mal spielen möchte...
Allerdings hat es die Zensur in Deutschland ein weiteres mal übertrieben...wenn man explodierende Leichen rausschneidet ist das eine Sache, aber aus einem USK18 spiel das komplette Blut, und sogar die "Folgen" von Energiewaffen(die nun wirklich nicht Brutal sind) rausschneidet, frage ich mich wieso man das Spiel nicht gleich ab 12 macht...

Aber ich schweife ab.
Man muss immer sehen wie es zum Spiel passt, bei Dragon age zB sind die Blutigen Szenen sehr gut gemacht, das Blut auf den Rüsstungen gibt gute Atmosphäre und das einzig Überzogene sind vielleicht Enthauptungen mit einem Dolch.....(aber das auch nur weil es einfach unrealistisch ist :'D)


MfG

Ocard
27.01.2010, 19:27
das einzig Überzogene sind vielleicht Enthauptungen mit einem Dolch.....(aber das auch nur weil es einfach unrealistisch ist :'D)

Ich hab mich trotzdem drüber gefreut als ich es zum ersten Mal gesehen hab. ^^ Nur seltsam war, dass ich den Kopf dann nicht mehr finden konnte...
Allerdings die Menge des Bluts an die Bedrohlichkeit (und Menge) der Gegner anzupassen würde dem Spiel gut tun, wenn wir schon bei Realismus sind. (Um doch mal noch ein Beispiel zu nennen, wo's mit dem Blut übertrieben wurde, aber eben nicht weil's zu brutal wäre.)

DereN
27.01.2010, 19:31
Ich mag absolut alles............. Ausser natürlich zensierter deutscher Mist

edit:
Ausnahme: Fallout 3:
Die ungeschnittene Fassung hat dermaßen überzogene und schlechte Gore-Effekte, dass ich sie nicht mal spielen möchte... du laberst......

schwammi
27.01.2010, 19:33
Gewalt an sich passt perfekt in das Setting von GTA4(ist ja auch reichlich vorhanden), aber übermäßiges Blut usw überhaupt nicht.Ich bin sicher du meintest das selbe, wollte nur mal pingelig sein.

Ich meinte das selbe ;)

7
27.01.2010, 19:44
Antwort 3 ist blöd gestellt weil missverständlich. Wenn die Gewaltdarstellung übertrieben ist, dann heißt das ja schon per Definition, dass ich sie nicht haben will, aber deswegen kann ich ja trotzdem je nach Fall meterhohe Blutfontänen und explodierende Körper haben, die ich nicht übertrieben finde.


Ich verstehe deine Definition von "übertrieben" nicht. Ich mag einige Dinge, WEIL sie übertrieben sind: Die Splatter-Effekte in Kill Bill Vol. 1, das Massen-Zombiesterben in L4D, die übertriebenen Schiessereien in SHoot'em'up, die gewalttechnischen Übertreibungen Rorschachs in Watchmen, etc.

Wo genau steht, dass der Begriff "übertrieben" eine ausschlesslich negative Konnotation besitzt?

Ocard
27.01.2010, 19:51
Eben das ist ja das missverständliche daran, man kann's so und auch so sehen. Man kann Gewaltdarstellung als übertrieben bezeichnen wenn sie unrealistisch ist (zu viel Blut, zu laut knackende Knochen, zu viele und zu stark herum fliegende Gedärme), man kann sie aber auch als übertrieben bezeichnen, wenn man sie für die Stelle eben als unangemessen befindet.
Im ersten Fall hat man das Problem, dass es in jedwedem Unterhaltungsmedium nur selten realistische Beschreibungen gibt, weswegen eigentlich das meiste übertrieben ist und man somit das nicht anklicken dürfte. Im zwoten Fall hat man das Problem welches ich oben schon beschrieb, dass ich halt die "übertriebene" Gewalt nicht übertrieben sondern dem Einsatzort angemessen finde wenn ich sie mag.

Ne dritte Definition fällt mir nicht ein, also woran ich sonst noch festmachen könnte ob Gewalt "übertrieben" ist.

7
27.01.2010, 19:54
Einfach im Sinne von "Extrem reichlich" und "stark darauf fixiert", je nach kontext noch garniert mit wahlweise "unrealistisch" oder "zu realistisch" ? Denn so wars gemeint.

Sorry, aber irgendwie hats ansonsten wohl kaum einer missverstanden, wenn ich mir mal so die Antworten ansehe ,die sich darauf beziehen. Ansonten ists grade der Zweck von Punkt 4, alle Sichtweisen zu nehmen, die aus irgendeinem Grund nicht zu den andern 3 Punkten passen.

DounotOfZucker
27.01.2010, 20:17
16, männlich.

Also ich finde richtige splatterspiele und so nicht schön, denn es ist einfach unlogisch und fast lächerlich, dass aus einer leichten schnittwunde fegühlte 4 liter blut spritzt. Ok, ohne blut wär es auch nicht gut, aber dann bitte realistisch(bei manchen genres nen bissln überzogen, da is es aber auch ok). Blut macht ein Spiel natürlich realistischer(außer es ist derbst übertrieben) und kann auch die Spannung anheben, aber dies sollte sich in grenzen halten, denn sonst kommt auf einmal sowas wie FairyTale Fights raus(nichts gegen das spiel ansich).^^

Aber mich nervt es auch, dass da rüber oft diskutiert wird, vorallem in den medien und in der Politik. Denn die Spieleentwickler sind selbst dafür verantwortlich und wenn ich wirklich kein Blut in einem spiel haben will dann kauft man es sich nicht. Viele Spiele haben auch die Option das blut ein oder aus zu schalten oder sogar die stärken zu definieren. So würde eigentlich allen geholfen werden.

Ich persönlich brauch kein Blut zwingend in einem spiel, aber zur Unterstüzung des Realismus ist es sehr erwünscht.

Zaced
27.01.2010, 20:34
Ich liebe fiktive Gewalt. Am liebsten möglichst ... abgedreht. Ob als Film (div Gore-, Splatterstreifen z.B. Machine Girl oder Tarantinos Werke, stark überzogener Gorehentai), Spiel (wobei ich hier nicht sooo viel Spaß dran habe, bzw schnell die Lust verliere, aber Ssachen wie Postal oder Fallout sind schon ganz witzig), Musik (Grindcore, Porn-/Goregrind, Brutal Deathmetal [mit entsprechenden Texten]) oder Phantasie (ich frage mich schon länger ob es möglich ist, menschen durch anregung ihrer vorstellungskraft zum erbrechen zu bringen). Es ist auf jeden Fall eines von vielen medialen Themen die ich mag, solange entweder gut umgesetzt oder so schlecht, dass es irgendwie kultig ist.

20, männlich, höchstwahrscheinlich stark geschädigt von Internet und/oder Grind (-core, gore-, usw-).

LynxX
27.01.2010, 21:11
...stark überzogener Gorehentai...
klingt krank...
Edit: grade mal gegoogelt... o.O" ja es ist krank...
Männlich, 22 Jahre

Gewalt in Film und Spiel ist, wenn es vernünftig eingesezt ist, ganz nett. Was Wäre ein Tarantino-Film ohne ein bsichen Krawumm?
Solange dargestellte Gewalt ein Stilmittel bleibt und nicht Medienausfüllend, bzw. als Feature ("tactical disengagement, das gezielte abschießen der Körperteile des Gegners....") aufgemacht ist kann ich ganz gut mit ihr Leben. Humoristische Darstellungen, bzw. das imaginäre zwinkern find ich sogar recht ansprechend.

Die in meinen Augen perfekte Gewaltdosierung bietet "The Witcher", die Welt ist nicht besonders nett gehalten, sogar zeimlich "realistisch", Blut fließt nicht in Sturzbächen und wenn man sich ab und an einmal umsieht entdeckt man viel tiefgründiges, was ich persönlich eher in die Richtung "Erwachsenenunterhaltung" interpretieren würde.


du laberst......
Seh doch einfach ein, das es zu sowas unterschiedliche ansichten gibt ^^

schwammi
27.01.2010, 21:22
Wieso hat Tarantino eigentlich den Ruf brutale Filme zu drehen?
Seine Filme sind zwar nicht ohne, aber da sind doch Scorsese, Coppola, Rodriguez und viele andere wesentlich härter.

DereN
27.01.2010, 21:40
Seh doch einfach ein, das es zu sowas unterschiedliche ansichten gibt ^^ Das is halt einfach nur Blödsinn. Blööööödsinn. :|-| Jmd muss nunmal die Wahrheit aussprechen. Obendrauf schreibt ers so, als obs ne Tatsache wär..
Geht garnich :D

Lord Neo Death
27.01.2010, 21:55
Über liebe es wenn es übertrieben und mit viel Schwarzen Humor aber nur BEI GAMES!!!
Bsp: Postal 2 (3) UT komplette Serie, AvP, CoD WaW, Dawn of War 1 & 2 usw... Hauptsache 20L bei nem Menschen unterbringen und mehr Fleisch an nem Skelett wenn es in die Luft fliegt!!

Bei Filmen will ich Action, Satire und Komödien!
Filme wie SAW oder Hostel seh ich mir ungern an da die meisten keinen Sinn haben und nur auf die Metzger Szenen aus sind.
Bsp, die ich gern ansehe: Postal the Movie, Crank 1 & 2, Hot Shot 1 & 2 usw...

Bei Musik, Hauptsache LAUT, gegen die Welt, schnell und einfach nur rocken!

der neue Tarantino film im 2ten Weltkrieg finde ich SCHE*ßE! zu wenig ACTION!

m1ke
27.01.2010, 22:55
Bevor ich jetzt meine ewig langen Text schreibe, sage ich einfach kurz zusammengefasst : DoW ja, Saw ja, Hostel ja,... Spiele, Filme, ... von mir aus. Mit 18 sollte man selbst entscheiden können ob man sich diese Spiele & Filme antut oder nicht. Allerdings ist alles wieder eine Frage des Geschmacks. Der eine mag richtigen Splatter, der andere findest es krank. Der andere mag Bollywood, der andere hasst es. Ich persönlich habe nix dagegen. Kann aber auch die andere Seite verstehen. Was in der realen Welt passiert, ist Mmn 1000 mal schlimmer, als das was je in einem Spiel/Film passieren kann.

DarkReaper
27.01.2010, 23:10
Ich habe mich für gar keinen Punkt entscheiden können, weil mir Gewalt in Unterhaltungsmedien egal ist. Es gibt interessante / gute / unterhaltsame Produkte mit und ohne Gewalt, und wenn Gewalt ein Hauptelement eines zB guten Videospiels ist, dann sind die Gewaltinhalte nicht die ausschlaggebenden Elemente die das Spiel zu einem guten Spiel machen.
Wenn Gewaltinhalte in unterhaltsamen / interessanten Unterhaltungsmedien vorhanden sind, nehme ich das einfach so in Kauf.
Wenn Gewalt vorkommt, ist mir das egal, und wenn keine vorkommt, ist mir das auch egal =)
Bin m16, zur Info
お休み

Lord Of Peace
27.01.2010, 23:49
Film: Entweder sieht das Blut so unrelistisch aus, dass ich kachen muss, oder es is realistischer un mir wird schlecht...
In Spielen sieht das wieder ganz anders aus. Da gehts von mir bei der Toleranz ungefähr bis zur vut-version von mw2.

männlich 14 ;P

T0x1ck
28.01.2010, 10:34
[x] Muss zum jeweiligen Spiel/Film passen. Und wenn Splatter/Gewalt/Blut dann bitte mehr oder weniger realistisch und nicht immer gleich (Prototype z.B. ....da nervts imo nur noch. Da spritzts an allen Ecken und Enden und die "Stückchen" die rumfliegen, sehen immer gleich aus -> langweilig).

Wenns gut inszeniert ist, trägt Blut/Gewalt/Splatter auch zur Atmosphäre bei.
Hat mich bei der (geschnittenen) Version immer gestört:
Schießt man auf die Gegner spritzt Blut, die Wand (/Gegenstände) hinter dem Gegner blieben "sauber". Ungeschnitten waren die Spritzer an der Wand -> Trägt mMn zur Atmosphäre bei.

Blutspritzer an der Wand/Leichen die liegen bleiben helfen (mir) manchmal bei der Orientierung in verwinkelten Spielen/Leveln! Wenn man sich mal verlaufen hat und nen Blutspritzer an der Wand kleben oder eine Leiche rumliegen sieht weiß man, dass man hier shconmal war:D

allgemein bin ich Gewalt nicht abgeneigt, aber ich finde sie muss zum Szenario/Setting passen. mMn könnte CoD oder Modern Warfare auch 2-3 Blutspritzer (und vor allem ein Ragdoll-System!) vertragen!

Gruß

ScyOfficial
28.01.2010, 10:48
Irgendwelche Folterszenen oder sonstige abschlachterei kommt mir nicht ins haus.
Damit fallen schonmal Splatter und die meisten filme, die sich heutzutage Horror nennen, raus.
(auch Saw, House, The hill have eyes, Land of the dead, Ruin, etc)

Blut ist als stilmittel für mich dann wichtig, wenn es bei actionszenen unerlässlich ist.
Mich nervt dieses James bond geschieße, bei dem 20 leute sterben, aber kein einziger Tropfen fließt. Das halte ich für weltfremd.

Bei z.B: Underworld fand ich es immer wohl dosiert - obwohl das ein Vampirfilm ist und darum ja eigentlich mehr fließen müsste. (oder resident Evil, obwohl dsa ein Zombiefilm ist)

Aber übertreiben - wie z.B. in Final destination - muss man es nun wirklich auch nicht.
Wenn ich dran denke, wie im 2. oder 3. teil die Glasplatte auf den Jungen fällt, und der sich in einen Blutsack verwandelt, der dann zerdrückt wird...

[x] Dieses ewige Gesplattere nervt mich.

wobei ich auch genauso gut
[ ] Als Stilmittel am Rande? Gern. Übertrieben? No way.
hätte wählen können, aber durch die zunehmende Gewalt in Filmen (und das damit zunehmend unattraktiver werden der filme für mich) hängts mir zum Hals raus.

(Braucht es die Folterszene in Pans Labyrinth?
Muss man sich in cranc ellbögen und brustwarzen abschneiden?)

Und mein lieblingsbeispiel hierbei noch immer: Watchmen
ain't no good or bad - there're just americans?

Naja, ich achte auf andere Stilmittel - oh, und ich bin Männlich, 21 :D

(btw. selbiges gilt für spiele)

T0x1ck
28.01.2010, 11:42
Das is halt einfach nur Blödsinn. Blööööödsinn. :|-| Jmd muss nunmal die Wahrheit aussprechen. Obendrauf schreibt ers so, als obs ne Tatsache wär..
Geht garnich :D
Gut dass deine Meinung die einzig richtige ist. Und über Geschmack lässt sich auch nicht streiten....DEIN Geschmack ist der richtige q.q

ICH finde auch, dass die Gewalt in GTA IV angemessen ist. Eine sich ausbreitende Blutlache wenn man jmd. mit z.B. dem Baseball Schläger zerlegt, ist einfach absolut unrealistisch und sieht lächerlich aus (glaube das war in GTA III und/oder San Andreas so?).

Felix Vom
28.01.2010, 11:43
Also ich spiele nicht wirklich computerspiele, shooter usw. find ich einfach langweilig, wenn dann irgendwas wo man nachdenken muss so wie Civilization oder gerne auch Wii zusammen mit Freunden. Da wäre Blut natürlich gänzlich unangebracht.
Bei Filmen find ich das ganz in Ordnung, in Maßen. So etwas wie Hostel oder Saw find ich schon krank und wenn ich das anschaue kommt mir fast das kotzen (hab auch noch nie einen der Filme ganz angeschaut). Horrofilme usw. sind eh nicht mein Ding. Aber bei Filmen wie 300 oder Sin City finde ich Blut als Stilmittel in Ordnung, wenn auch nciht notwendig. Ich besitze noch so viel Fantase das ich mir vortsllen kann, dass wenn einer den Arm abgerissen bekommt oder erschossen wird, er auch blutet. Schließlich zeige ich ja auch nciht im Film wie er sich nach dem Tod einscheisst, oder wollt ihr sowas auch sehen?

Ach ja, zu diesem Gorehentai: Eindeutig krank und ich denke wirklich das du einen (wie du ja selber auch von dir sagst, also nicht als Beleidigung werten) Schaden hast wenn du sowas mit Genuss anschaust.

Also mich nervt das ganze Gesplattere!

Für die Statistik 27,m

Tartaro
28.01.2010, 12:32
Ein MUSS ist es nicht aber ich möchte selbst entscheiden wann ich wie und wo Blut und Gedärme sehen möchte.

Al Z
28.01.2010, 12:35
Ja, virtuelle Gewalt ist manchmal schön, manchmal auch nicht. Ist wohl immer Ansichtssache was auch noch normal ist und was nicht. Zum Teil vielleicht sogar widersprüchlich bei jedem Einzelnen. Ich pers. "geniesse" z.B. die Gewalt in einem Dragon Age, oder Warhammer: 40k, aber Filme wie SAW find ich überhaupt nicht berauschend. Ich tendiere also insg. zur Antwort mit Gewalt als Stilmittel, weil Kill Bill dann wieder göttlich ist. :D

Was die Thematik mit einer Freigabe von solchen Spielen / Filmen angeht bin ich immer ein klarer Verfechter von "ab 18, dafür uncut".

Lord Neo Death
28.01.2010, 21:47
Ja, virtuelle Gewalt ist manchmal schön, manchmal auch nicht. Ist wohl immer Ansichtssache was auch noch normal ist und was nicht. Zum Teil vielleicht sogar widersprüchlich bei jedem Einzelnen. Ich pers. "geniesse" z.B. die Gewalt in einem Dragon Age, oder Warhammer: 40k, aber Filme wie SAW find ich überhaupt nicht berauschend. Ich tendiere also insg. zur Antwort mit Gewalt als Stilmittel, weil Kill Bill dann wieder göttlich ist. :D

Was die Thematik mit einer Freigabe von solchen Spielen / Filmen angeht bin ich immer ein klarer Verfechter von "ab 18, dafür uncut".

jep seh ich auch so oder von mir aus können die auch Games ab 21 erlauben die dann UNCUT sind!

Gewalt in Filmen nimmt man anders Wahr als ingame...

Im Film fokussiert man es besser (Bsp: SAW & HOSTEL) was passiert und in nem Spiel (wenn man es zockt) ist es nebensächlich, aber es gib Filme wie "Kill Bill" wo man es auch nicht wirklich wahrnimmt... also wenn die Gewalt nicht extra auf einen Silbertablet dargestellt wird nimmt ist es harmloser bzw findet es vll nicht schlecht da es vll zu story, deko oder sonst was gehört und nicht nur auf Blut und Körperteile aus ist!

Zeitgeist
28.01.2010, 23:55
Ich bin grundsätzlich dafür, dass alles so gezeigt wird, wie es der Regisseur/das Drehbuch verlangt. Kein bißchen Zensur. Das gilt für Gewalt- genauso wie für Nacktdarstellungen oder sonstwas.

Allerdings - und das ist das Komische an der ganzen Sache: Den wirklichen Horror erzeugt man nicht indem man draufhält und irgendetwas explizit in HD zeigt. Wirkliche Gewalt entsteht erst durch das gekonnt platzierte Nichtzeigen in der Fantasie des Zuschauers.

Das ist bei Sexszenen nicht anders. Erotik funktioniert nicht über Weglassen von Verhüllung, sondern wesentlich über pure Vorstellungskraft; nicht umsonst entfalten viele Aktbilder erst durch die Reduktion der Farbinfo ihren Reiz.

Aber reizen möchte man gar nicht mehr. Man möchte alles Über-reizen. Ich finde, dass dadurch, dass in der heutigen Zeit alles so im Detail gezeigt wird und im Computer nochmal auf 'ne Nummer größer gefaked wird, die Fantasie immer mehr aus den Köpfen gezogen wird. Dinge, die man nicht stets fördert, verkümmern und werden verlernt. Oder gar nicht erst erlernt. Die Kids wachsen heutzutage immer mehr ohne eigene Vorstellungskraft auf - und das ist schon irgendwie traurig.

7
29.01.2010, 00:28
Das ist bei Sexszenen nicht anders. Erotik funktioniert nicht über Weglassen von Verhüllung, sondern wesentlich über pure Vorstellungskraft; nicht umsonst entfalten viele Aktbilder erst durch die Reduktion der Farbinfo ihren Reiz.


Stimme ich zu.
Aber es muss noch nicht mal Kunst sein, ein Blick in die Realität reicht: Sommer, sei es das Strassencafe oder das Freibad - Körper mit nicht sooo viel Stoff bekleidet, das zieht Blicke auf sich.
FKK-Strand oder Sauna sind dahingegen recht asexuelle Orte...

Ocard
29.01.2010, 10:16
Da könnte man aber auch drauf beharren, dass die Asexualität ein MUSS ist um sowas überhaupt erst machen zu können, eine Vorraussetzung und keine Folge. Schließlich wäre es eher ungünstig, wenn bei FKK oder Sauna alle Kerle mit nem Dauerständer rum laufen würden.

Und dann kommt noch dazu, dass mit Kleidung "Problemzonen" verborgen werden können. Was man am FKK-Strand manchmal so sieht, da ist es kein Wunder, dass die Atmo da asexuell ist. Da ist dann der relevante Aspekt nicht die Phantasie sondern schlicht das Verstecken kleinerer oder größerer Hässlichkeiten.
Und das ist ja in allen möglichen Medien das gleiche, auf nem Bild oder im Fernsehen sieht eine Frau eigentlich (fast) immer schöner aus als in echt, weil sie ins rechte Licht gerückt wird, ganz unabhängig davon, ob nun ganz nackt oder teilweise bekleidet.

7
29.01.2010, 10:33
Da könnte man aber auch drauf beharren, dass die Asexualität ein MUSS ist um sowas überhaupt erst machen zu können, eine Vorraussetzung und keine Folge. Schließlich wäre es eher ungünstig, wenn bei FKK oder Sauna alle Kerle mit nem Dauerständer rum laufen würden.

Und dann kommt noch dazu, dass mit Kleidung "Problemzonen" verborgen werden können. Was man am FKK-Strand manchmal so sieht, da ist es kein Wunder, dass die Atmo da asexuell ist. Da ist dann der relevante Aspekt nicht die Phantasie sondern schlicht das Verstecken kleinerer oder größerer Hässlichkeiten.
Und das ist ja in allen möglichen Medien das gleiche, auf nem Bild oder im Fernsehen sieht eine Frau eigentlich (fast) immer schöner aus als in echt, weil sie ins rechte Licht gerückt wird, ganz unabhängig davon, ob nun ganz nackt oder teilweise bekleidet.


Mh, seh ich anders. Eine Knappe Bikinihose beispielsweise schönt nicht mehr viel, macht aber dennoch viel aus, mehr als ein noch so knackiger nackter Hintern.
Auch bei irgendwelchen geschönten Bildern "perfekter" Körper machts ohne Stoff weniger her als mit. In der Sauna wirds genau dann am ehesten erotisch wenn Frau ein Handtuch rum hat. Legt sies ab - und hat sie einen noch so perfekten Körper - verfliegt der Zauber. Die Vorstellung "Wie ist das jetzt ohne" erzeugt den Kick. Nicht die Erfüllung, etwas ohne Stoff zu sehen wirkt erotisch, sondern das geweckte Bedürfnis.
Bei mir zumindest.


Selbiges auch bei eben Gewaltdarstellungen, da hat Zeitgeist nicht unrecht (Um jetzt wieder aufs Thema zu kommen). In dem moment, in dem man gezwungen ist, weiterzudenken, wirds häufig erst richtig interessant. Offenes Gesplatter wirkt meist eher lustig als brutal und hart.

Ocard
29.01.2010, 12:39
Na ich widerspreche ja nicht. Hab doch selbst oben auch schon von der Szene gesprochen in der weg geblendet wird und dass das eine der brutalsten ist an die ich mich erinnere. Ich sage nur, dass man den Aspekt des "nicht sehen" auch nicht überbewerten darf wenn anderes mit rein spielt (Spannungsaufbau im Vorfeld und es auch nicht als Generalerklärung her halten kann.

P.S.: Je nach Knäppe und Schnitt der Bikinihose finde ich dann allerdings doch den unbekleideten Hintern schöner.

Aki Yoshikawa
29.01.2010, 14:16
Selbiges auch bei eben Gewaltdarstellungen, da hat Zeitgeist nicht unrecht (Um jetzt wieder aufs Thema zu kommen). In dem moment, in dem man gezwungen ist, weiterzudenken, wirds häufig erst richtig interessant. Offenes Gesplatter wirkt meist eher lustig als brutal und hart.

Der noch halbwegs aktuelle Film Paranormal Activity ist da'n Paradebeispiel.

Die eine Reige von Zuschauern sagt, der Film ist absolut langweilig weil kaum etwas passiert und man an sich auch absolut nichts wirklich greifbares zu sehen bekommt. Die andere sagt, der Film ist absolut spannend weil kaum etwas passiert und man an sich auch absolut nichts wirklich greifbares zu sehen bekommt.

Der Film baut tatsächlich völlig auf die Phantasie der Zuschauer auf, denn groß sehen tut man nichts. Eine Tür fliegt zu, ein Licht geht an - Es wird nur angedeutet, gibt aber keine sonderlichen Schock-Szenen und Blut freilich absolut keines. Gerade das macht, finde ich, den Reiz speziell dieses Films aus wo der Zuschauer sich eher vor seiner eigenen Phantasie gruselt (Sofern er noch welche besitzt) als vor dem, was da tatsächlich zu sehen ist.
Insofern stimme ich da auch zu, dass weniger oftmals mehr ist. Gute Horrorfilm zeichnen sich finde ich durch eine unheimliche Atmosphäre aus und der schaden aufgesetzte Schock-Momente oder expliziet dargestellte Brutalität meistens. Von expliziet dargestellter Brutalität halte ich so nichts - Zumindest im Bereich der Horrorfilme oder dieser Ecke allgemein.


In manch' anderen Bereichen ist's anders. Ich persönlich fand es sehr erfrischend, dass in DragonAge:Origins Blut spritzte wenn meine Heldengruppe sich mit Schwert und Axt durch so allerlei Getier schlägt. Das passte fand ich sehr gut zum eher rauen Szenario des Spiels. Oder in Warhammer:Dawn of War, da fand ich passte es einfach zum Szenario.
In Spielen ist's mir da fast lieber als in Filmen: Dort werden irgendwelche Gewaltszenen meist sceneastisch in den Mittelpunkt gestellt, SlowMotion wären die Axt den Kopf abtrennt und so'n Mist. Da nervt mich derartiges meist einfach nur und dieses oftmalige Gerede von Realismus begreif ich auch nicht.

Mir fällt kaum ein Film oder Spiel ein, das nennenswert realistisch ist - Warum sollte in einem Actionfilm oder Actionspiel speziell die Gewaltdarstellung realistisch sein, wenn schon der ganze Rest völlig weltfremd ist? Sofern es kein atmosphärischer Mehrgewinn für Spiel oder Film ist, verzichte ich ganz gerne darauf. Ob John McClane durch eine getroffene Kugel nun blutet oder nicht, ernsthaft? Wen juckt das schon?
:D

Bandog I
29.01.2010, 14:29
ich hab mal für punkt 3 gestimmt, da mache ich bei filmen oder spielen keinen unterschied. splatter kann mir gestohlen bleiben, ist mir einfach zu übertrieben.

7
29.01.2010, 15:38
In manch' anderen Bereichen ist's anders. Ich persönlich fand es sehr erfrischend, dass in DragonAge:Origins Blut spritzte wenn meine Heldengruppe sich mit Schwert und Axt durch so allerlei Getier schlägt. Das passte fand ich sehr gut zum eher rauen Szenario des Spiels. Oder in Warhammer:Dawn of War, da fand ich passte es einfach zum Szenario.
In Spielen ist's mir da fast lieber als in Filmen: Dort werden irgendwelche Gewaltszenen meist sceneastisch in den Mittelpunkt gestellt, SlowMotion wären die Axt den Kopf abtrennt und so'n Mist. Da nervt mich derartiges meist einfach nur und dieses oftmalige Gerede von Realismus begreif ich auch nicht.


Mh, bei mir ists ein wenig anders. Manchmal muss es sein (Left4Dead), gibt aber auch genug fälle, wo ich drauf verzichten kann. Bei UT3 hatte ich kein Problem damit, mir die deutsche Version zu holen, ich weiss noch nicht mal wie hart die Originale ausfällt. Das Spiel ist auch so flashig genug.

Dagegen schreckt mich der Realismus eines CoD eher ab, auch wenns nicht grad Splatter ist, aber auf andere Weise Schrecken rüberbringt. Liegt vielleicht an meiner generellen Einstellung zu Computerspielen. Die Dinger sollen - Ausnahmen abgesehen - leichtverdaulich unterhalten, da bin ich gern der Konsument der einfach nur n Spielzeug haben will, ohne grossen Moralkram. Ich bin nunmal auch gerne Kind, wenn ich mich hinsetz und was daddel.

N Spiel das mir die Schrecken des Kriegs oä vor Augen hält (um mal auf n frühes Post von Cyph einzugehen) und/oder mich über ein gewisses Level hinaus zum Nachdenken bringt will ich gar nicht - Gleichzeitig bin ich für solch ernste Themen nicht abgeneigt, aber da dann lieber Literatur, Musik oder Film, die bei mir ein flaues Gefühl im Magen und kritische Gedanken im Kopf hinterlassen. Computerspiele sind für mich zu grossen Teilen ein Ressort kindlich-heiler Welt, das mir wichtig ist. Da haben gewisse Dinge bei mir einfach keinen Platz.