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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : stipendienstiftung - empfehlung von klassenlehrer??



Dimmuborgir Sat
07.07.2011, 20:27
Hallo...
Ich habe gehört von dirversen Stipendienstiftungen, die einem finanzielle Hilfe beim Studium gibt...

Ein kumpel meinte man brauche da die empfehlung der ehemaligen klassenlehrers...
was muss denn in so einem empfehlungsschreiben drinstehn?


bewirbt man sich bei der stiftung erst wenn man auch immatrikuliert ist, oder schon im vorraus?

oder sind die ganzen fristen dafür vorbei und hab ich ma wieder zu spät von diesen tollen möglichkeiten erfahren^^


LG Dimmu ^^

Eschirf
07.07.2011, 21:06
Geh auf die Websites der Stiftung und schau dir die Rahmenbedingungen an.

Bei der Konrad Adenauerstiftung solltest du nicht mit 'linken Texten' zu landen versuchen.
Bei der Rosa Luxemburg Stiftung solltest du Mädchen sein, und hier könnten 'linke Texte' helfen ;)

Andere Stiftungen haben andere Erfordernisse. Wenn du eine echtes high-performance-Zeugnis hast, dürftest du dir die Stiftung nach deinen Neigungen aussuchen können.
Eine Bekannte von mir hat Post einer stiftung erhalten, in der ihr angeboten wird, sie könne über diesen Laden in ein Netzwerk zur Elitenbildung (Irre doppeldeutig) einsteigen. Die schreiben jeden Jahrgangsbesten in D an, sodaß man dann mit den Besten der Besten vernetzt ist :)

Aki Yoshikawa
07.07.2011, 21:08
Das ist ganz unterschiedlich. Stipendien werden in der Regel für Studenten mit sehr guten Leistungen ausgestellt, d.h. Studenten wo man ein großes Leistungspotential vermutet und dies fördern möchte. Um ein Stipendium zu erhalten, schlussfolger ich, dass man zwangsläufig immatrikuliert sein muss - andernfalls ist man ja kein Student und d.h. eben von entsprechenden Stipendien ausgeschlossen. Aber da die meisten Stipendien ja von Privatinstitutionen kommen hat da auch jedes Stipendienprogramm seine eigenen Richtlinien und Anforderungen; was für Stipendien für einen interessant sind, das variiert d.h. sehr stark da es für bestimmte Personengruppen, Fächer, etc. eigene Programme gibt. Als Informatikstudent wird man sich d.h. etwa nicht für ein Stipendium bewerben können, dass für Geschichtsstudenten vorgesehen ist. Um da Klarheit zu haben hilft nur eines: sich beraten lassen, aber eben nicht auf wartower.de sondern vom Uni-Personal die einen besseren Überblick über entsprechende Programme haben.



Aber mit dem Klassenlehrer denke ich hat das wenig zu tun. Könnte natürlich ein netter Bonus sein, aber irgendwie notwendig ist das ganz gewiss nicht. Die meisten Stipendien werden wohl auch an Studenten vergeben die bereits Studienleistungen erbracht haben und dort zeigten, dass sie die Förderung wert sind: ein Brief eines Klassenlehrers ist - nja, wohl nicht so sonderlich interessant.

Aber so toll ist die Möglichkeit nicht. Die Anzahl an Stipendien die vergeben werden ist sehr gering - es ist Elitenförderung, also nichts worauf man die Finanzierung des Studiums bauen sollte, da die Chancen auf ein Stipendium "eher nicht so recht hoch"ist. Versuchen kann man es natürlich, klar - aber die Anforderungen der einzelnen Stiftungen sind teils völlig unterschiedlich, wobei die meisten wohl zuerst nach Leistung gehen - während der Schule und ggf. während des Studiums.
;)

qaLa
07.07.2011, 21:28
Für Stipendien sind idR Supernoten und am besten noch zusätzlich soziales Engagement von Nöten, aber wie hier geschrieben wurde ist es von Fall zu Fall anders.


qaLa

Der von Eben
07.07.2011, 22:08
Es gibt Stiftungen, bei denen man sich nicht bewerben kann, sondern bei denen die Schule die Jahrangsbesten vorschlägt.
Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist zum Beispiel so eine (wobei das dieses Jahr geändert wurde), bei diversen naturwissenschaftlichen Stiftungen ist das ebenso.

Nicht alle Stiftungen sind aber auf finanzielle Hilfe ausgelegt.

In der Regel bewirbt man sich vor Studienantritt, aber ich denke, dass man es bei einigen auch währenddessen noch machen kann.

Elandriel
09.07.2011, 10:41
Neben Motivationsschreiben wird durchaus auch eine Beurteilung ehemaliger Lehrer verlangt, sofern man sich vor Studienbeginn bewirbt, was durchaus möglich ist.

Leistung ist immer ausschlaggebend, man darf es aber trotzdem versuchen. Einfach mal bewerben - mehr als ein Nein wird man nicht kassieren.

Generell muss natürlich das soziale Engagement stimmen. Wenn man bisher nichts gemacht hat, sollte man sich etwas organisieren, was einem Spaß macht.