Zunächst geht Jon Peters auf die Synergieeffekte von klassen- und rassenbedingten Fertigkeiten im PvE ein und wie diese auch weniger erfahrene Spieler nutzen können. Dies wird einerseits durch hochanspruchsvolle Bereiche für sehr erfahrene Spieler gewährleistet, während Gelegenheitsspieler mittels anderen Spielinhalten genauso auf ihre Kosten kommen können. Da der Fertigkeitenpool um einiges höher ist als in vergleichbaren Spielen, kann man seinen Charakter gut ins PvP rüberbringen, wo man dann sofort durchstarten kann. Allerdings gibt es keine Pläne, Wettbewerbe und Messlatten auch für das PvE einzuführen.
Er erklärt auch, warum die Waffenskills im Gegensatz zu den anderen die gleichen zwischen Level 1 und 80 bleiben: Schließlich kann man um diese Waffenskills ja viele Feineinstellungen bauen, wie verschiedene Sets, Einstmmungen etc. Die Abwechslung ergibt sich sozusagen aus dem Wechsel der Waffen.
Grundlegend können sich im instanzierten PvP die Spieler Ruhm durch Matches erwerben. Dieser kann dann in neue Waffen- und Rüstungsskins investiert werden. Natürlich werden Errungenschaften und Statistiken auch dokumentiert. Für organisierte Spieler gibt es die 5v5-Turniere, die das bisherige GvG ersetzen sollen.
Im E-Sport will ArenaNet unbedingt mehr Fuß fassen, gerade weil erkannt worden ist, dass dieser Bereich in den letzten Jahren stark in den Fokus der Spieler geraten ist. Es soll in diesem Rahmen tägliche und monatliche Turnierserien geben sowie jedes Jahr eine Weltmeisterschaft. Mehr kann/darf er dazu leider noch nicht sagen.
Als Zuschauer im E-Sport ist es auch wichtig, dass man die Spielweise gut nachvollziehen kann, auch ohne dass man ein tieferes Verständnis des Spiels hat. Da GW 2, wie das frühere GvG, nicht deathmatch-basiert ist, sondern auf die Einnahme von Eroberungspunkten zielt, stellt sich die Frage, wie man das anschaulich vermitteln kann. Das Entwicklungsteam ist davon überzeugt, dass gerade die Konstellation von 5v5 zu interessanten Splitkombinationen führen kann, gerade weil diese ungerade ist und zu Aktionen herausfordert.
Geht es darum, Eroberungspunkte einzunehmen, haben Einsteiger gleich eine schnelle Möglichkeit, in den Kampf einzugreifen und das Team zu unterstützen. Und auch für die Zuschauer ist der Kampf so strukturierter und klarer. Anhand des Scores kann man sich stets einen schnellen Überblick verschaffen, während sich der zweite Blick auf den Zustand der Eroberungspunkte richtet. Tiefergehend kann man die Positionierungen und Builds der Spieler studieren sowie deren Strategien.
Zum Schluss betont Jon Peters noch einmal, dass GW 2 neue Wege gehen will und das Beste aus der alten Welt mit einem neuen Spielstil verbinden will. Daraus soll auf lange Sicht ein großartiger E-Sport entstehen.
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