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Autor Thema
  1. Lightning Drake Benutzerbild von Meister Dackel
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    #31
    Wie gesagt, ich bin insgesmt ca. 50 Stundne mitgesegelt, aber einen eigenen Schein habe ich noch nicht gemacht. Damit warte ich auch erstmal ab. Allerdings hat meine beste Freundin einen Vater, der selbst ein Seegel- und ein Motorboot besitzt. Dieser hat mir schon angeboten, das ich dort meine Fahrstunden absolvieren kann und er mir hilft später den Schein zu machen.

    Allerdings möchte ich mich auf das Segeln konzentrieren, denn Motorboote gefallen mir aus dem Grund nicht, a) sie sind z.B. laut und das passt nicht in mein "romantisches" Segelbild b) ich möchte ungern auf diese Technik angewiesen sein, am Schiffssport reizt mich einfach, das man mit Materialien wie Holz zu tun hat und ich würde am liebsten komplett auf Strom und Motoren verzichten (allerdings weiß ich, das es immer sicherer ist einen Motor dabei zu haben, falls etwas mit dem Segel /Masst nicht in Ordnung ist, aber mein grosses Motto ist ,,Back to the roods"
    _______________
    IGN: Xun Chang Xian
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  2. ehemaliger Mitarbeiter Benutzerbild von MasterZelgadis
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    #32
    Genau dafür gibts ja den Schein, den man machen muss. Die Vorfahrtsregeln sind ganz klar geregelt. Das leeseitige Schiff hat Vorfahrt vor dem luvseitigen Schiff, Backbordbug vor Steuerbordbug, Fähren und Berufsschifffahrt haben sowieso immer Vorfahrt...und ansonsten gilt die Devise "Stahl vor Plastik"

    Die Frage ist berechtigt, wie steht es denn um deine Segelerfahrung? Den Schein würde ich auf jeden Fall machen, oder in einer Segelschule mal fragen, ob du ein paar Stunden nehmen kannst.

    Motorboot fahren ist auch nicht viel einfacher, da musst du auch allerhand beachten. Da haben z.B. Segler die Vorfahrt. Ansonsten kommen dann noch Motorwartung dazu, und du musst so Sachen beachten wie Radeffekt der Schraube, und solche Geschichten

    edit: Ja, zu dem Buch steht auch in den Bewertungen, dass es gerade wohl ältere Sachen sind, vor allem noch alle vor der Stitch and Glue Methode

    Vielleicht solltest du dir einfach mal dieses Buch hier gönnen, das habe ich auch zuhause noch stehen, auch wenn du den Schein (noch) nicht machen willst, da kann man alles raus lernen
    _______________
    "There is a bunch of weaponry that needs adjusting [...] I went so far as to call the 'CM', or Combat Mix, 'Caramelized Marshmallows'." - A-10C Beta-Forum

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    Geändert von MasterZelgadis (13.04.2012 um 14:10 Uhr)
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  3. Desert Minotaur Benutzerbild von Bassewitz
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    #33
    Zitat:

    Zitat von Meister Dackel Beitrag anzeigen
    @Bassewitz: Netto bekomme ich 620 Euro im Monat im ersten Lehrjahr

    Arbeitest du etwa bei VW oder wer zahlt dir utopische Unsummen?
    _______________
    "Ach, es kommt doch noch viel schlimmer - ich bin süchtig nach Nicht-WoW-Spielen. Schon seitdem das Spiel erschienen ist, spiele ich es nicht - 24 Stunden am Tag! Egal welcher Tag oder welche Stunde, immer spiele ich WoW nicht, selbst im Bett kann ich nicht davon lassen und fröhne dem Nichtspielen.

    Und kein Chef wirft mich raus - keine Freundin setzt mich vor die Tür - die Gesellschaft übersieht meine schwierige Situation einfach. Ich halt's echt nicht mehr aus."
    Geändert von Bassewitz (13.04.2012 um 15:23 Uhr)
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  4. Banned
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    #34
    Also auf einem richtig realistische Kurs seid ihr noch nicht, muß ich sagen. Die Notwendigkeit eines Segelscheins scheint mir hier ziemlich segensreich zu sein

    Ansonst hätte ich beim Beispiel des Vagabond23 mal anzumerken, daß man so ein Teil wahrscheinlich nicht in seinem Kinderzimmer zusammenbastelt. Da gehört eher ein Platz in einer Halle ins Programm. Ebenfalls zum Unterstellen des Geschützes.
    Das bedeutet, daß die 5000€ Finanzrahmen sozusagen mit der Bestellung des kompletten Bausatzes und der ersten Hallenmiete verbraucht sind. Und nun?
    Ich hatte ja gedacht, daß ein so inniger wunsch mit mehr Askeseeinsatz bedacht wird. 400€/Monat Sparvolumen ermöglichen knapp 15k€ Gesamtvolumen (Zinsquark bitte weglassen). Damit wäre einiges möglich. Beispielsweise der Trailer, der ja ca 1,5t tragen können soll. Beim Vagabond23 wurde ein Trailergewicht von knapp über einer Tonne nagegeben. Dazu das boot sind wir bei 3t. Was für einen Füherschein braucht man da? Wird der teurer? Wie sieht es mit der Aufliegelast einer solchen Fuhre aus? >50kg? Dann ist ne fettere Karre nötig. Wird die teurer? Wahrscheinlich immer ja, wenn es um teurer oder nicht geht.

    Dann nochmal die Materialfrage. Bei Holz ist ein Kurs in Holzkunde (Tischlerkursus o.ä.) wirklich unverzichtbar. Auch wenn man im wiki oder auf sonstigen Seiten alles nachlesen kann/könnte, erhöht dieser puristisch autodidaktische Weg die Fehlerquote, die dann auch Materialkosten berührt. Es wird wahrscheinlich teurer durch dummerhaftig verursachten Verschnitt, als der Tischlerkurs kosten wird.
    Dann das Werkzeug bei Holz als Material. Schiffszimmerei ist ein eigenes Untergebiet der Holzhandwerke. Würdest du ein Vikingerboot machen, wie es meine Traumtänzerpraktikanten hier an Bord meiner Titanic spontan vorschlugen, dann müßte ne Axt und ne Säge reichen.
    aber vikingerschiffe sind nach meinem Kenntnisstand erst ab einer Mindestlänge hochsseetüchtig, die den geplanten Rahmen bei Weitem sprengen würde.
    Ein Kajütendach sollte gerne 4 starke Männer aushalten können, also ca eine halbe Tonne. Entsprechend sollten die Balken und Ständer gewählt werden. Dir soll doch nich der Himmel auf den Kopf fallen

    schau dich doch mal um, werter @TE, was die Globalisierung so hergibt. Wie schippern sie andernorts auf der Welt. Was ist mit arabischen Bootsformen? Sindbad der Seefahrer war auch auf dem Ozean unterwegs. Die Meerrumpfboote des ozeanischen Raums? Die dort verwendung findenden Krabbenscherensegel? Nach meiner Kenntnis die ausgefeiltste Segeltechnik aus tradierter Sortierung. Oder was ist mit den Schlickrutscher mit seitschwertern? in Holland sehr beliebt. Die sind auch Nordseeauglich, denn hier lag mal vor einem viertel Jahrhundert ein solches Schmuckstück in der 15m-Dimension. Irre das Teil. Und die waren zu Besuch hergeschippert von Holland aus..
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  5. ehemaliger Mitarbeiter Benutzerbild von MasterZelgadis
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    #35
    @Eschirf: Bemüh mal bitte Google und du wirst sehen, dass es eine große Community an Selbstbauern gibt und das ganze nicht so schwer sein soll. Also den Schreinermeister scheinst du dafür nicht zu brauchen, und das System sieht recht einfach aus.
    Für den TE kann ich nicht sprechen, aber falls du mich mit angesprochen hast, ich habe alle nötigen Scheine um ein 20m Boot sowohl unter Segel oder Motor auf dem Wasser als auch auf der Straße zu bewegen. Das Auto reicht eventuell nicht für die 20m, aber für einen der angepeilten Jollenkreuzer sehr sicher.
    Meine Links galten lediglich dem "Was ist beim Selbstbau möglich?", wobei der vagabond23 schon grenzwertig ist, allerdings auch für den Erstselbstbau als geeignet eingestuft wird. Wie glaubwürdig das ist, ist die andere Frage. Der Link diente auch eher der Veranschaulichung generell über die Lösung, wie das Dach da verbaut ist. Außerdem wäre das wohl der Einstieg in die Seetüchtigkeit. Ich denke ein Bau der Vagabond23 wäre übertrieben.
    Dennoch, man findet viele Berichte, gerade über den Bau der Diabolo, wo das ganze sehr einfach dargestellt wird. Klar, man sollte keine 2 linken Hände haben, aber ich denke mal dass mit genug Motivation (und einem gewissen finanziellen Polster) so ein Projekt durchaus realistisch ist.
    Dass dem Threadersteller die Notwendigkeit der entsprechenden Räumlichkeiten zum Bau bekannt ist hat er schon geschrieben.
    Klar, man sollte genau schauen, was braucht man an Material, was braucht man an Werkzeug, was kostet die Hallenmiete...
    Aber da hört es nicht auf. Wohin mit dem Boot, wenns fertig ist? Versicherung kostet und ist Pflicht. Liegeplatzgebühr, oder wie ich damals die Erfahrung gemacht habe: gibt es überhaupt einen freien Liegeplatz in der Wunschmarina. Ansonsten Ausweichpläne, hat man einen Parkplatz wo man es getrailert parken kann?

    Aber ich denke bis auf die etwas naive Segelerfahrung geht der TE recht bedacht an die Sache heran, so machts jedenfalls den Eindruck


    edit: Ich glaube du hast den Begriff "Trailergewicht" falsch verstanden, das ist nicht das Gewicht, das der Trailer wiegt, sondern soviel ich weiß die Traglast die der Trailer aushält. Ein Trailer, der über eine Tonne wiegt, kann eine weitaus größere Yacht tragen, als einen kleinen Jollenkreuzer

    edit 2: Man sollte allerdings wirklich bei aller Euphorie nicht vergessen, dass Bootsbauer ein Ausbildungsberuf ist. Also Know How gehört dazu. Vor allem wenn es hinterher an die Ausstattung des Innenraumes geht. Und auch dabei muss an die Stabilität des Bootes gedacht werden. Wenn man alles schwere auf eine Seite packt wird man bei der Jungfernfahrt auch doof gucken

    edit 3: und wenn ich mir sowas schon wieder angucke, dann frage ich mich echt, wo die Grenzen beim Selbstbau sind :-D
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    Geändert von MasterZelgadis (13.04.2012 um 17:38 Uhr)
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  6. Banned
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    #36
    Krass! Es gibt keine Grenzen

    ne, @MZ, daß du offenbar weißt, wovon du sprichst, ist absolut erkennbar. Beim TE bin ich mir aber nicht so sicher, daß er die Ausmaße der Begleit- und Folgekosten tatsächlich auf der Rolle hat. Ist ja auch nix Schlimmes. Dazu stellt er doch die Fragen in den Raum.

    Was das Gewicht angeht, hast du recht. Die andere Zahl war wohl die Verdrängung. Was jedoch nix ändert an den Kosten für einen eigenen Trailer. Oder die Liegekosten an einer Marina. Oder oder eben.

    Die Adelie14, die beim Vagabond23 mit im Katalog war, wird dort als unkenterbar und ozeantauglich beschrieben. Das Teil sieht aus wie ein Spielzeug, aber würde als Bausatz komplett auch 3,5k€ plus Versand kosten. Wenn es fertig ist, wiegt es auch über eine Tonne und braucht mehr Platz als ein PKW. Hier bei mir würde ich so ein Ding unter ner Plane auf dem Hof überwintern und im Sommer vorm deich liegen lassen. Dann kostet das nix, aber man ist umfassend tideabhängig.
    Wie man sowas in der Binnenschiffart mit low-budget-Lösungen totschlägt, ist mir nicht bekannt. Da muß man wohl einen Gönner mit Bootsschuppen kennen
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  7. ehemaliger Mitarbeiter Benutzerbild von MasterZelgadis
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    #37
    Na wie gesagt, ab auf nen Trailer und auf den Parkplatz wäre eine Möglichkeit, wenn man einen hat. Ein Nachbar hat sein aufgetrailert Boot im Garten stehen, Größenklasse etwa die Vagabond23.
    Man sollte sich um alles vorher Gedanken machen. Am besten ist es man macht eine Liste mit Dingen, die einem einfallen, und ordnet das dann, trägt ungefähre Kosten ein. Dabei wirklich an alles denken, denn auch Kleinkram macht Mist.

    Ich persönlich finde den Seeteufel von segger-boote ziemlich schön, denke das wär was für mich. Ich denke das kommt in die längerfristige Planung
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  8. Ice Imp Benutzerbild von FFreak
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    #38
    Oder bei einem Bauern in der Umgebung mal anfragen. Teilweise sind da ja Hallen (oder zumindest reichlich Platz) vorhanden.
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  9. Hydra
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    #39
    Ich bin selbst mal auf dem Mittelmeer/Adria (das im Vergleich zur Nordsee das reinste Planschbecken ist) bei einem spätem Frühlungssturm mitgesegelt.
    Wir waren auf einer Segelyacht mit IIRC ~34 Fuß Länge unterwegs. (3x 2 Mann Kajüten) und haben eine Bootsüberführung von Kroatien in die Türkei mitgemacht.
    der Sturm war in keinster weise außergewöhnlich, aber wenn man mal auf so einem kleinen Boot schweren Seegang erlebt hat der einige Stunden andauert entwickelt man einen neuen Respekt vor der Natur. In dieser Dimension sind die Boote zwar hochseetauglich aber ein Unwetter bedeutet trotzdem ein Kampf mit der Natur wie man ihn heute im Alltag nicht mehr erlebt.
    Wenn man viel Segelerfahrung hat kann man sicher mit so einem Unwetter gut umgehen und kommt auch mit der Belastung gut zurecht (körperlich und psychisch Anstrengend). Als Segellaie sollte man da auf jeden Fall klein Anfangen (am besten Binnengewässer-Mittelmeer und dann erst Nordsee/Ozeane).
    Bitte überlege dir das mit der Hochseefahrerei echt gut. Bei schwerem Seegang wird auf der Nordsee die Wellenhöhe ohne Probleme die Länge deines Bootes überschreiten.

    Zur Material Wahl:
    Holzboote sind schön und gut, aber es gibt viele Gründe warum man heute Boote aus Fiberglas/Kunstharzen baut.
    Holzboote sind nicht trivial in der Herstellung. Holzbau hat seine ganz eigenen Anforderungen an Statik und Festigkeitslehre. So müssen zum Beispiel Mastfuß und Spur ausreichend stabil verbaut sein. Dein Kollege mag zwar Schreiner sein, aber ist er wirklich in der Lage eine so komplexe Sache auch vollständig durchzurechnen. (Es hört sich ja eher so an als würde er mal aushelfen wäre aber kein voller Partner)
    Holzboote sind teuer.
    Beim Bau eines Bootes aus Holz benötigt man in der Regel viel hochwertiges Holz das nicht gerade billig ist. Ob man geeignete Holzsorten überhaupt in der Region bekommt oder man sie über größere Entfernungen Liefern lassen muss kommt da noch dazu.
    Holzboote sind sehr Aufwendig in der Instandhaltung und Unterhaltung. Verwendet man keine tropischen Hart/Edelhölzer (Die hier den Kostenrahmen um Dimensionen sprengen) muss jede Stelle am Boot regelmäßig behandelt werden da Salzwasser und Muscheln nicht die beste Umgebung für in der Natur verrottende Materialien sind.

    Ich würde dir raten vielleicht erstmal einen Segelschein zu machen und im Bereich Bootsbau klein starten Zum Beispiel mit einem Modell 1:10 oder 1:5 um ein Gefühl für Konstruktion, Verarbeitung und Ergebnis zu erhalten. (Wieviel Holz braucht man denn eigentlich für so ein kleines Modell, wie schwer wird das Ganze, auf welche konstruktiven Dinge muss man achten usw). Wenn du sagst sowas ist dir zu weit von deinem Ziel entfernt wäre vielleicht ein (einfaches) Ruderboot auch ein interessanter Anfang (Wenn ich mich nicht recht täusche kann man das dann auch ohne Bootsschein fahren).

    Von der Fahrerlaubnis abgesehen kann ich mir gut Vorstellen, dass man in Deutschland Boote ab einer bestimmten Größe als Teilnehmer am Wasserverkehr von einer technischen Dienststelle abnehmen lassen muss. (TÜV, Bundesamt für Seeschifffahrt oder so etwas in der Art) Im Wasser kommen dann sicherlich auch noch jede Menge Umweltauflagen hinzu (Welche Lacke dürfen verwendet werden um Muschelbefall zu reduzieren usw.)

    Insgesamt ein sehr interessantes Projekt, bei dem aber wie du schon selbst erkannt hast eine sorgfältige Planung sinnvoll ist.



    Hin und wieder wurden hier die Preislisten von Doktor Segger Boote ind die Runde geworfen.
    Kleiner Hinweis hierzu: alle Preise ohne Mehwertsteuer und vom Stand 2007 (also vor 5 Jahren).
    Geändert von AlphaOmega (13.04.2012 um 23:23 Uhr)
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  10. ehemaliger Mitarbeiter Benutzerbild von Trollchen
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    #40
    Holzbootbau mit heimischen Hölzern hochseetauglich könnte wirklich heikel werden (Eichen sind ja deutlich seltener geworden und reichlich teuer),
    die hier wollen ja ein Wikingerboot bauen:
    [YOUTUBE]Rqk3eOBmjlY[/YOUTUBE]
    Wie wird ein Wikingerschiff gebaut?

    Kann halt auch ins Auge gehen sowas.

    Ich hab mir ja in Dänemark das Wikingerschiffsmuseum angeguckt, da gab es auch einen Teil der Ausstellung zur Sea Stallion, gab da auch Filme, also ich hätte da nicht an Bord sein wollen
    Und der Kahn war wirklich von Profis nachgebaut und seetauglich.

    The sailing to the Isle of Man proved to be the most dramatic of the trip so far. We had anticipated fairly heavy winds and seas travelling through the North Channel but we got a little more than we had been reckoning on as the day wore on.

    Both the winds and the waves increased and early on in the afternoon we were given the command to out on our survival suits. This doesn't mean we were in any immediate danger - rather it's a sensible precaution to be ready and prepared for the bad weather rather than trying to react when it's too late.

    On 'Stormy Monday' as it's now been dubbed, this turned out to be a wise decision on the part of the skipper as shortly afterwards, the leather strap holding the rudder in place (which had failed while sailing up the Norwegian coast) broke again.

    This time however we were far more prepared and must quicker to react to the situation. We dropped the yard diagonally across the ship so the sail was kept well out of the water and began to reef the sail while the boat builders repaired the rudder.

    However, being without the rudder meant that we could no longer steer the ship head on into the waves and very quickly ended up broadside to the swells. This lasted for roughly 15 minutes or so and the ship surprised us all with just how stable in was in these kinds of extreme conditions.

    Once the rudder was repaired, we raised the sail again which had been fully reefed down so that we were sailing with just 18 out of our usual 112 square meters of sail. Even so, we were still running at just under 10 knots making it one of the quickest and certainly one of the most dramatic days the Sea Stallion has had.

    Quelle
    _______________
    "Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur." Oscar Wilde

    "Millionen Menschen sehnen sich nach Unsterblichkeit - und wissen an einem verregneten Sonntag Nachmittag doch nichts mit sich anzufangen." Susan Erks

    waraddict, wtf lfg, ivy, *summ* Was zum grübeln * !
    und Trollchen auf youtube und trollchen.com
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  11. ehemaliger Mitarbeiter Benutzerbild von MasterZelgadis
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    #41
    Mit heimischen Hölzern hat das wenig zu tun, für den Bootsbau wird in der Regel Bootsbausperrholz genommen. Auch da gibts es Unterschiede. Ja, es hat einen Grund, warum Boote heute aus Kunststoffen gebaut werden, es ist billiger. Aber nur in der professionellen Fertigung. Man muss beachten, dass man für Kunststofffertigung eine Form anfertigen muss, in die der Kunststoff gegossen wird. Man baut den Rumpf also zweimal. Das ist billig, wenn man viele Boote bauen will, aber für eine Einzelanfertigung ist Holz immernoch das Mittel der Wahl.
    Und das ist nicht weniger Hochseetauglich als Kunststoff. Viele der Links die hier zusammen gekommen sind beweisen, dass es möglich ist. Allerdings nicht bei der Größenklasse, die wir hier anpeilen.
    Hier ist im 2. Kapitel einiges interessantes über den Werkstoff zu lesen
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  12. Lightning Drake Benutzerbild von Meister Dackel
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    #42
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    Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Arbeitest du etwa bei VW oder wer zahlt dir utopische Unsummen?

    Bankkaufmann

    @MasterZelgadis: Klasse Buchtipp! Ja wie gesagt den Schein mache ich später, ich muss erstmal noch einen richtigen Führerschein machen (hatte zwar das Geld zusammen, aber dann musste es eine Dean Razorback E-Gitarre werden -.- )


    Zum Tischlern kann ich sagen, habe Kumpels die sowas beruflich machen, das dürfte kein PRoblem sein.

    Krass, jetzt kommen hier so viele Informationen zusammen, da muss ich mich erstmal in Ruhe durchlesen... Wie sieht es denn aus wenn ich mein Boot aus Holz baue, und das innen mit Fiberglas und Kunstharzen stabilisiere? Oder sieht das optisch gar nicht viel anders aus, denn wie gesagt, diese alte Holzoptik gefällt mir total!
    Was auch sicher cool ist, ist so ein /WIkingerschiff/ Drachenboot, Aber das muss bestimmt um einiges breiter und länger sein, allerdings habe ich mal gesehen, das man über das Deck soeines Wikingerschiffes Abends ein grosses Zelt spannen kann, zum drinnen feiern und schlafen. Abre für soetwas fehlt mir (bisher) deffinitiv das know how.


    Uff, und danke wegen demHinweis mit der Preisliste, ich sende heute Abend mal eine Email, ob ich bitte eine Aktuelle PReisliste haben könnte und wie es aussieht, ob bei den verschiedenen Bausätzen das komplette Material dabei ist, bzww. ob man den Mast und taue/ segel noch selbst besorgen müsste und was an werkzeug dabei sein würde.

    Aber jetzt erstmal auf zur Arbeit :/
    _______________
    IGN: Xun Chang Xian
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  13. Ice Imp Benutzerbild von FFreak
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    #43
    Kunststoff gammelt auch nicht.

    @Dackel:
    An deiner Stelle: Schritt für Schritt vorgehen.
    -Führerschein
    -Botsführerschein
    -Bau planen

    Ohne Führerschein kannst du nichtmal irgendwelche Holzplatten von A nach B bringen.
    Alles gleichzeitig anzufangen wird zu nichts führen.
    Mit Zitat antworten

  14. ehemaliger Mitarbeiter Benutzerbild von MasterZelgadis
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    #44
    Mit Epoxi behandeltes Bootsbausperrholz auch nicht
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  15. Lightning Drake Benutzerbild von Meister Dackel
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    #45
    Zitat:

    Zitat von FFreak Beitrag anzeigen

    @Dackel:
    An deiner Stelle: Schritt für Schritt vorgehen.
    -Führerschein
    -Botsführerschein
    -Bau planen

    Ohne Führerschein kannst du nichtmal irgendwelche Holzplatten von A nach B bringen.
    Alles gleichzeitig anzufangen wird zu nichts führen.

    Ich weiß, zum Glück bin ich ein geduldiger Mensch Wie bereits erwähnt plane ich Anfang 2013 mit dem Bootsbau zu beginnen.
    _______________
    IGN: Xun Chang Xian
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