In der Charaktererstellung bemühte er sich zunächst um den hässlichsten und den niedlichsten Asura, was dann eine Palette von Harry Potters Kreacher bis zu einem Hello Kitty-ähnlichen Wesen ergab. Dennoch sind die einzelnen Gesichtszüge immer kontrollierbar und wie bei den anderen Rassen innerhalb gewisser Grenzen abgesteckt.
Im Startgebiet findet man auch gleich ein schachähnliches Minispiel, bei dem man mit kleinen Golems gegeneinander kämpft. Auch größere Golems kann man getunt gegeneinander antreten lassen.
Überraschende Erlebnisse hatte der Autor mit einem Vergrößerungsstrahl, den er im Laboratorium fand und damit die kleinen Asuraassistenten vergrößern wollte, die sich zuvor selber geschrumpft hatten. Ungünstig, wenn man sich dann auf einmal Auge in Auge mit asuragroßen Mücken befindet, die gerade vorbeigeflogen waren, als man den Strahl abgefeuert hatte.
In einem dynamischen Event mussten unvorsichtige Asurakinder, die in ihrem Laboratorium Feuerelementare, Riesenyaks und Ähnliches heraufbeschworen hatten, beschützt werden. Leider lernen sie daraus nicht viel, sondern stürzen sich gleich in die nächste Unvorsichtigkeit, um sich vom Helden retten zu lassen.
Dass auch Asura mit der Energiekrise zu kämpfen haben, zeigt eine weitere Aufgabe, in der unkontrollierte Energieressourcen beim Optikarium wieder in ihre Kraftzellen zurückgebracht werden müssen. Während dies schnell bewerkstelligt werden konnte, behinderten skrupellose rivalisierende Asurawissenschaftler den Helden und mussten gleichzeitig eingedämmt werden. Die Konkurrenten geben aber keine Ruhe und belästigen ihn auch weiterhin, stehlen Laboratoriumsvorräte oder die Golems eines Freundes, um diese dann in einer Armee zum Kampf antreten zu lassen.
Kontrolle über das Wetter? Einen Blitzsturm entfachen oder heilenden Regen herbeischwören? Leicht gemacht, könnte man denken, wenn man von einem Golem einen anscheinend godmode-ähnlichen Wetterstab in die Hand gedrückt bekommt. Dass die neue Waffe, deren Fertigkeiten die Skillbar ersetzt, leider auch einen Rückschlag mit Grilleffekt auf den Charakter besitzt, hat er wohl verschwiegen.
Die Asurahauptstadt selber ist ein Wunder der Ingenieurskunst. Geometrische Gebilde schweben in der Luft, wobei die ganze Stadt aus einem riesigen berggleichen Würfel geschnitzt ist. In der persönlichen Geschichte kann man sich überdies am Stadtrand ein kleines Laboratorium erstellen.
Insgesamt drehen sich die Erlebnisse im Startgebiet um den richtigen Gebrauch der Technik im Kampf gegen alle möglichen Gefahren, vor allem gegen die rivalisierenden Wissenschaftler oder zufällige, von anderen Asuras heraufbeschworene Bedrohungen. In der persönlichen Geschichte wird man von der legendären Zojja begleitet, die einen in der Anwendung der Golemtechnologie berät. Im Gegensatz zu manch eher ernsthaft angelegten Völkern verspricht das Spielen eines Asuras von Anfang viel Spaß. Jeder, der schon immer mal einen verrückten Wissenschaftler spielen wollte, ist hier gut bedient.
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