Alle Redakteure bei Gamebreaker.tv spielen gerne MMOs. Wirklich alle? Zumindest nicht Austin Regimbal. Bislang konnte er diesem Spielegenre nichts abgewinnen und war überzeugter Singleplayer. Bis er Guild Wars 2 kennenlernte. Potentielle Ansteckungsgefahr durch ArenaNets Konzept macht er an fünf Punkten fest:
Deutsche Zusammenfassung |
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- Nicht "holen" spielen: Wie beim Stöckchenspiel mit dem Hund muss man sich in einem normalen MMO immer wieder gleichförmige Quests abholen und diese in pawlowscher Manier abarbeiten. Ganz anders in Guild Wars 2, wo man bereits zu Beginn des Spiels in dynamische Events reingezogen wird, die die Story voran bringen.
- Vereinnahmende Spielwelt: Ermüdend findet Regimbal auch, dass Quest-NPCs einen normalerweise mit einer "Wall of Text" zuschütten. Eigentlich sollte man dadurch in die Fantasiewelt des Spiels eintauchen können, jedoch findet der Autor diese Methode mehr als langweilig. In Guild Wars 2 dagegen nimmt der Spieler mithilfe der dynamischen Events sofort und unmittelbar am Geschehen teil, ohne sich erst einmal "zutexten" lassen zu müssen.
- Diesmal wird's persönlich: Singleplayer schätzen es, der alleinige Held und Weltretter zu sein und die Spielkonsole dabei (fast) jederzeit aus der Hand legen zu können. In einem MMO fühlen sich viele Spieler dagegen gezwungen, zu bestimmten Zeiten präsent sein zu müssen, da viele Aufgaben nur gemeinsam erledigt werden können. Und dabei auch noch das Gefühl vermittelt zu bekommen, nur einer unter vielen zu sein. Die Betonung auf die persönliche Geschichte in Guild Wars 2 gibt dem Spieler jedoch das Gefühl, auch in einem MMO eine tragende Rolle zu spielen und zeitlich nicht nur von anderen abhängig zu sein.
- Konkurrenzdenken ausgeschaltet: Viele werden davon abgeschreckt, dass in einem MMO immer einer lauert, der einem einen lootträchtigen Boss oder Quest wegschnappt, was einen wiederum zu langen Wartezeiten verurteilt, bevor man selber zum Zug kommt. In Guild Wars 2 kommt jeder auf seine Kosten, jeder kann sich beteiligen, jeder bekommt Belohnungen für erledigte Aufgaben.
- Der Preis stimmt! Schnell gerät man in einem MMO mit monatlichen Gebühren in den allseits bekannten Teufelskreis: Man zahlt eine feste Gebühr, also will man die Zeit auch gebührend ausnützen.Dadurch erreicht man viel im Spiel, also hört man nicht einfach damit auf und zahlt weiter... Für jemanden, der gerne verschiedene Spiele gleichzeitig spielt, ist das ziemlich unattraktiv. In Guild Wars 2 sind nur einmalig die Erwerbskosten zu zahlen und alle weiteren Kosten optional.
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Vielen Dank an Chaos-man für die Meldung des Artikels.
Quellen: Gamebreakter.tv
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