1.) War dieses mAT (wie im April bereits) nicht fair, da eindeutig viele europäische Gilden durch die schlechte Server-Performance benachteiligt wurden.
2.) Das Goldcape von Yuli daran rechtzufertigen, dass sie das Glück hatten 9 mal connecten zu können, finde ich doch sehr schwach. Glück sollte im PvP höchstens dann spielentscheidend sein, wenn dies durch taktische oder spielerische Leistungen IM Spiel erzwungen wird. Ich möchte die Leistung von Yuli nicht schmälern aber bei einem fairen mAT wäre wohl so einiges anders verlaufen.
3.) Das Goldcape von [Boo] war sicher nicht unverdient. Denn [Boo] hatte eine perfekte Selbsteinschätzung an den Tag gelegt und ein OP-Build das komplette Mat durchgezogen. Es sei ihnen gegönnt, denn keiner konnte auf diesem OP-Niveau damals mithalten bzw. viele Gilden weigerten sich letztendlich ein Faceroll-Build zu spielen und versuchten es durch interessante oder manchmal auch absurden Taktiken/Skills jenes Build zu kontern.
4.) Warum kannst du die Silver-Capes für die amerikanischen Gilden nicht nachvollziehen aber im Gegenzug den europäischen Gilden, die das Glück hatten zu connecten, ihre Leistung anerkennen. Die Amerikaner können nichts dafür, dass Anet sich nicht um ihre europäische Community kümmert. Und wenn Anet diese mAT´s als normal empfindet, dann bleibt uns nichts anderes übrig als dies zu akzeptieren und im Falle jener Unzufriedenheit mit Protest zu agieren. Ob der Protest auf Gehör stößt, ist wiederum sehr unwahrscheinlich.
Letztendlich gebe ich dir in einem Punkt recht. Den Fehler bei den Spielern zu suchen ist vollkommen falsch. Es sei jedem gegönnt, der das Glück hatte mehr als einmal connecten zu können um aktiv am Spielgeschehen teilzunehmen. Es ist wohl mehr die Tatsache, dass Anet seit längerer Zeit das Kapitel GW 1 bereits abgeschlossen hat. Das Spiel verrottet und bringt wahrscheinlich kein Geld mehr ein um es weiter aktiv am Leben zu erhalten. Neid und Missgunst unter der Community entsteht nur dann, wenn man sich benachteiligt fühlt. Anet scheint dies letztendlich egal zu sein, denn ihr kompletter Fokus liegt auf GW 2. Ich hoffe, dass sie aus den Fehlern von GW 1 lernen und in GW 2 nicht wieder versagen. Das Potential und die Plattform für seriösen E-Sport hatte GW 1 definitiv, doch es scheiterte an der Kompetenz für Vermarktung und Sponsering (Nicht zu vergessen ist ihre miserable Balance-Politik, die die Atraktivität im PvP-Bereich zu sehr in Mitleidenschaft zog). Ob GW 2 dieses Potential haben wird ist noch fraglich.













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