Guild Wars 2: Colin Johanson über den Spaß am Spiel
Wie bemisst man den Erfolg eines Spiels, fragt sich Lead Content Entwickler Colin Johanson im neuesten Blogpost und geht dieser Frage etwas genauer nach. Bislang entschied sich der Erfolg eines MMOs meist an der Zahl der Abonnenten. Um diese möglichst lange bei der Stange zu halten, hängte man daher die Karotte ziemlich hoch, sprich, man sorgte mit Grind, Glücksfaktor und dem Zwang zu unendlichen Wiederholungen von Spielinhalten die Spieler dazu, möglichst lange dabei zu bleiben. Allerdings machen derartige Motivationsanreize nur einem geringeren Teil der Spieler Freude und führen bei den meisten irgendwann unweigerlich zu Frustration über das einst hochgelobte Lieblingsspiel.
Daher überlegten sich die Verantwortlichen schon sehr früh bei ArenaNet, wie sie ihre Fans bei Laune halten wollten, schließlich musste es ja da noch etwas anderes geben. Und sie suchten und fanden es, wie sie meinen. Mit Spaß möchten sie die Spieler an Guild Wars 2 fesseln und daher sagen sie uns im Blogpost auch gleich, was sie darunter verstehen. Aber, wird sich der kritische Leser gleich fragen, verstehen denn die Fans auch dasselbe darunter? Um das zu überprüfen und zu sehen, ob "Spaß" in größeren Teilen der Spielerschaft gleich empfunden wird, ging ArenaNet schon früh aus dem stillen Entwicklerkämmerchen heraus und band ein QA (Quality Assurance) -Team in die Tests ein. Nun, mag der wohl informierte Spieler einwenden, das machen doch auch viele. Richtig, aber ArenaNet bindet nicht nur ein internes Testteam ein, sondern die gesamte interessierte Spielerschaft (die nebenbei durch den Vorverkauf gleich an Guild Wars 2 gebunden wird, das steht jedoch auf einem anderen Blatt). Als großes Testpublikum dürfen die Fans an verschiedenen Events teilnehmen und sollen im Spiel sowie im Forum ihre Meinung und gefundene Fehler kund tun. Auch nichts Neues? Mag sein, allerdings muss man ihnen zugestehen, dass sie versuchen, einen engen Kontakt zu den Spielern zu halten und dass sie immer wieder betonen, wie wichtig ihnen deren Ansichten über das Spiel sind. Und in dieser Beziehung gehen sie vielleicht doch etwas weiter als andere Spieleschmieden.
Martin Kerstein hat den gesamten Blogpost übrigens schon übersetzt.
Und wieder einmal hat Skorbut die Augen offen gehalten und uns sofort auf die News aufmerksam gemacht, danke!
Quellen: ArenaNet Blog













, ich bin per Zufall in der ersten Beta an dem Ort in Götterfels vorbeigekommen und es gefiel mir richtig toll!
wir wollen so langsam das Spiel zocken - denn wen wollen sie noch überzeugen? Die letzten Skeptiker bzw. Noch-nicht-Wissende lassen sich mMn nur noch mit einem fertigen Produkt, Trial-Accounts und begeisterten (spielenden!) Freunden überzeugen.


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