Guild Wars 2: Mike O'Brien zur Sicherheit der Accounts
Das Thema "Accountsicherheit" beschäftigt Spieler und ArenaNet seit dem Release von Guild Wars 2 gleichermaßen. Der anfragengeplagte Support wurde aufgestockt und die Entwickler durften sich neben der Bugbehebung im Spiel noch mit effektiven Abwehrmaßnahmen gegen Angriffe auf die Zugangsdaten der Spieler auseinandersetzen.
Nun äußert sich ArenaNet Chef Mike O'Brien selber in einen zusammenfassenden Artikel zur Sicherheit der Accounts und weist nochmals dringlich darauf hin, wie wichtig es ist, ein einzigartiges Passwort für das Spiel zu verwenden, da die Angriffe hauptsächlich möglich sind, weil die Hacker bereits Daten von anderen Spielaccounts besitzen. Während die Empfehlungen früher dahin gingen, ein möglichst sicheres Passwort (Kombination von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen) zu verwenden, genügt dieser Schutz heutzutage nicht mehr.
O'Brien gibt ein wenig Einblick in die Vorgehensweise bei ArenaNet und schildert, dass es dort möglich ist, die Angriffe in Echtzeit mitzuverfolgen, was essentiell ist, um die Hackmechaniken und -methoden nachvollziehen zu können. Er betont, dass diese Angriffe in jüngster Zeit allgemein ein massives Ausmaß angenommen haben, wovon alle größeren Spielehersteller betroffen sind.
Zum Schutz der Accounts wurde daher das System der E-Mail-Authentifizierung eingeführt, dennoch werden immer noch Spieler gehackt. Dies liegt aber auch daran, dass ein Drittel der Spieler ihre E-Mail-Adressen noch nicht bestätigt hat oder dass die Hacker auch die E-Mail-Zugänge selber besitzen. Daher sollte man für die Einlogg-E-Mail und den Guild Wars 2 Account auf keinen Fall das gleiche Passwort verwenden. Um die Sicherheitsmaßnahmen weiterhin zu verbessern, möchte ArenaNet die Spieler dazu bringen, die Zwei-Faktoren-Authentifizierung zu verwenden und hat eine schwarze Liste mit Passwörtern (die bereits 20 Mio. umfasst) angelegt, die von den Hackern bei ihren Angriffsversuchen bereits verwendet worden sind.
Da es für ArenaNet aber nicht immer einfach ist, echte Einloggversuche von Spielern von denen der Hacker zu unterscheiden, werden in wenigen Wochen alle Spieler aufgefordert werden, ihr Passwort nochmals zu ändern, damit alle bisherigen auf die schwarze Liste gesetzt werden können.
Im Netz herumgeisternde Gerüchte über einen Hack der Guild Wars 2-Datenbanken selber schließt O'Brien aus. Falls es ein derartiges Vorkommnis geben sollte, werden die Spieler auch sofort darüber informiert werden. Versuchen Hacker über gestohlene Accounts Edelsteine im Spiel zu kaufen, hat ArenaNet ebenfalls Maßnahmen ergriffen, dies zu verhindern. Sollte man dennoch berechtigte Forderungen nachweisen können, dass die Kreditkarte dadurch belastet worden ist, kann man sich an den Support wenden.
Da Hacker in der Datenbeschaffung äußerst varianten- und ideenreich sind, erläutert O'Brien kurz die Gefahren des Phishings, Social Engineerings, von Trojanern, Spyware und E-Mail-Sicherheit.
Zum Schluss weist er auf die lapidare Tatsache hin, dass es diese ganzen Angriffe in diesem Ausmaß nicht gäbe, wenn kein Markt vorhanden wäre, auf dem Spieler Ingame-Gold unter der Hand gegen echtes Geld einkaufen, womit wir wieder beim Thema Goldselling wären. Auch deshalb hat ArenaNet in Guild Wars 2 den Kauf von Gold legitimiert, was eigentlich über den Gemshop in geregelte Bahnen gelenkt werden soll.
Vielen Dank auch an Skorbut für die Meldung der News.
Quellen: Guild Wars 2 (offizielle Seite)














... eventuell sollten einige mal den original post lesen und nicht nur die verkürzte wartowernews ... dann würde man auch nicht zu dem schluß kommen das diese blacklist und die erzwungene pw-änderung nichts bringt

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