NCSoft bannt Accounts registrierter Sexualstraftäter
Zwar möchte man in der Weihnachtszeit nur ungern an derartige Dinge denken und sich lieber eine heile, friedvolle Welt ohne Ausbeutung und Missbrauch zurechtstricken, nichtsdestotrotz sind diese Verbrechen leider stets präsent. Sexuelle Straftäter nutzen bekanntermaßen gerne alle möglichen medialen Plattformen, um an ihre Opfer heranzukommen. Auch die MMOs werden davon nicht verschont, wo die Täter unter einem Pseudonym zu ihren potentiellen (jugendlichen) Opfern Kontakte knüpfen können.
Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric T. Schneiderman hat daher eine Initiative ins Leben gerufen, an der sich namhafte Spielepublisher beteiligen, um die Accounts registrierter Sexualstraftäter zu bannen. Durch die "Operation Game Over" konnten in der Onlinegaming-Branche bereits 5.600 Accounts geschlossen werden. Neben namhaften Herstellern und Publishern wie Blizzard, EA, Warner, Apple, Microsoft u.a. beteiligt sich nun auch NCSOFT an dem Projekt. In New York werden alle Internetidentitäten der Täter aufgezeichnet und an die an der Initiative beteiligten Firmen weitergeleitet.
Natürlich ist ein derartiges Projekt begrüßenswert und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, um den Schutz der Jugendlichen vor derartigen Verbrechern zu erhöhen, dennoch weiß jeder, der sich mit den Mechanismen des Internets auskennt, wie leicht man sich eine neue Identität zulegen kann. Daher muss trotz aller Schutzmaßnahmen von der Gesetzesseite her immer die Betreuung und die Aufklärung durch die Erziehungsberechtigten an vorderster Front stehen.
Auch bei Criminologia findet man noch Näheres zu dem Projekt.
Quellen: Gamesindustry international














Lesezeichen