Inception 7/10
Sehr interessant, aber er überzeugt mich nicht so vollkommen wie manch andere hier. Was mich letztlich stört ist, dass eigentlich nur das Hauptthema der Traummanipulation rigoros ausgeschlachtet wird, jedoch nicht viel mehr kommt. Der Film mag auf seine Art packend sein, es bleibt aber eine gewisse Unbefriedigung bei mir zurück. Man wird mit phantastischen (im wahrsten Sinne) Szenen unterhalten, was für den Moment intensiver ist als bei etlichen anderen Filmen, aber es hinterlässt bei mir nicht viel – einfach weil es alles auf diesem einen Gedankenkonstrukt der Traumvernetzung beruht, und somit einfach nicht so recht in die reale Welt hineinreicht.
Verglichen mit "The Game" und "Revolver", die ich weiter oben aufgeführt hatte, fehlt mir der Ich-Bezug, bzw. halt die theoretische Realität, und, wie Afria Arterem bereits meinte: Die Handlung ist letztlich zu linear. Die beiden anderen Filme spielen mit dem Zuschauer genauso wie mit der Hauptfigur, man wird getäuscht, es wird vermeindlich aufgelöst, was aber wiederum nur eine Falle ist. Die beiden anderen Filme sind von der Handlung komplexer und in ihrer Art vielschichtig. Außerdem liefert Inception meines Erachtens nur sehr vage Botschaften an den Zuschauer, was etwas schade ist.
Nachtrag: Wobei man dann natürlich einräumen muss, dass die Bewertung sehr von der Erwartung an einen Film abhängt. Wem es darum geht, für die Dauer des Films gut unterhalten zu sein und danach auch einfach schnell damit abschließen will, dem sei der Film nur empfohlen. In der Hinsicht sind 10/10 gerechtfertigt.













Bald gibt es den Film auch hier in Deutschland auf DvD!

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