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Autor Thema
  1. Jungle Troll Benutzerbild von Noemi
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    Bezahlen wir nächstes Jahr noch mit Euro?

    #1
    Hallo Leute,

    wahrscheinlich kam das Thema schon paar mal zur Sprache, aber glaubt man den Medien, so geht es Berg ab mit dem Euro, einige sprechen sogar schon davon das das ende dieses Projekts nur eine Frage der Zeit ist-sprich Deutschland könnte schon bald wieder die Mark bekommen.

    Was meint ihr dazu wie seht ihr das?

    Lg Noemi
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    #2
    glaubte man den medien, wäre die welt schon lange untergegangen. wir werden vermutlich in 10 jahren immer noch mit euros bezahlen.
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  3. Jade Scarab Benutzerbild von Lievo
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    #3
    alleine schon aus politischen gründen wird niemand im rahmen der währungsunion zurück rudern.
    die einführung des euros war ein letzter absehbarer schritt im wandel und der bildung eines europas.
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  4. Wartower.de Staff Benutzerbild von anpera
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    Anpera
    #4
    Dann bezahlen wir in 10 Jahern eben in Yuan, was solls. ^^
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    "Bildung" kommt von "Bildschirm", nicht von "Buch", sonst müsste es ja "Buchung" heißen.(Dieter Hildebrandt)

    Ich weiß, er funktioniert nicht richtig, aber schau doch, wie schnell er ist! (Übertakter)
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  5. Banned
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    #5
    Dieses Jahr zahlen wir noch mit dem Euro, aber möglicherweise nicht mehr alle Staaten der Eurozone.
    Nächstes Jahr wird man dann hoffentlich auch beim 'harten Kern der Blöden' angesichts der reinigenden Wirkungen der nationalen Währungen wieder auf den Boden der Vernunft zurückkehren.

    Der CHF zeigt doch ziemlich klar, daß es mit Währungen anders laufen kann, wenn sie nicht zwangsverordnet sind.
    Hoffentlich vermeiden die Schweizer den Drift in den neoliberalen Fundamentalismus, sonst würden die Finanzkavallerie der Transatlantiker doch noch den Sieg erringen über die Bergindianer.
    Geändert von Eschirf (17.07.2011 um 14:54 Uhr)
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  6. Jungle Troll Benutzerbild von Noemi
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    #6
    meinst du?

    Europa war schon immer einem Wandel untergeordnet, ist dieser Wandel seit dem Euro nicht noch stärker geworden?

    Irgendwie wäre es total schade wenn der Euro nicht mehr wäre. denn finde die Noten voll schön. Anderseits war es immer voll spannend wenn man Geld wechseln musste um z.b. nach Deutschland zu gehen^^

    Aber man könnte es ja auch so sehen, es war ein Netter versuch, einen Kontinent zu Bändigen, der schon seit es Mensch auf ihm gibt, Hart Umkämpft ist. das haben die Römer bewiesen, sie konnten ihn nicht auf immer halten, der Kontinent hat sich selber wieder befreit, im Mittelalter war man dann schon soweit das man nur auf eine jeweils kleine Fläche schauen könnte und die Stabil halten, später wurden die Flächen wieder größer, aber könnte man das Projekt Euro nicht auch mit so was vergleichen.

    Zumal es ja bewiesen ist, je größer das Land desto größer die Probleme. Und Europa ist relativ klein, wobei eine riesige Menge Menschen kommt, also, im Übertarngenen sinne kann es klappen, aber nur wenn eine Macht eine nicht zu große Menge Menschen kontrolliert, ansonsten läuft es aus dem Ruder.

    Sprich, das Projekt Euro anredest angehen, nicht Europa ist ein Staat sondern wie zuvor, jeder Staat hat seine ganz eigenen regeln und Gesetze und seine eigene Währung, in dem Falle die gleiche wie alle andern, aber auf dem Aktien Markt, wird der Deutsche Euro zu einem andern Kurs gehandelt wie z.b. der Griechische Euro, so wäre Griechenland selber schuld wenn sie Pleite gehen würden, sie würden auch nicht den ganze Euroraum ins verderben ziehen, weil sie nur ihre Währung ins bodenlose Stürzen. Und somit würde Der Eurokurs wieder Steigen.

    -> Die gleiche Währung für alle, jede Note wird überall angenommen, nur der wert einer note ist in jedem land verschieden, z.b. für 10 euro bekomme ich in Deutschland, z.b. 30 griechische Euros. oder vll nur 9 Französische Euros
    versteht ihr?

    Ich will nicht das der Anschein aufkommt es würde mich freuen wenn das ganze zu ende geht, nein ganz im gegen teil, ich versuche nur es zu beschreiben wie ich es sehe^^.

    lg Noemi
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    Geändert von Noemi (17.07.2011 um 15:07 Uhr)
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  7. Sand Giant Benutzerbild von qaLa
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    #7
    Wie bequem.

    Wird die Wirtschaftsapokalypse kommen und das gesamte Europäische Finanzsystem von einem Jahr auf's nächste zusammenbrechen, so "hat man es doch kommen sehen". Wenn nicht, dann lässt man alles wie gehabt und Themen wie diese interessieren keinen und werden schlicht vergessen.

    Abgesehen davon, dass niemand die Entwicklungen vorhersagen kann, nicht ihre Art, ihre Geschwindigkeit, ihre Ausmaße, keine der großen Dimensionen und schon gar nicht ein Detail, was bringt denn die Spekulation?

    Sagen wir es kommt nun 70% ja, 30% nein, oder 45%ja, 50% nein, 5% vielleicht, was ziehst du für dich daraus, TE? Ausser einer mini-Statistik, die nichtmal ansatzweise den Durchschnittsbürger, repräsentiert und eine Person eines gewissen Kreises nur unzulänglich.

    Ein anderes Ziel könnte eine Diskussion sein, aber andererseits wird das bereits in mindestens 2 weiteren Threads behandelt und es ist schwierig sich etwas anderes als deren Ausgang vorzustellen, als "sinnvolle" Argumente für und gegen etwas, wovon niemand behaupten kann mit welcher Wahrscheinlichkeit es eintritt.


    Da bleibt das "why", es sei denn es ist das blinde Prophezeien, des Prophezeiens halber.



    qaLa
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    "Cuz GW iz dead or wut?" - AmunRa

    qaLa
    Ehemals Pitchblack.
    (BVB)

    Es ist menschlich, dass Menschen menschliches Verhalten unmenschlich finden.
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  8. Jade Scarab Benutzerbild von Lievo
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    Lievo Maximus
    #8
    Zitat:

    Zitat von Noemi Beitrag anzeigen


    Europa war schon immer einem Wandel untergeordnet, ist dieser Wandel seit dem Euro nicht noch stärker geworden?

    Seit Einführung der ersten Freihandelszonen wurde an dem Projekt 1 Europa gearbeitet. Die einheitliche Währung EURO ist nur ein Teil von vielen.

    Zitat:

    Zitat von Noemi Beitrag anzeigen
    Irgendwie wäre es total schade wenn der Euro nicht mehr wäre. denn finde die Noten voll schön. Anderseits war es immer voll spannend wenn man Geld wechseln musste um z.b. nach Deutschland zu gehen^^

    Naja, ich hoffe, dass das Argument eher scherzhaft gemeint ist. Eine Währung nur wg. der Farbe der Scheine oder so zu behalten ist ja wohl Quatsch.
    Der Punkt Geld wechseln spielt allerdings eine große Rolle für die Wirtschaft.


    Zitat:

    Zitat von Noemi Beitrag anzeigen
    Zumal es ja bewiesen ist, je größer das Land desto größer die Probleme. Und Europa ist relativ klein, wobei eine riesige Menge Menschen kommt, also, im Übertarngenen sinne kann es klappen, aber nur wenn eine Macht eine nicht zu große Menge Menschen kontrolliert, ansonsten läuft es aus dem Ruder.

    Wo ist das denn bewiesen? Je größer das Land, je größer die Probleme?
    Was heisst jetzt Größe? Quadratmeter? BIP? usw...

    Zitat:

    Zitat von Noemi Beitrag anzeigen
    Sprich, das Projekt Euro anredest angehen, nicht Europa ist ein Staat sondern wie zuvor, jeder Staat hat seine ganz eigenen regeln und Gesetze und seine eigene Währung, in dem Falle die gleiche wie alle andern, aber auf dem Aktien Markt, wird der Deutsche Euro zu einem andern Kurs gehandelt wie z.b. der Griechische Euro, so wäre Griechenland selber schuld wenn sie Pleite gehen würden, sie würden auch nicht den ganze Euroraum ins verderben ziehen, weil sie nur ihre Währung ins bodenlose Stürzen. Und somit würde Der Eurokurs wieder Steigen.

    -> Die gleiche Währung für alle, jede Note wird überall angenommen, nur der wert einer note ist in jedem land verschieden, z.b. für 10 euro bekomme ich in Deutschland, z.b. 30 griechische Euros. oder vll nur 9 Französische Euros
    versteht ihr?

    Das wäre das gleiche wie Rückabwicklung EURO-Währung und Einführung von Drachmen etc. Allerdings muss man auch bedenken, dass nur die Einführung der alten Währung den Griechen nicht die Schulden erlässt. Die Verbindlichkeiten bleiben bestehen.
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  9. Banned
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    #9
    Die Größe eines Systems ist immer das Problem. Egal ob man nun Quadratkilometer, BIP oder Bevölkerungszahl heranzieht.
    Marx'ens 'Tendenziell sinkende Profirate' wird im wiki-Artikel zu dem Phänomen auch auf zu große und deswegen verkrustende Strukturen geschoben, die halt nicht nur Staaten sondern auch Firmen betreffen. Im Artikel sind zwar primär Firmen gemeint, aber Staat=Firma paßt ja ganz gut in die zeitgenössische Logik der schwäbischen Hausfrau.

    Die Warner in der Euro-Debatte vor ca eineinhalb Dekaden hatten auf den jetzt aktuell werdenden Punkt hingewiesen. Wie sollte ein Staatsbankrott kompensiert werden?
    Die verblüffende Antwort lautete nun sehr sozial-romantisch und religiös vernebelt, Dank der neuen Währung würde sich sowas nicht ereignen. Die Staaten würden schon dafür sorgen, daß sie nicht bankrott gingen. Ist das nicht mal ne tolle Story von gelobten Land?
    Zitat:

    Abgesehen davon, dass niemand die Entwicklungen vorhersagen kann, nicht ihre Art, ihre Geschwindigkeit, ihre Ausmaße, keine der großen Dimensionen und schon gar nicht ein Detail, was bringt denn die Spekulation?

    Ach Herr je, Vorausahnung und Hellseherei ist bei Fundamentalisten nicht erlaubt?
    Das nennt man Planen, @qaLa, sowas gehört mit zu den menschlichen Fertigkeiten.
    Man mache sich eine Vorstellung der Zukunft und arbeite daraufhin. Dafür ordne man seine Verhältnisse so, daß den Erwartungen die größtmögliche Erfüllungswahrscheinlichkeit zuteil wird.
    Das Vermögen erwarten wir von uns selbst, von unseren Politikern und von unseren Experten. Und jetzt kommst du und willst das als nutzlose Spekulation abtun?
    Hat dich die Angst vorm schwarzen Schwan so sehr verwirrt?
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  10. Banned
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    #10
    qaLa, 100%...

    Ich hab es doch schon gesagt: griechische Staatsanleihen bekommt man atm für 25%. Kann mir irgendjemand hier erklären, wie diese 25% in einem Land auf Sparflamme erwirtschaftet werden sollen?

    Es geht nicht darum ob der EUR kollabiert, es geht nur darum welche der beiden großen Währungen zuerst fällt. Man muss schließlich einen Schwarzen Peter herbeizaubern, um davon abzulenken, dass die eigentlichen Probleme systemimmanent wie zyklisch sind.
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  11. Jungle Troll Benutzerbild von Noemi
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    #11
    Zitat:

    @Lievo
    Das wäre das gleiche wie Rückabwicklung EURO-Währung und Einführung von Drachmen etc. Allerdings muss man auch bedenken, dass nur die Einführung der alten Währung den Griechen nicht die Schulden erlässt. Die Verbindlichkeiten bleiben bestehen.

    Ja schon das stimmt, aber dann könnten sich alle andern Länder wieder um das wesentliche Kümmern, und Schulden Abbauen die sie selber gemacht haben, und den Euro Kurs stabilisieren, vor 2 oder 3 Jahren war der Euro mal beinahe 2 Dollar wert, das wäre doch wieder ein Ziel.

    Ich persönlich habe langsam das Gefühl, das ganze Thema um Griechenland ist ein Fass ohne Boden, ich bin auch davon überzeugt das Griechenland viel mehr schulden hat als nur die 100mia... eher so 500mia oder so... weil bisher sind ja alle Kredite die man den Griechen gab da irgendwo versickert... und kaum bekamen sie wieder ein Kredit schrien sie schon um den nächsten.

    Ich will keine Behauptung aufstellen, ich vermute nur, dass die viel mehr Schulden haben als das sie uns Glauben lassen.

    Lg Noemi
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  12. Banned
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    #12
    @ Noemi
    Die tatsächlichen Zahlen sind relativ egal. Auf ein paar Milliarden mehr oder weniger kommt es nicht an, weil sich eine Änderung diesbezüglich höchstens auf die Zeiträume auswirken würde, die von irgendwelchen 'Maßnahmen' erzeugt würden.
    Machte man die 'Rettungsschirme' größer, wäre der Aufschub für die nächste 'Krise' etwas größer. Das ist alles Jacke wie Hose, weil das darunterliegende System grundsätzlich nicht funktionieren kann, so wie es konstruiert ist.

    Die Kanzlerin schwallert justament im Sommerinterview im TV einen Haufen Dünnes zu dem Thema. Sie faselt wieder von der 'freiwilligen Beteiligung', die jedoch gegen jede Wirtschaftsregel der profitmaximierenden BWL verstößt. Es wäre ja schön, aber leider ist es ausgeschlossen. Welcher Vorstand könnte freiwilligen Gewinnverzicht auf die Agenda setzen? Welcher Aufsichtsrat könnte dem zustimmen? Welcher Investor würde Vorstand und Aufsichtsrat als lohnendes Investitionsobjekt anerkennen?
    Doch ohne freiwilligen Verzicht also mit einem unfreiwilligen Vorgehen, welches Zahlungsunfähigkeit beinhaltet, wäre das so schreckliche Keditereignis getriggert, welches erstmal Milliarden in die Taschen der Zocker spülte. Das ist das Einzige, was Merkel und Schäuble gerade verhindern respektive aufschieben.

    Der aktuell springende Punkt sind unsere 'amerikanischen Freunde', der durchgeknallte Uncle Sam. Was macht die Schuldenbremse? Was macht der Dollar?
    immerhin ist es in den USA lauf Verfassung nicht statthaft, an der Kreditwürdigkeit des Staates zu zweifeln, weshalb die rating agenturen mit dem Runterstufen der USA-Bonität auf verdammt glattem Eis agieren

    Die Aussicht auf den Yuan, zumindest als Verrechnungswährung der Zukunft, halte ich für eine realistische Einschätzung.
    Immerhin hat der chinesische Staatschef bei seinem Beratungsbesuch auch angeboten, der EU unter die Arme zu greifen, sollte es nötig sein. Will er uns kaufen? Will er dafür Dollar, Euro oder Yuan zahlen?
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  13. Jade Scarab Benutzerbild von Lievo
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    Lievo Maximus
    #13
    mal abgesehen davon was den griechen bevorstehen würde, wenn diese zahlungsunfähig werden - was passiert mit den ganzen verbindlichkeiten?
    das ist alles geld, was sie sich am kapitalmarkt oder am geldmarkt beschafft haben. dieses geld würde dann irgendwo fehlen.

    wenn man jetzt davon ausgeht, dass es sowohl pensionskassen, kleinanleger, investoren, große institute im eigengeschäft sowie staaten sind die dort investiert haben, ist eine insolvenz griechenlands wohl keine option. egal ob euro oder drachme.

    somit ist auch die lösung des problems den euro abzuschaffen. in der ewu besteht nunmal das bagger-my-neighbour risiko (= land a ist reich, exportstark, wenig arbeitslos -> nachbarland b will auch: geht dann nur mit steuererhöhung(nicht populär bei den bürgern), gelddrucken (verboten) oder aber verschuldung. das ist dann in vielen eu-staaten der fall).

    somit muss eine grundlegende lösung geschaffen werden. veränderungen im steuersystem, analyse der ertragsmöglichkeiten der einzelnen länder, anpassungen der arbeitsmodalitäten (std., tage, rente, sozialleistungen) an das jeweilige land bzw. dessen finanzieller kraft. das geht nicht von heute auf morgen. allerdings konnte in letzter zeit oft der presse entnommen werden (wenn auch mehr reisserisch als alles andere), wo zb. so manch ein land das geld etwas mehr rauswirft als andere nachbarländern.

    wenn man jetzt meint die zeit sollte zurück gedreht werden, muss dass komplett gehen. diese lösung ist sowohl moralisch sehr zweifelhaft, als auch extrem kostspielig.
    es müssten zb.: währungen für jedes land neu geschaffen werden. problem: wie ist dabei umzurechnen? die offenen grenzen können in dieser form nicht mehr bestehen bleiben, sonst fährt ja jeder lieber eben schnell ins nachbarland und kauft dort zollfrei zu einem wesentlich günstigeren kurs ein. freie arbeitswahl in europa dürfte es dann auch nicht geben, um auswanderungen in lukrativere länder zu erschweren. das gesamte finanzsystem müsste wieder umgestellt werden. die ezb bringts dann nicht mehr. jedes land muss die geldpolitik wieder alleine in die hand nehmen.
    usw...

    meiner meinung nach gibt es kein zurück mehr, sondern muss jetzt bedacht jeder nächste schritt gewählt werden um europa zu stärken.
    die bezieht sich sowohl auf die veränderung der systeme (schuldenbremse i.o. aber was passiert in einem crash?), als auch die aktuelle liquidiätsschwierigkeiten der betroffenen staaten.
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  14. Lightning Drake Benutzerbild von Meister Dackel
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    #14
    deutschland steht mit dem euro besser da als mit der dmark. hätten wir die mark, könnte sich doch kaum ein land in europa unsere waren leisten.

    außerdem: niemand verschenkt geld! jahrzente lang wird das deutsche volk sein geld von griechenland und konsorten zurückverlangen und es auch zurück bekommen
    _______________
    IGN: Xun Chang Xian
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  15. Jade Scarab
    (Krunk Waddle)
    Benutzerbild von legolahm
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    #15
    und woher sollen die griechen sich bitte das geld nehmen um es zurückzugeben?
    _______________
    IGN: Undercover Tactics

    Guildless
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