Warnung: Die folgenden Aussagen entstammen der Politik: Wenn sie widersprüchlich, inkonsequent und irrational erscheinen, so ist das keine Folge der Berichterstattung selbst.
Das koreanische Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus gibt heute bekannt, ein Gesetz zu planen, welches den Verkauf kommerzieller Gegenstände in Spielen untersagt. Das Gesetz soll dazu führen, dass Schüler und Studenten ermuntert werden, nicht ihre Zeit zu verschwenden und helfen, dass Spiele wieder der Unterhaltung sowie akademischen und anderen guten Zwecken dienen.
Im Detail will das Gesetz verbieten, dass man mit Hilfe automatisierter Programme Items farmt ohne selbst zu spielen. Wer also gedacht hat, er könne in Zukunft lernen und botten, hat sich geschnitten. Bis zu 5 Jahre Gefängnis und 50.000€ Geldstrafe stehen auf Botten. Ehemals musste man schon Leute in der U-Bahn verprügeln, also ohne Totschlag versteht sich, um das zu bekommen, heutzutage sind 5 Jahre ja das neue Strafmaß für alles, was mit Jugendlichen zu tun hat.
Desweiteren können Spielebetreiber Gegenstände in Accounts nicht mehr als Eigentum bezeichnen und Gutscheine für Items dürfen nicht mehr verkauft werden (z.B. gamescom Minipetcodea auf Ebay, etc.). Das Ministerium fügte hinzu, dass viele Probleme in der Gesellschaft, unter anderem Jugendkriminalität und Diebstähle, auf den Handel mit virtuellen Gegenständen zurückzuführen seien. Überhaupt sei der Ruf von Online Spielen nur deshalb so schlecht, weil 60% aller Gegenstände gebottet sind.
Manchmal ist Korea halt irrsinniger als jeder Punktlink.